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Gesünder leben?

Mehr Energie mit Yoga

Voller Energie durch den Tag zu gehen, wer wünscht sich das nicht? Erfahren Sie, wie Sie mit ein paar einfachen Übungen Ihr Energielevel spürbar steigern können.

Nicht alle Menschen wachen morgens auf und könnten gleich Bäume ausreissen: Bei vielen zieht sich das Aufwachen hin und manch einer kommt auch tagsüber kaum in die Gänge. Was können wir tun, wenn wir trotz zig Tassen Kaffee nicht fit werden? Grundvoraussetzung für unser Wohlbefinden ist eine gesunde Portion Schlaf. Nur wer genug schläft, regeneriert sich in der Nacht ausreichend, sodass er sich tagsüber fit fühlt. Wenn Sie nach einer guten Nacht den Tag mit ein paar Yogaübungen starten und tagsüber darauf achten, genügend Wasser zu trinken, können Sie Ihr Energielevel spürbar steigern.

1. Berghaltung

Gerade stehen. Die Beine sind hüftbreit auseinander. Eine Hand liegt auf dem Bauch. Atmen Sie 3–4 Sekunden durch die Nase tief in den Bauch hinein und 3 - 4 Sekunden durch die Nase aus. Spüren Sie, wie die Hand sich mit der Atmung hebt und wieder senkt. Wiederholen Sie die Atmung zehn Mal. Wirkung: Durch die tiefe Bauchatmung kann der Körper mehr Sauerstoff aufnehmen und das Gehirn wird mit Energie versorgt.

2. Seitliches Dehnen

Strecken Sie die Arme seitlich hoch mit einer Einatmung, verschränken Sie die Hände mit gestreckten Armen: Mit der nächsten Ausatmung Oberkörper seitlich nach rechts biegen, drei Atemzüge verweilen. Mit einer Einatmung in die Mitte zurückkommen und mit der nächsten Ausatmung seitlich nach links biegen. Drei Atemzüge bleiben. Übung drei Mal wiederholen und dann mit einer Ausatmung Arme senken. Wirkung: Durch das Dehnen der Wirbelsäule beginnt die Energie im Körper zu fliessen. Das Drüsensystem wird aktiviert.

3. Hockstellung

Hüftbreit stehen, Arme nach vorne ausstrecken, Handflächen zeigen nach unten, Bauch ist angespannt: Mit der Ausatmung in die Knie gehen bis zum Sitzen auf einem imaginären Stuhl. Knie sind gerade über den Füssen. Bleiben Sie 5 Atemzüge in dieser Position, bevor Sie sich mit geradem Rücken und einer Einatmung wieder aufrichten. Wiederholen Sie die Übung 3–6 Mal. Senken Sie dann die Arme und spüren Sie nach. Wirkung: Durch die Anspannung im Körper wird die gesamte Muskulatur trainiert und ein Gefühl von Wachheit stellt sich ein (Lesen Sie unten weiter...).

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4. Stirn zum Boden

Beine grätschen, Becken nach unten kippen, Arme seitlich ausstrecken, Handflächen zeigen nach unten. Tief einatmen und mit der nächsten Ausatmung den Oberkörper nach vorne beugen, bis die Hände (und mit der Zeit auch der Kopf) den Boden berühren. Verweilen Sie 10 Atemzüge in dieser Position und kommen Sie mit geradem Rücken während einer Einatmung wieder hoch. Wirkung: Blut fliesst in das Gehirn und das zentrale Nervensystem. Der Organismus wird belebt.

5. Schnellatmung

In eine Sitzposition mit geradem Rücken kommen (Schneider- oder Fersensitz), Hände ruhen auf den Knien, Augen schliessen und ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch nehmen. Spüren, wie sich die Bauchdecke mit der Einatmung hebt und bei der Ausatmung senkt. Danach tief einatmen und stossweise fein schnaufend ausatmen (20 Mal), die Bauchdecke bei der Ausatmung kraftvoll zum Zentrum ziehen, die Einatmung passiert natürlich. Danach tief ein- und ausatmen und nachspüren. Die Übung 3 Mal wiederholen. Mit der Zeit können Sie die forcierte Ausatmung auf 40 oder 60 Mal erhöhen. Wirkung: Die Schnellatmung hilft, den Organismus zu entgiften und ein starkes Gefühl von Klarheit und Wachheit zu erschaffen.

von Cynthia Grasso-Bürki,

publiziert am 18.01.2018


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