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Was bringt Intervallfasten?

Nimmt man wirklich ab, wenn man in regelmässigen Abständen nichts isst? Unser Experte nimmt das Intervallfasten unter die Lupe und sagt, was intermittierendes Fasten oder Intervall-Fasten kann. Er stellt die unterschiedlichen Typen des Intervallfastens vor.

Kann man mit Intervallfasten abnehmen?

Anstatt auf jeden Diätzug aufzuspringen, sollten Abnehmwillige vor allem eines tun: vernünftig bleiben und nachhaltig ansetzen. Das ist zunächst der wichtigste Rat. Bevor wir das Zwischendurch-Fasten genauer anschauen, gilt es festzuhalten: Regelmässig essen und trinken sind überlebenswichtig. Wer zu viel oder das Falsche zu sich nimmt, kann aber vorzeitig altern, dick oder krank werden.

Hilft das Intervallfasten?

Die Grundlage des sogenannten intermittierenden Fastens, also ein zwischenzeitliches Fasten, sind Tier-Experimente. Diese zeigen, dass Tiere, die begrenzt Nahrung bekommen, gesünder und länger leben als solche, die so viel fressen können, wie sie wollen. Das funktioniert sogar dann, wenn die Tiere einfach nur jeden zweiten Tag kein Futter bekommen, sonst aber uneingeschränkt fressen dürfen. Diese Art des intermittierenden Fastens brachte der Diät auch die Bezeichnung «Jeden-zweiten-Tag-Diät» ein.

Die kulinarische Auszeit hielt die Rattentaille in Form. So hatten die fastenden Tiere nicht nur bessere Blutwerte, sondern nahmen im Gegensatz zu ihren Friss-so-oft-und-so-viel-du-willst-Kollegen nicht zu. Lässt sich das auf den Menschen übertragen? Vielleicht. Immerhin haben sich Blutwerte wie Zucker, Insulin und Leberwerte sowie vorhandene Krankheitssymptome bei Probanden einer Studie verbessert, die zwischen den Esstagen fasteten. 

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Wie funktioniert das Zwischendurchfasten?

Wie funktioniert das Intervallfasten? Wie fast alles, was Spass macht, setzt uns auch die Todsünde Völlerei zu. Kalorien lösen ein Feuerwerk an Reaktionen in unserem Körper aus. Fett, Zucker oder Eiweiss zu verwerten, bedeutet Arbeit für den Körper und stresst die Zellen. Energie lässt sich nicht vernichten, nur umwandeln. Essen wir mehr, als wir brauchen, müssen wir den Überschuss speichern. Auch das ist nicht ohne. Als Erstes muss unsere Leber daran glauben. Sie verfettet und versucht verzweifelt, das Fett über das Blut loszuwerden.

Das freut unsere Speckpolster, die sogleich ihre Reserven vergrössern können, und führt uns zu der brennenden Frage: Hilft intermittierendes Fasten, um abzunehmen? Ja, aber nicht unbedingt besser als der «normale» Kalorienverzicht, wie Friss-die-Hälfte oder eine 1500 kcal / Tag Diät. Bisherige Studien zeigen hier eine Pattsituation, was die Menge an abgenommenen Kilos in einem bestimmten Zeitraum anbelangt.

Möglicherweise können viele Abnehmwillige das Intervallfasten aber dauerhafter umsetzen, ganz nach dem Motto «Es ist einfacher ganz aufs Essen zu verzichten, als mich ständig zurückhalten zu müssen». Und die Nachhaltigkeit ist beim Abnehmen das Wichtigste.  Denn was nützt es, zwanzig Kilo zu verlieren, wenn das Jo-Jo gnadenlos zurückspringt?

Welche verschiedenen Arten von Intervallfasten gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten Intervallfasten. Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Typen. Sie unterscheiden sich dadurch wie lange und wie oft man auf Kalorien verzichtet. Je nach persönlichem Alltag passt der eine Typ besser als der andere.

16:8 Fasten

Bei der 16:8 Methode wird jeden Tag 16 Stunden lang gefastet. Für die verbleibenden 8 Stunden gibt es keine Einschränkungen. Dieser Fastentyp lässt sich am besten in den Alltag integrieren. Die Nacht kann durch das Weglassen des Frühstücks oder des Abendessens für die Nüchternzeit genutzt werden. Man sollte jedoch bei seiner Wahl der ausgelassenen Mahlzeit bleiben. So kann sich der Körper daran gewöhnen.

5:2 Fasten

Bei der 5:2 Methode wird an zwei Tagen der Woche gefastet. Dabei wird komplett auf Kalorien verzichtet oder die Kalorienaufnahme auf etwa 500 kcal beschränkt. Für die restlichen fünf Tage bestehen keine Einschränkungen. Manchen fällt es leichter, an einem Tag komplett auf Kalorien zu verzichten, als sich bei Art und Menge der Lebensmittel einzuschränken. Durch die freie Wahl des Tages kann es aber passieren, dass das Fasten nicht konsequent durchgehalten wird.

Jeden-Zweiten-Tag-Fasten

Beim Jeden-Zweiten-Tag-Fasten wird, wie der Name schon sagt, jeden zweiten Tag entweder gefastet oder die Kalorienzufuhr auf ca. 500 kcal reduziert. An den anderen Tagen gibt es keine Einschränkungen. Ein Vorteil dieser Fastenart liegt darin, dass es von vielen leichter durchgehalten werden kann, als eine Dauerdiät. Das «Jeden-Zweiten-Tag-Fasten» ist jedoch die strengste der drei Intervallfasten-Arten.

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Zum Dossier

von Dr. med. David Fäh und Pia Teichmann,

veröffentlicht am 05.10.2016, angepasst am 09.03.2021


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