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Gesünder leben?

Volkslaufen gegen Corona

Keine Volksläufe wegen Corona? No Problem. Ende Mai geht mit OneMillionRun der grösste Volkslauf der Schweiz über die Bühne. Jeder läuft für sich, und doch sind alle miteinander verbunden. «Wir organisieren unsere Grosssportevents einfach ein bisschen anders als üblich», sagt Marathon Euopameister Viktor Röthlin. Das müssen Sie darüber wissen.

Was ist der OneMillionRun?

Alle Volksläuferinnen und Volksläufer laufen, wandern oder walken individuell im Freien so viele Kilometer wie sie möchten - unter Einhaltung der geltenden BAG-Regeln. Dabei sind alle virtuell verbunden. Das Ziel ist es, am 30. und 31. Mai gemeinsam innert 48 Stunden eine Million Kilometer zustande zu bringen nach dem Motto: Die Schweiz läuft gemeinsam aus dem Stillstand.

Wie funktioniert dieser virtuelle Volkslauf?

Anmelden auf der Website www.onemillionrun.ch (bis am Sonntagabend, 31.5. möglich) und am Event viele Laufkilometer absolvieren. Jeder Teilnehmer erhält nach der Anmeldung einen Link mit seinen persönlichen Angaben. Dort kann er die zurückgelegte Distanz selber eintragen. Der Lauf kann auch mit der eigenen App wie Strava oder Runtastic sowie dem eigenen Wearable (Garmin, Polar) aufgezeichnet werden. Via GPX-File können die Daten dann zu OneMillionRun exportiert werden.

Was kann jemand tun, der keine mobile APP hat?

Dafür wird eigens die OneMillionRun-App von Datasport für iPhone und Android konzipiert. Sie steht drei Tage vor dem Lauf zur Verfügung und zeichnet Laufstart, Laufende, Streckenverlauf sowie -Länge auf. Zusätzlich enthält sie die Möglichkeit, Selfies oder andere Fotos hochzuladen. Die App ist bewusst einfach gehalten, damit sie auch von weniger Geübten problemlos benutzt werden kann.

Wer kann mitmachen?

Alle – egal ob laufend, walkend oder wandernd, egal ob auf dem Land, in den Städten oder in den Bergen. Je mehr sich bewegen, desto besser stehen die Chancen, die Million Kilometer gemeinsam zu erreichen. Eintragen kann man sich als Team und Einzelperson. Auswertungen sind nach gelungener Aktivität auf der Website nach Einzelperson, Team oder Ortschaft möglich. (Lesen SIe unten weiter ...)

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Was halten Schweizer Sportgrössen von diesem aussergewöhnlichen Lauf?

Viktor Röthlin sagt zu Sportevents in Zeiten Coronas: «Wir müssen trotzdem nicht auf ein grosses Sportereignis verzichten. Wir organisieren einfach unsere eigenen, ein wenig anderen Grosssportevents».

Für die Läuferinnen und Läufer braucht es keinen grossen Aufwand, ist die Schweizer Topsprinterin Mujinga Kambundji überzeugt: «Jede und jeder kann teilnehmen. Es ist ganz einfach und gratis». Unter anderem gewann Kambundji an der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2019 in Doha die Bronzemedaille über 200 Meter.

Nicole Spirig ergänzt: «Eine Million Kilometer in 48 Stunden ist eine Herausforderung, doch zusammen schafft es die Schweizer Bevölkerung». Die Schweizer Top-Triathletin gewann unter anderem Olympiagold im Jahr 2012.

Alle Aussagen stammen aus dem Videoclip der Veranstalter.


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