Neun Tricks für Minifasten im Alltag

Es gibt gute Alternativen zu radikalen Fastenkuren. Diese lassen sich bestens und flexibel in den Alltag integrieren. Neun Tipps von unserem Ernährungsexperten David Fäh.

  • Nutzen Sie die Zeit zwischen Abendessen und Zmorge für ein Minifasten. Die kalorienfreien zehn bis zwölf Stunden geben dem Körper Gelegenheit, Zuckerreserven aufzubrauchen. Bedeutet: früher abendessen, später frühstücken.
  • Sie sind nicht der Frühstückstyp? Kein Problem, verschieben Sie die erste Mahlzeit des Tages aufs Znüni. Aber Achtung: danach nicht zwischendurch naschen!
  • Sport vor dem Frühstück verbrennt extraviel Fett. Weil sich die Zuckerreserven über Nacht leeren, kommt das Fett beim Training schneller an die Reihe.
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Treiben Sie vor dem Frühstück Sport

Unliebsamen Fettreserven geht es beim Frühsport schneller an den Kragen, denn die Zuckerreserven haben sich über Nacht geleert. 

Treiben Sie vor dem Frühstück Sport

Unliebsamen Fettreserven geht es beim Frühsport schneller an den Kragen, denn die Zuckerreserven haben sich über Nacht geleert. 

  • Wer nach dem Sport nicht gleich etwas isst, verlängert die Fettverbrennung des Körpers. Allerdings sollte Bewegung mindestens eine halbe Stunde dauern, damit den Schwimmringen die Luft ausgeht.
  • Sonntag: Endlich Zeit zum Ausschlafen! Guter Nebeneffekt: Für den verkürzten Tag genügen zwei Mahlzeiten, sprich am besten ein Brunch zwischen 11.00 und 12.00 Uhr und ein Abendessen gegen 18.00 Uhr.
  • Haben Sie schon mal «dinner cancelling» ausprobiert? Wer das Abendessen auslässt, fastet bis zu zwanzig Stunden am Stück.
  • Legen Sie zwischen den Völlereitagen mal einen Teetag ein.
  • Verzichten Sie, wenn es geht, auf Zwischenmahlzeiten. Fünf kalorienfreie Stunden zwischen den Hauptmahlzeiten sind optimal. Ungesüsster Tee oder Kaffee zwischendurch sind aber kein Problem.
  • Das schaffen Sie nicht? Dann greifen Sie lieber zu einem Gemüsesnack anstatt zu Früchten. Cherrytomaten, Gurken, Sellerie oder Fenchel lassen den Insulinspiegel kalt und hindern so unseren Körper nicht daran, Reserven abzubauen.

Publiziert am 03.07.2017


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