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Gesünder leben?

Fünf schöne Velotouren für jeden Geschmack

Ob gemächlich oder in flottem Tempo, ob flach oder steil: Wir haben fünf Velostrecken zusammengetragen, bei denen alle auf ihre Kosten kommen.

Zum Saisonstart

Einfahrroute von Buriet nach Bregenz

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Für wen: Die Tour ist flach und eignet sich sehr gut zum «Einfahren» als erste Tour im Frühling.

Highlights: Vom Start weg geht es dem alten Rhein entlang bis nach Rheineck. Dort wird auf der Holzbrücke (nur für Radfahrer und Fussgänger) der alte Rhein überquert und schon befinden wir uns ohne Zollformalitäten in Österreich. Dann fahren wir auf dem Damm dem Gaissauerriet entlang zum Rohspitz. Dort treffen wir bereits auf zwei Restaurants, wunderbar gelegen am See. Weiter fahren wir der Fussacherbucht entlang über den neuen Rhein nach Hard. Auch hier gibt es bereits wieder Möglichkeiten, Einkehr zu halten.

Dann, nach Hard, kommt der Höhepunkt der Tour, nämlich die letztes Jahr eröffnete Brücke nur für Radfahrer und Fussgänger. Sie führt über die Bregenzeraach und verbindet seit neuem Hard und Bregenz, ohne dass auf die Überlandstrasse ausgewichen werden muss. Kurz darauf treffen wir nach etwa 20 Fahrkilometern an unserem Ziel in Bregenz ein. Eine Einkehr in Bregenz und die Besichtigung der Stadt lohnen sich alleweil! Für die Rückfahrt ins Buriet gibt es den gleichen Weg, aber auch verschiedene Varianten.

Dauer und Anforderung: Die reine Fahrzeit inklusive Rückfahrt beträgt rund 3 Stunden. Das Gelände ist topfeben.

Für Familien

Haslitalroute von Brienz nach Meiringen

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Für wen: Für Veloeinsteiger oder Familien mit kleineren Kindern

Highlights: Die Passage gleich unter der Ballenberger Flue, der Funtenensee und der Ausblick auf den Reichenbachfall sind Highlights. Wer nach Meiringen noch weiter mag, besucht die imposante Aareschlucht Richtung Innertkirchen.

Dauer und Anforderung: Die Strecke von Brienz nach Meiringen ist etwas unter 15 Kilometer lang und verläuft praktisch durchgehend auf Velowegen. Das Gelände ist flach, es gibt daher kaum Höhenmeter.

Haslital Route auf Veloland.ch

Für Sportler/Ausdauernde

Die Pilgerroute von Meilen nach Kreuzlingen

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Für wen: Für ausdauernde Biker mit Sinn für Erfahrungstrips

Highlights: Der Name Pilgerroute ist kein Zufall: Dieser Ausflug ist mit dem Benediktinerkloster Fischingen, manchem Bachtobel und Anhöhen wie Sternenberg eine der abwechslungsreichsten Strecken für einen Tagesausflug überhaupt. Die Ankunft am Bodensee in Kreuzlingen lohnt bereits allein die Mühe. Allerdings eignet sich der lange Parcours mit einigem Auf und Ab nicht für erste grössere Ausfahrten oder jüngere Kinder.

Dauer und Anforderung: Die ganze Strecke führt über 90 km, die ca. 5 km ungeteerter Strasse verlangen nach Mountainbikes oder stabilen Hybridrädern. Die etwas über 1'100 Höhenmeter sind auch nicht ganz ohne. Gleich nach dem Start in Meilen gehts etwas aufwärts, auch nach dem Pfäffikersee oder gegen Ende mal zwischen Lommis und Bussnang. Das Haupthindernis aber ist die Anhöhe bei Sternenberg in der Hörnli-Region.

Von Meilen nach Kreuzlingen auf Veloland.ch

Für E-Bike-Geniesser

Die Herzroute von Romont nach Laupen

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Für wen: Für die Geniesser, die mit dem E-Bike unterwegs sind. Oder für sportliche und ausdauernde Velofahrer

Highlights: Vier mittelalterliche Stadtperlen (Romont, Avenches, Murten und Laupen) säumen diese Etappe. Dazwischen finden sich unberührte Landschaften. Kurz nach Romont steigt die Route in Richtung Osten gut 100 Höhenmeter an. Ganz oben auf dem höchsten Punkt der Toru bietet sich ein grossartiger Ausblick auf die Alpen. Zehn Kilometer vor dem Ziel stösst man auf den geheimnisvollen Schiffenensee, der hinter dichtem Gehölz still wie ein norwegischer Fjord zwischen Felswänden liegt.

Dauer und Anforderung: Die ganze Strecke führt über 63 Kilometer, 9,5 Kilometer davon sind Naturwege. Insgesamt sind 650 Höhenmeter zu überwinden. Die Fahrzeit mit dem E-Bike dauert zwischen 5 und 6 Stunden.

Die Herzroute: Romont - Laupen

 

Für Anfänger/Unerfahrene

Der Percorso Vallemaggia von Locarno-Cavergno

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Für wen: Familien und Radanfänger, auch ohne jegliches Training, aber mit Strassenerfahrung

Highlights: Startet man nicht zu früh am Morgen, lohnt sich schon im Frühling eine Entdeckungsfahrt durch das Maggiatal, das viele nur vom sommerlichen Baden zuunterst bei Ponte Brolla kennen. Werden die Tage wärmer, bietet der Percorso Valle Maggia eine ideale Velo-Alternative zu Seen und Städten im Tessiner Süden. Zwischen Locarno und Cevio findet man markante Kirchen und Festungsreste zuhauf – und hübsche Rastplätze an der breiten Maggia.

Dauer und Anforderung: Passt man auf dem verkehrstechnisch etwas hektischen, aber kurzen Abschnitt bei Ponte Brolla auf, ist das Erkunden des Maggiatals für Anfänger, aber auch Familien ideal. Bis zum zweiten Hauptort nach Maggia, Cevio, geht es von Locarno aus gerade mal 30 Kilometer, und keine 300 Höhenmeter bergauf.

Wer mehr Energie hat, hat drei Möglichkeiten vor der Rückkehr per Velo oder Bus: Über Cavergno ein Stück ins halb wilde, halb malerische Val Bavona, oder nach Cavergno weiter im verengten oberen Teil des Maggiatals bis ins hübsche Prato/Sornico oder noch weiter. Wer es steiler mag, begibt sich westlich von Cevio ein Stück weit in Richtung Bosco Gurin. Es wartet nach 250–300 Höhenmetern, danach erst wieder nach nochmals so vielen, eine hübsche Dorfbeiz an schöner Lage.

Percorso Valle Maggia auf veloland.ch

Publiziert am 17.07.2017


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