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Gesünder leben?

Darauf müssen Gummiboot-Kapitäne achten

Hätten Sie’s gewusst? Gummiboote mit einer Länge ab 2,5 Metern müssen angemeldet sein und ein Kontrollschild tragen. Unsere Expertin erklärt, worauf sonst noch zu achten ist.

Was ist wichtig bei der Wahl eines Schlauchbootes?

Denise Saluz-Germann*: Das Boot muss mindestens drei Luftkammern haben. Es wäre riskant, mit einem Boot mit nur einer oder zwei Luftkammern auf einem Fliessgewässer unterwegs zu sein.

Wie gross sollte das Gummiboot sein?

Grundsätzlich sollte man ein eher grosszügigeres Boot wählen als empfohlen – nach dem Motto: etwas grösser ist besser, zu gross ist aber auch nicht gut. Das gleiche gilt für die Belastbarkeit. Entscheidend ist vor allem das maximale Gewicht, das geladen werden darf. (Lesen Sie unten weiter...)

Müssen Schlauchboote von mehr als 2,50 Metern Länge bei den kantonalen Schifffahrtskontrollen angemeldet werden?

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Die Boote müssen angemeldet werden mit der Konformitätserklärung, die dem Boot beiliegt. Ausserdem müssen sie über ein Kontrollschild verfügen. Das gilt insbesondere für den Kanton Zürich, andere Kantone wie Bern, St. Gallen oder Thurgau handhaben das grosszügiger. Allerdings dürfen die Boote dort nur in Ufernähe (150 Meter) oder auf Flüssen unterwegs sein. So oder so: Wenn Sie mit Schlauch-, Paddel- oder Strandboot auf einen See oder Fluss gehen, sorgen Sie dafür, dass das Boot mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse angeschrieben ist. Die Binnenschifffahrtsverordnung schreibt das vor.

Was sollte unbedingt mit ins Boot?

Sonnencrème, Sonnenhut, Schwimmwesten, ein wasserdichter Packsack für elektronische Geräte und Kleidungsstücke, Wasser und ein Picknick. Ein zusätzliches separates Seil ist praktisch, um das Boot am Ufer festzubinden oder ans Ufer zu ziehen. (Lesen Sie unten weiter...)

Weitere nützliche Tipps für Ihren Ausflug

Was gilt es punkto Sicherheit zu beachten?

Wie viel Promille für Gummiboot-Kapitäne?

0,5 Promille gilt auch für Gummibootkapitäne, aber nur für Lenker von Booten, die länger als 2,5 Meter sind. Die Obergrenze wurde im Jahr 2014 eingeführt. Auf Januar 2020 wird sie wieder abgeschafft. Die Bootsführer müssen auch nach der Aufhebung fahrtauglich sein.

Rettungswesten sind für alle Unternehmungen auf dem Wasser sehr empfehlenswert. Auch Ersatzpaddel gehören mit an Bord. Paddel können kaputt- oder verlorengehen. Ohne Paddel ist das Boot jedoch nicht mehr steuerbar.

Ihre Tipps fürs Verhalten?

Bei Flussfahrten Gefahrenstellen und den Wasserstand im Auge behalten. Wenn Schwimmen im Fluss ansteht, bleibt mindestens eine Person im Boot.

* Denise Saluz-Germann ist Outdoor-Expertin bei SportXX

von Silvia Schütz,

publiziert am 03.07.2019


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