Massagen machen zufrieden und entspannt

Eine Massage lockert nicht nur die Muskeln, sie baut auch Stress ab und macht zufrieden. Vorab sollte man aber ein paar Fragen klären.

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Möchte man sich als Frau von einem Mann massieren lassen? Will man einen Physiotherapeuten vor der Behandlung kennenlernen? Solche Fragen vor der ersten Massage zu klären, ist nicht etwa peinlich. Sondern wichtig.

Versierte Masseure wie Jla Calesini vom Zentrum für medizinische Massagen bei Medbase in Winterthur wissen um die Bedeutung des Fingerspitzengefühls. «Jeder Mensch erzählt mir seine eigene Geschichte», sagt sie. Der Glaube an eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit gründet auf dem intuitiven Wissen um die Macht der Berührung.

Glückshormone dank Berührung

Fällt ein Kind hin, fühlt es sich getröstet, sobald die Mutter die schmerzende Stelle reibt. Ein Erwachsener knetet seinen verspannten Nacken unweigerlich mit den Fingern. Dass sich Schmerzen «wegmassieren» lassen, bestätigt sogar die moderne Medizin. Wissenschaftler entdeckten, dass die Knetkunst eine biologische Wirkung entfalten kann wie Schmerzmittel: Die Ausschüttung von entzündungsfördernden Substanzen in den Muskelzellen wird gehemmt, der Körper bildet weniger Stresshormone und wirft mehr Glücks- und Entspannungs-Botenstoffe aus. Der Puls wird langsamer. Auch sonst wirkt sich die Handarbeit positiv auf den Organismus aus. 

Wellness- oder Medizinmassage?

Verwöhnen lassen oder doch selbst Hand anlegen?

Im Fitnesspark finden Sie entspannendene Massageangebote. Oder lernen Sie die hohe Kunst der Massage gleich selbst bei einem der zahlreichen Massagekurse in der Migros Klubschule.

Die Auswahl der passenden Massage ist angesichts des vielfältigen Angebots nicht ganz einfach. Bei der Entscheidungsfindung hilft es, die beiden grundsätzlichen Ansätze zu kennen: Es gibt Wellnessmassagen und medizinische Massagen. Während im Wellnessbereich das subjektive Wohlgefühl zählt, steht bei der medizinischen manuellen Therapie der gesundheitliche Aspekt im Fokus. Die Grenzen sind fliessend, da sich unter dem Oberbegriff der ärztlich betreuten «Medical Wellness» neuerdings viele Institute auch auf dem Terrain der Medizinmassage breitmachen. 

Seine Wünsche ruhig anmelden

Der Kunde ist auch bei Wellnessmassagen König. Deshalb kann man seine Wünsche ruhig anmelden, wenn man als Frau beispielsweise lieber von einer Masseurin behandelt werden möchte. Trägt der Masseur übrigens einen Lendenschurz, muss das noch keine Zweifel auslösen. Im Hamam etwa kann der orientalische Look zum Ambiente gehören, das Personal hat die eigens entwickelten, fliessenden Hamam-Massagen mit Seifenschaum oder duftenden Ölen trotzdem sicher im Griff.

Autorin: Christiane Binder


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