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Gesünder leben?

Genusspisten für Könner und Anfänger

Damit Sie den Winter genüsslich feiern können, haben wir unter dem Motto «Über sieben Pisten musst du fahren» eine Auswahl von Genusspisten in der ganzen Schweiz zusammengestellt.

Genusspisten bedeuten für jeden etwas anderes – es ist eine Frage des Typs. Hier geht’s zum Skityp-Test.

Und jede Piste hält etwas anderes bereit. Eine Herausforderung bei der längsten Piste des Kontinents mit dem Matterhorn als Kulisse ist es, ohne WC-Stopp bis ins Dorf Zermatt zu rattern. Denn die Glacier Paradise in Zermatt misst 25 Kilometer. Verschiedene Einkehrgelegenheiten am Start, unterwegs und am Ziel laden zu einem genüsslichen Zwischenstopp ein. Und ja: Immer grüsst das Horn! Lesen Sie nachfolgend, welche Genüsse die verschiedenen Pisten bieten. (lesen Sie unten weiter...)

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Die Grandiose: Matterhorn Glacier Paradise in Zermatt

Die längste Piste Europas bietet jedem etwas: von der schwarz markierten Buckelpiste Richtung Furi bis hin zum blau dominierten flachen Beginn auf dem Theodulgletscher. Und im Tal trägt der Teufel beim Après-Ski oft ein rotes Kleid.
 

Start: Kleines Matterhorn (3820 m. ü. Meer).
Ziel: Zermatt (1620 m. ü. Meer).
Schwierigkeitsgrad: mittel.
Aussicht: das Matterhorn ist einfach grandios.

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Die Aussichtskönigin: Berneuse-Leysin

Die Talabfahrt von der Berneuse nach Leysin punktet mit ihrem einmaligen Panorama unter anderem auf die Dents du Midi. Einkehren lässt sich nur am Start, danach führt die 8,5 km lange Piste über offene und bewaldete Abschnitte ins Tal.

Start: Berneuse (2048 m. ü. Meer).
Ziel: Leysin (1350 m. ü. Meer).
Schwierigkeitsgrad: mittel, Variante mit Abkürzungen rot und schwarz.
Aussicht: In der Westschweiz zählt die Berneuse zu den schönsten Aussichtspunkten. Die Dents du Midi, die Rhone-Ebene und das Genferseebecken so wie das Diablerets-Massiv im Osten sorgen dafür.

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Die Verträumte: Pista da Sömmi in Schuls

«Sömmi» heisst auf Rätoromanisch Traum. Nomen est omen: Die 10 km lange Piste im Unterengadin führt vom Sonnenhang Motta Naluns ins hübsche Dorf Sent. Traumhaft mit Geheimtippcharakter. Besonders geeignet für die letzte Abfahrt des Tages mit Einkehrschwung in der Sömmibar, die am Pistenrand oberhalb von Sent liegt. Ein Skibus bringt die Gäste zurück nach Scuol/Schuls.


Start: Salaniva (2710 m. ü. Meer)
Ziel: Sent (1430 m. ü. Meer).
Schwierigkeitsgrad: mittel
Aussicht: mit der Sonne im Gesicht in die schöne Winterlandschaft.

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Die Steile: Titlis-Abfahrt nach Engelberg

Der Titlisgletscher ist der Ausgangspunkt für den 12 km langen Ritt nach Engelberg. Ab und zu ergibt es sich, dass die Skifahrer die Aussicht vom über 3000 Meter hohen Titlis zusammen mit indischen Touristinnen in Flipflops geniessen können. Doch sobald die Wintersportler in die steile Rotegg-Piste einbiegen, sind nur noch Fahrer in voller Montur zu sehen. Ein Genuss ist der erste Teil der Abfahrt nur für Könner. Verpflegungsmöglichkeit bestehen am Start, unterwegs und am Ziel.

Start: Kleintitlis (3020 m. ü. Meer).
Ziel: Engelberg (1050 m. ü. Meer).
Schwierigkeitsgrad: schwer und mittel.
Aussicht: hochalpine Augenweide.

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Die Gemütliche: La Videmanette in Rougemont

Die Skiregion Gstaad ist geschaffen für Geniesser, die sich gerne draussen an der frischen Luft bewegen. Eine kleine Ausnahme vom sanften Gelände bildet die 10 km lange Abfahrt von der Videmanette nach Rougemont, die im oberen Teil rot markiert ist. Der Genuss ist auch kulinarisch vom Start bis ins Ziel präsent. Wir kennen den Schwung, den es dafür braucht ...
 

Start: Bergstation La Videmanette (2151 m. ü. Meer).
Ziel: Rougemont (951 m. ü. Meer).
Schwierigkeitsgrad: mittel, oberer Teil rot, ansonsten blau.
Aussicht: der auffällige Felszahn von Le Rubli.

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Der Klassiker: Parsennabfahrt in Davos

1924 diente die Piste als Unterlage für das Parsenn-Derby, das erste Skirennen der Schweiz. Seither krönt die 12 km lange, legendäre Rennstrecke nach Küblis jeden Skitag – falls genug Schnee liegt. Wenn es der Ehrgeiz zulässt, können unterwegs Einkehrschwünge eingestreut werden.
 

Start: Weissfluhgipfel (2844 m. ü. Meer)
Ziel: Küblis (810 m. ü. Meer)
Schwierigkeitsgrad: mittel (normale Piste)
Aussicht: Nach dem Start im hochalpinen Gebiet begeistert die Aussicht über die Berggipfel in die Weite. Und zum Feiern des Downhills gehts zum Après-Ski in die Bolgenschanze.

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Die Geheime: Spigapiste Flumserberg

Gäbe es Volksskitage, sie würden auf den Flumserbergen über die Bühne gehen. An schönen Wochenenden und während der Ferien ist der Skiberg hoch über dem Walensee stark bevölkert. Deshalb lohnt es sich, weniger bekannte Pisten zu befahren. Die 6,3 km lange, eher unbekannte Spigapiste ist ein Geheimtipp für Liebhaber breiter Pisten. Wer eine Pause benötigt, findet unterwegs verschiedene Einkehrgelegenheiten.
 

Start: Prodkamm (1939 m. ü. Meer).
Ziel: Tannenheim (1220 m. ü. Meer).
Schwierigkeitsgrad: mittel bis leicht.
Aussicht: der Blick auf den blauen Walensee und die Berge rundum ist spektakulär. Am spektakulärsten ist die Aussicht von der Bergstation Leist.

von Silvia Schütz,

publiziert am 11.06.2018


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