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Diese Checkliste sollten Velofahrer beachten

Velo aus dem Keller geholt und losgeradelt? Ganz so simpel ist es nicht, will man nach dem Bike-Winterschlaf gesunden und sicheren Fahrspass haben. Experten sagen, wie Sie für die neue Saison sattelfest werden.

Das passende Modell wählen

Warum sich nicht ein neues Velo gönnen? Zunächst gilt es herauszufinden, welches Modell zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wird das Gefährt vor allem für Alltagsfahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen gebraucht? Oder haben Sie sportliche Höchstleistungen damit vor? Lieben Sie es, querfeldein über Stock und Stein zu cruisen? «War ein Fahrrad früher einfach ein Fahrrad, so ist es heute ein vielseitig einsetzbares Verkehrs-, Transport- und Sportgerät», sagt Marc Mirabelli, Category Field Manager bei Bike World. Erhältlich sind namentlich Citybikes, Mountainbikes, Trekkingbikes, Rennvelos, dazu E-Bikes sowie Velos für Kinder. Die nachfolgende Galerie gibt Aufschluss darüber, welche Velovariante die passendste für Sie ist.

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Citybikes

Die genügsamen Alltagsgefährten. Marc Mirabelli: «Citybikes ersetzen das Auto auf kürzeren Fahrten. Sie sind für Einkaufstouren und Arbeitswege oder Ausfahrten auf flachen Strecken ausgelegt.»

Merkmale
- Alltagsbike
- Alternative zum Auto
- Aufrechte, bequeme Sitzposition
- Bequemer Sattel
- Leicht bedienbare Technik
- Preis: relativ günstig

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Hollandräder

Die gemütlichen und komfortablen. Mirabelli: «Hollandräder sind auf Bequemlichkeit ausgerichtet. Sie ermöglichen eine aufrechte Sitzposition. Sobald es bergauf geht, heisst es aber schnell einmal absteigen und schieben.»

Merkmale
- Einfache Ausstattung
- Bequeme Sitzposition
- Stylisch
- Preis: günstig

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Trekkingräder

Grenzenlos unterwegs. Mirabelli: «Trekkingräder sind Allesköner. Sie eignen sich für sportliche Touren auf unbefestigtem Terrain genauso wie für die Shoppingtour in der City.»

Merkmale
- Vielseitig einsetzbar
- Komfortable Federung
- Komplett ausgerüstet
- Robuster Rahmen
- Starke Bremsen
- Preis: mittel bis hoch

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Rennräder

Tempo, Tempo! Mirabelli: «Rennvelos sind auf Schnelligkeit getrimmt und aufs sogenannte Kilometerfresse – also das Zurücklegen grosser Distanzen.»

Merkmale
- Tempo
- Sehr leicht
- Sportgerät
- Preis: mittel bis hoch

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E-Bikes

Mit Motorenunterstützung bergauf. Mirabelli: «E-Bikes sind die Boom-Bikes schlechthin. Gemeinsame Touren unternehmen trotz unterschiedlichem Fitnessstand.»

Merkmale
- Geländegängig
- Kräfteschonend
- hoher Spassfaktor
- Preis: mittel bis hoch

Das muss Ihr Velo alles haben

Ein neues Velo ist sofort strassentauglich. Bei älteren Modellen lohnt sich hingegen ein Kontrollblick: Erfüllt mein Drahtesel die gesetzlichen Vorschriften, damit ich damit rumkurven darf? Fun Fact vorab: Ein Sattel gehört nicht dazu! Tatsächlich ist der Sattel seit dem 15. Januar 2017 nicht mehr obligatorisch in der Schweiz. Ebenso wenig die Klingel, um die man aber sehr froh ist, will man unterwegs auf sich aufmerksam machen. Vorgeschrieben sind in der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS) hingegen intakte Pneus, zwei wirksame Bremsen, Reflektoren vorne (weiss) und hinten (rot) sowie an den Pedalen (orange); bei Dämmerung, in der Nacht und in Tunnels ist zudem ein ruhendes Licht Pflicht, vorne (weiss) und hinten (rot). Nicht mehr gebräuchlich ist die Velovignette, die bereits 2012 abgeschafft wurde. Ein Spezialfall sind E-Bikes: Diese brauchen ein Kontrollschild und eine Anmeldung, wenn sie eine Tretunterstützung bis 45 km/h haben. Auch ein Seitenspiegel ist in diesem Fall vorgeschrieben. E-Bikes bis 25 km/h Tretunterstützung brauchen kein Nummernschild. Nicht vorgeschrieben, aber sehr nützlich für alle Modelle sind Schutzblech, Gepäckträger, Bidonhalter, Veloständer und diverses weiteres Zubehör.

Das Fahrrad richtig einstellen

Nun gilt es, das Fahrrad richtig einzustellen. Wichtig einerseits, damit man sich wohlfühlt – aber auch, weil die falsche Haltung auf dem Velo zu Rückenschmerzen führen kann, wie
Dr. med. Hanspeter Betschart, Co-Leiter Medizin Medbase Abtwil, Allg. Innere Medizin FMH, Sportmedizin SEMS, zu bedenken gibt. «Wenn der Rahmen zu gross ist, muss sich der Fahrer weit nach vorn beugen, wodurch Verspannungen im Lendenwirbelbereich entstehen.» Damit ein bequemes, aufrechtes Sitzen mit leicht angewinkelten Ellenbogen möglich ist, kommt es auch auf die richtige Höhe des Lenkers und auf die passende Position des Sattels an. Letzterer sollte weder zu tief noch zu hoch eingestellt und zudem möglichst waagrecht fixiert sein. Im Idealfall rutschen Hüften und Gesäss beim Fahren nicht hin und her.

Das Velo regelmässig checken

Ist das Velo einmal richtig konfiguriert und ausgerüstet, kommt es darauf an, diesen Level regelmässig zu überprüfen – vor allem aus Sicherheitsgründen: Spröde Pneus, abgefahrene Bremsbeläge oder ein brüchiger Rahmen können sich ansonsten verheerend auswirken und müssen stets rechtzeitig ausgetauscht werden. Worauf es beim Warten besonders ankommt und warum für bestimmte Dinge ein Fachmann ans Werk muss, erklärt nachfolgend Simon Stalder, Experte von Bike World. Weitere Tipps rund ums Instandhalten des Velos haben Stalder und seine Kolleginnen und Kollegen jederzeit auch online auf Lager.

5 Fragen und 5 Antworten zur Wartung

Simon Stalder, Werkstattleiter Bike World Filiale Muri bei Bern: Wer sein Velo den ganzen Winter in der warmen Stube oder natürlich im Keller hatte, der muss es jetzt einem Gesamtcheck unterziehen. Sachen wie Schaltung einstellen, Räder zentrieren, Steuerlager und Bremssystem überprüfen sollten von einem Profi vorgenommen werden, weil der ausgebildete Fahrradmechaniker die Systeme kennt und weiss, welche Schraube für was ist und wie eine ideale Einstellung sein muss. Beispielsweise darf das Steuerlager kein Spiel haben und sollte gleichzeitig nicht zu hart angezogen sein. Andere Tätigkeiten wie Pumpen, Licht- und Bremsbelag-Check kann hingegen jeder selbst ausführen.

Vermeiden Sie es, mit zu niedrigem Luftdruck zu fahren. Der Pneu wird schneller spröde, und das Fahren ist weniger direkt bzw. «schwammiger». Pumpen Sie deshalb die Pneus regelmässig auf. Der ideale Luftdruck ist sehr unterschiedlich und hängt von der Art des Fahrrads und dem Einsatzbereich ab. Als Richtwert kann die Bar-Angabe auf den Pneus genommen werden, welche in den meisten Fällen auf der Seite vermerkt ist.

Beim e-Bike geht es wegen der höheren Belastung vor allem um eine Überprüfung der Bremsen, Schaltung und der Kette. Auch die Software muss gecheckt werden. Diesen Check vor dem Saisonstart sollte unbedingt eine Fachperson erledigen, sie kümmert sich auch um den Antriebscheck, also Kette, Kassette und Kettenblätter, und nimmt ein Software-Update vor. Achten Sie darauf, den Akku drinnen mit einem Akkustand von ca.
50 Prozent zu überwintern. Gemäss Hersteller wird eine Teilladung als idealer Lagerungszustand angegeben. Da die Zellen bei längerer Zeit bei sehr kalten Temperaturen (Minustemperaturen) kaputt gehen können, sollten die Akkus nicht draussen gelagert werden.

Zu einer umfassenden Wartung gehört das regelmässige Schmieren der Kette – am besten mit einem reinen Ketten-Öl. Hinweis: WD40 ist kein Ketten-Öl und grundsätzlich zu aggressiv. Dazu kommen die Reinigung des Velos mit adäquaten Pflegemitteln, das Kontrollieren des Luftdrucks und das Prüfen der Verschleissteile. Achten Sie beim Putzen darauf, keinen Hochdruckreiniger und keine aggressiven Reinigungsmittel zu verwenden: Bei zu hohem Druck können die Lager beschädigt werden, am besten nimmt man einen Gartenschlauch oder eine Giesskanne. Bei zu aggressiven Reinigungsmitteln riskiert man eine Verfärbung des Lacks.

Hier unterscheiden wir zwischen Vielfahrern, Durchschnittsfahrern und Wenigfahrern. Für wen was gilt, zeigt nachfolgende Tabelle.

Vielfahrer

  • Wöchentliches Schmieren der Kette
  • Zweiwöchentliches Kontrollieren des Luftdrucks (Reifen & Federsysteme)
  • Monatliche Komplettreinigung (wetterabhängig)
  • Regelmässiges Prüfen der Verschleissteile
  • Halbjährlicher Service 

Durchschnittsfahrer

  • Monatliches Schmieren der Kette
  • Zweiwöchentliches Kontrollieren des Luftdrucks (Reifen & Federsysteme)
  • Reinigung nach Bedarf/Verschmutzung
  • Jährlicher Service

Wenigfahrer

  • Vor dem Fahren immer den Luftdruck kontrollieren
  • Ca. alle drei Monate Schmieren der Kette
  • Reinigung nach Bedarf
  • Idealerweise jährlicher Service

Die Biker-Ausrüstung

Die eigene Fitness ankurbeln

Das Velo ist ready. Doch ist es auch die Fahrerin, der Fahrer? Nebst der Velo-Wartung gehört vor dem Saisonstart auch ein Fitness-Check dazu: Bin ich in Form oder nach dem langen Winter etwas eingerostet? «Manche starten hochmotiviert mit ihrer Sommersportart, sind aber nicht fit und riskieren damit, sich zu verletzen», sagt Daniele Paar, Leiter der Migros Fitnessparks Puls 5 und Münstergasse Zürich. «Krafttraining ist daher nicht nur für Profis oder Hochleistungssportler wichtig, sondern auch für Hobbysportler.» Für Velofahrer lohnt es sich, den Fokus auf Rückenmuskulatur, Gesäss, Hüfte, Ober- und Unterschenkel zu legen. Ganz ausser Acht lassen sollte man Rumpf und Oberkörper aber nicht, so der Experte. «Eine durchtrainierte Rumpfmuskulatur ist von entscheidender Bedeutung, denn nur mit einer stabilen Körpermitte wird eine ideale Kraftübertragung auf die Pedale möglich; und wenn ich nicht will, dass mir nach Stunden im Sattel die Schulter und Handgelenke wehtun vom Lenkerhalten, ist auch ein Schulter- und Armtraining angezeigt.» 

Sich vor Verletzungen schützen

Vor Stürzen mit dem Velo ist niemand gefeit. Wichtig deshalb, sich ausreichend zu schützen – vor allem den Kopf. Ein Helm, richtig montiert, ist dringend zu empfehlen. «Wer ungeschützt mit dem Kopf auf etwas Hartes aufprallt, kann sich schnell eine Gehirnerschütterung holen», sagt Dr. med. Roberto Llano, Facharzt FMH Innere Medizin und Leiter des Medbase Bern Westside. Eine Gehirnerschütterung kann von Kopfschmerzen über Schwindel, Erbrechen, Konzentrationsstörungen und Schläfrigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit führen. «Haben Sie diese Symptome, sollten Sie zum Arzt gehen – auch um schwere Verletzungen ausschliessen zu können», so Llano. Ein Medikament gegen Gehirnerschütterung gibt es nicht. «Die beste Medizin ist, sich zu schonen und einen Gang zurückzuschalten und das angemessene Verhalten mit dem Arzt zu besprechen.»

Was Velofahrerinnen und -fahrer fragen

Marc Mirabelli, Category Field Manager bei Bike World: Wir raten grundsätzlich davon ab, Kopfhörer auf dem Velo zu tragen, besonders im Strassenverkehr. Zu gross ist die Ablenkung und die Einschränkung der Sinneswahrnehmung, was zu gefährlichen Situationen führen kann. Es existiert zwar kein explizites Verbot von Kopfhörern im Strassenverkehr, dennoch sind bei einem Unfall rechtliche Schritte nicht ausgeschlossen.

Dr. rer. nat. Michael Schwarz, Sport- und Bewegungswissenschaftler und Leiter des Medbase Checkup Center Zürich: «Es gibt nur zwei Sorten männlicher Radfahrer – die einen sind impotent, die anderen werden es», so die Aussage eines bekannten amerikanischen Urologen Anfang der 90er-Jahre. Aber weder er noch andere konnten diese Aussage hinreichend belegen. Im Gegenteil: Aktuelle Studien finden keinen Zusammenhang zwischen der Impotenz/erektiler Dysfunktion und den gefahrenen Kilometern auf dem Drahtesel. Eine englische (Hamer M., 2014) und eine amerikanische (Awad M., 2017) Studie mit insgesamt über 7000 Versuchspersonen konnten keine Unterschiede zwischen Radfahrern, Läufern oder Schwimmern nachweisen. Die Velofahrer mit dem intensivsten Trainingspensum hatten sogar die besten Werte bei der erektilen Funktion. Ob dies vom Velofahren oder von einem allgemein gesunden Lebensstil abhängt, wurde aber leider nicht untersucht. Das Taubheitsgefühl, das sich bei einigen Velofahrern während der Fahrt in den Genitalien ausbreitet, kann durch die Sitzposition und den Sattel positiv beeinflusst werden (siehe oben unter «Das Fahrrad richtig einstellen»).

Bikeguide Beat Habegger: Um sich auf eine Tour vorzubereiten, kann ein Fahrtechnik-Training hilfreich sein: um orange-weisse «Hütchen» kurven, die Bremsen kennenlernen, Balance üben durch Stillstehen. Besonders die Bremstechnik will gelernt sein: Ungeübte bremsen oft mit aller Kraft. Dabei blockieren die Räder, und ein Sturz wird unvermeidlich. Nur ein sich drehendes Rad ist stabil. Deshalb gilt: Die Bremsen müssen dosiert und gefühlvoll eingesetzt werden. Dafür braucht man nur wenig Kraft. Mit zwei Fingern hat man das Bike im Griff.
Weitere nützliche Tipps vermittelt Experte Habegger hier.

Dr. rer. nat. Michael Schwarz, Sport- und Bewegungswissenschaftler und Leiter des Medbase Checkup Center Zürich: Bewegung an der frischen Luft ist auch für Allergiker während der Pollenzeit empfohlen. Die Pollenbelastung variiert stark, ist abhängig von der Region, Uhrzeit aber auch der Windrichtung. Trainieren Sie am besten während oder direkt nach einem Regenguss, dann ist die Luftbelastung mit Blütenstaub in der Regel am geringsten. Im Stadtbereich ist die Belastung morgens zwischen 6 und 8 Uhr oft niedrig, auf dem Land hingegen eher erst abends ab 19 Uhr. Beschränken Sie sich auf sanften Ausdauersport statt Training am Limit. Atmen Sie zudem möglichst durch die Nase ein, dann gelangen weniger Pollen in die Lunge als über den Mund. Wenn die Augen besonders jucken und anfällig sind, schützt eine Brille mit Seitenschutz vor den Pollen. 

Weitere sportliche Tipps finden Pollenallergiker zudem hier.

Der perfekte Biker-Proviant

Schöne Velostrecken

Die Schweiz hat zahllose malerische Touren für jeden Anspruch zu bieten. Gemächlich gehts beispielsweise entlang der Töss von Turbenthal ZH nach Winterthur ZH, für Familien geeignet ist die Haslitalroute von Brienz BE nach Meiringen BE. Anspruchsvoller ist die zweitägige «Herzschlaufe Seetal» im Kanton Aargau mit über 2000 Höhenmetern. Inspirationen finden Sie zudem im iMpuls-Dossier Velotouren.

Das Wichtigste vorweg: Die Ernährung eines Hobbysportlers unterscheidet sich im Grunde kaum von der Alltagsernährung eines «inaktiven» Menschen – vorausgesetzt, sie ist gesund und abwechslungsreich. Je nach Grad der Aktivität ist gegenüber Inaktiven einzig ein höherer Kohlenhydratanteil zentral, bestehend aus sogenannt guten Kohlenhydraten, die Vollkorn-Teigwaren, Vollkorn-Reis, Kartoffeln, dunkles Brot oder Hülsenfrüchte liefern. Steht eine grössere Tour an, empfiehlt es sich, die Speicher mindestens eine Stunde vor dem Start mit einer kohlenhydratreichen Mahlzeit zu füllen, wie Marc Mirabelli, Category Field Manager bei Bike World, betont. «Unterwegs ist es wichtig zu essen, bevor sich der Hunger meldet, ansonsten kann dies zu einem Hungerast führen.» Es gibt unzählige Sportriegel und Gels, welche sich für eine optimale Stärkung während einer Fahrt anbieten. «Aber auch die gute alte Banane ist hervorragend geeignet.» Bei einer grösseren Rundfahrt empfiehlt der Fachmann, mindestens alle 60 Minuten Nahrung sowie alle 20 Minuten ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Mirabelli: «Letzteres am besten in Form von hypo- oder isotonischen Getränken

Auf die richtige Routenlänge kommts an

Wer einen positiven Effekt auf die Gesundheit erzielen will, muss sich auf dem Velo gar nicht zwingend verausgaben, wie Sportwissenschaftler Dr. rer. nat. Michael Schwarz, Leiter des Medbase Checkup Center Zürich, weiss. «Schon eine halbe Stunde täglich bei moderatem Tempo wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und kann helfen, dass die Pfunde langfristig purzeln», sagt Schwarz. Das Pedalen hat positive Effekte auf die Pumpleistung des Herzes, verbessert das Cholesterin-Profil, stärkt die Atemmuskulatur und beugt auch Arthrose vor. Auch ist, anders als etwa beim Joggen, die Belastung auf die Gelenke geringer. «Achten Sie aber darauf, nicht einen zu schweren Tritt anzuschlagen», mahnt Schwarz. «Für ein gelenkfreundliches und effizientes Pedalen sind die richtige Sitzposition und ein eher leichter Gang notwendig. Am besten sind 80 bis 100 Pedalumdrehungen pro Minute.»

Für Pannen gerüstet sein

Ein spitzer Stein oder eine Scherbe, und schon ist es passiert: Luft raus! Damit wegen des Platten nicht gleich die ganze Tour im Eimer ist, kann man sich ohne viel Aufwand auf Pannen wie diese vorbereiten. Alles, was es dazu im Velo-Rucksack braucht, sind ein Ersatzschlauch, eine platzsparende Handpumpe und ein Reifenheber. Wie Sie den Schlauch unterwegs im Nu gewechselt haben, zeigt dieser schnelle Lifehack.
Und nun: Gute Fahrt!

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von Ringier Brand Studio / Thomas Wyss,

veröffentlicht am 01.04.2021

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