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Gesünder leben?

Histaminintoleranz

Hautrötungen, Schwindel, Herzrasen, chronischer Schnupfen: die Symptome einer Histaminintoleranz sind unspezifisch und äusserst vielfältig. Nahrungsmittel, die einen langen Reifeprozess durchlaufen, sind besonders heikel.

Bei der Histaminintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit, deren Ursache bis heute nicht genau geklärt ist. Vermutlich entsteht die Histaminintoleranz (neben weiteren Faktoren) durch ein Missverhältnis zwischen dem Angebot an Histamin und der eingeschränkten Aktivität der histamin-abbauenden Enzyme Diaminoxidase (DAO) und Histamin-N-Methyltransferase (HNMT). 

Oder vereinfacht gesagt: Es besteht ein Missverhältnis zwischen dem Angebot und dem Abbau von Histamin.

Die Symptome sind unspezifisch und äusserst vielfältig:

  • Plötzliche Hautrötungen (Flush-Symptomatik), Juckreiz
  • Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, abdominale Schmerzen
  • Blutdruckabfall, Schwindel, Herzrasen
  • Bei Frauen: Menstruationsbeschwerden
  • Rinnende Nase, chronischer Schnupfen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rote Augen, geschwollene Lippen

Histamin ist ein Hormon, welches unser Körper selber produziert. Ohne Histamin können wir nicht leben. Histamin ist aber auch eine Substanz, die beim Reifen (oder Verderben) von pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln entsteht. Nahrungsmittel, die einen langen Reifeprozess durchlaufen, enthalten viel Histamin (oder andere sogenannte biogene Amine) und müssen bei einer Histaminintoleranz gemieden werden. Ebenso müssen sogenannte Histaminliberatoren weggelassen werden: Das sind Nahrungsmittel, welche die Fähigkeit haben, im Körper gespeichertes Histamin frei zusetzen. 

Die Migros führt keine histaminarmen Spezialprodukte. Im breiten Migros-Sortiment finden sich aber viele Lebensmittel, welche auch bei einer Histaminintoleranz bestens geeignet sind.

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Publiziert am 18.10.2017


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