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Gesünder leben?

Sarina rennt seit vier Wochen: «Statt zu keuchen, atme ich jetzt»

In 12 Wochen vom Couch-Potato zur Läuferin: Dieser Herausforderung habe ich mich als Sportmuffel gestellt. Einen Drittel des Lauftrainings habe ich inzwischen absolviert. Wie es mir dabei ergangen ist? Erfahren Sie es hier.

Drei aufbauende Trainingseinheiten pro Woche: «Das muss ich doch hinkriegen», sagte ich mir. Mein soziales Umfeld war gleicher Meinung und motivierte mich dabei in jeder Hinsicht.

Und tatsächlich: Unterstützt vom tollen Frühlingswetter und dem nahegelegenen Wald verliefen die Trainings viel einfacher als ich befürchtet hatte. Mein ansonsten so ungezogener innerer Schweinehund wurde überraschenderweise plötzlich ganz zahm. Er freut sich schon fast, wenn ich meine Laufschuhe schnüre. Gegen meine wachsende Motivation zieht er sowieso den Kürzeren.

Lauf-Champion Markus Ryffel hatte mir geraten, mit Muskelaufbau zu starten. Ich habe mich darauf für zwei Gruppenkurse pro Woche bei der Migros Klubschule angemeldet. So füllte sich meine Woche plötzlich mit viel Bewegung, neuen Kontakten, Turntasche packen und dem einen oder anderen heftigen Muskelkater.

Positive Veränderungen bei Fitness und Wohlbefinden

Nicht ganz einfach, wenn früher Abendessen mit Freunden und Sofastunden vor dem TV meine Freizeit gestalteten. Gute Planung war angesagt, um meinen Liebsten und, nicht zu vergessen, meinem grossen Sportwäscheberg gerecht zu werden. Aber all das hat sich gelohnt!

Dank dem All-inclusive-Package von Muskelaufbau, Intervalltraining und kurzen Joggingeinheiten ist mein anfänglicher Keuchatem einer gleichmässigen Atmung gewichen. Das Laufen fühlte sich plötzlich viel besser an, ich merkte erste positive Veränderungen in meiner Fitness und meinem Wohlbefinden. Ist ja logisch! Stimmt, aber dies erstmals selber zu erfahren, das ist ein tolles Gefühl.

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Hilft mir, den Kopf zu lüften

Meine Laufstrecke inmitten der Natur, weg von Lärm und Alltagsstress, hat es mir angetan. Die Besuche sind zu einem Ritual geworden und das Joggen schafft es wie keine TV-Serie, meinen Kopf komplett durchzulüften und mich für einen wertvollen Moment auf Flugmodus zu schalten. Nicht nur beim Handy hilft das, den Akku schneller aufzuladen, sondern auch bei mir!

Aber das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und ist ein essenzieller Bestandteil meiner Motivation: Mein Ziel, einen Volkslauf zu bestreiten! Das für mich verbindliche Ziel stärkt meinen Willen, treibt mich an und lässt mich nicht aufgeben. Und ich mag auch gar nicht mehr bis zum Herbst warten, bis es soweit ist. Nein, nein. Mein Lauf-Debüt werde ich beim Schweizer Frauenlauf in Bern am 10. Juni 2018 geben. Dieses Datum treibt mich jetzt fleissig an, meinem Trainingsplan brav zu folgen. Ich bleibe auf jeden Fall dran und werde Euch auf dem Laufenden halten, wortwörtlich gemeint!

Und übrigens: Joggen ist weder schmerzhaft noch schlimm, wie ich immer gedacht habe. Nein, es macht Körper und Geist leicht und frei.

von Sarina Feldmann,

publiziert am 29.10.2018


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