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Gesünder leben?

Was Sie über Zucker und Süssstoffe wissen müssen

Was süsst stärker? Zucker oder künstliche Süssstoffe? Wieviel Zucker pro Tag ist noch gesund? Ernährungsforscher wissen es. Hier ihre Fakten.

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Zucker bleibt Zucker

Es ist egal, ob Zucker pur oder in Form von z.B. Honig oder anderen stark zuckerhaltigen Speisen aufgenommen wird; Letztlich geht es immer um die Saccharose, die ihre Wirkung stets gleich entfaltet.

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Rohrzucker

Zwischen der Zufuhr von weissem und braunem Rohrzucker bestehen nur feine Differenzen: Völlig unerheblich in Bezug auf Süsse, Kalorien und Sättigung; der Hauptunterschied besteht in den nicht wegraffinierten Spurenelementen (Mineralien, Vitaminen ...) beim braunen Zucker. Vertilgt man keine Unmengen davon, fallen diese zusätzlich aufgenommenen Elemente allerdings nicht ins Gewicht.

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Vorteile künstlicher Süssstoffe

Künstliche Süssstoffe können in derselben Menge weit stärker süssen und weisen nur einen Bruchteil der Kalorienmenge in vergleichbar dosiertem Zucker auf.

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Risiken künstlicher Süssstoffe

Künstlichen Süssstoffen werden heute oft zwei negative Eigenschaften zugewiesen, die beide bisher nicht schlüssig erwiesen sind: Erstens werden bestimmten Süssstoffen seit Längerem negative Begleiterscheinungen nachgesagt. Vereinzelt gehen die Vorwürfe bis zu erhöhten Krebsrisiken bei regelmässiger Verwendung.

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Nachteile künstlicher Süssstoffe

Zweitens wird aufgrund von Tierversuchen (vorab Ratten) folgende körperliche Reaktionskette auch beim Menschen vermutet: Die Wahrnehmung von Süsse – egal in welcher Form – führt zur Ausschüttung von Insulin, um die erwartete Zuckerzufuhr im Blut etwas auszugleichen. Wird nun kein oder wenig Zucker zugeführt, so bleibt der Insulinspiegel tief, worauf sich im Organismus ein starkes Hungergefühl breitmacht. Und die Kompensation dieses empfundenen Mangels soll punkto Kalorien in der Regel verheerender ausfallen als die Aufnahme der Zuckermenge, die der Körper erwartete.

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Rationen und Süssgetränke

Unabhängig vom Einfluss des Süssstoffs auf die Essgewohnheiten empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), höchstens 10 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr in Form von Zucker zu sich zu nehmen. Das macht je nach Körpergewicht 20 bis 40 g, in etwa ein Schokoriegel in Normgrösse oder ein halber Liter Süssgetränke wie Coca Cola – Letztere sind in Mitteleuropa verantwortlich für einen Grossteil des zu viel konsumierten Zuckers. Eine Mehrheit der mitteleuropäischen Bevölkerung gönnt sich mehr als die dreifache empfohlene Ration.

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Risiken Zuckerkonsum

Die Zuckeraufnahme führt nur indirekt zu einem höheren Risiko, an Diabetes (Typ 2) zu erkranken. Dagegen erhöht Fettleibigkeit eindeutig das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Zucker ist eben nur ein Bestandteil der Nahrung, die dick(er) macht.

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Karies

Ein unbestreitbares Risiko bringt der klassische Zucker im Gegensatz zu synthetischen Süssstoffen oder natürlichen Alternativen wie Stevia jedoch mit sich: die Bildung von Karies.

publiziert am 18.01.2018


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