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Gesünder leben?

Was macht uns wirklich dick?

Sind es wirklich nur zu viele Kalorien und zu wenig Bewegung, die uns immer dicker werden lassen? Ja, aber nicht nur. Denn es steckt noch mehr dahinter. Hier finden Sie Tipps und Tricks für eine schlankere Figur.

Haben Sie sich als Ziel für 2018 gesetzt, schlanker zu werden? Na dann ... Wer ein paar handfeste Ursachen erfahren möchte, die uns wirklich dick machen, der ist hier genau richtig.

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Falsches Idealbild

Zuallererst: Wer bestimmt eigentlich, wie wir aussehen sollen? Ob wir zu dick oder zu dünn sind? Wieso sind wir nicht öfters mit dem zufrieden, was wir sind und was wir haben? Es ist doch wunderbar, dass es so viele verschiedene Menschen gibt, unterschiedlich in Grösse, Form und Farbe. Sprüche, wie: «Ich wünschte, ich wäre wieder so schlank wie damals, als ich dachte, ich wäre dick», zeigen, dass wir uns viel zu oft Gedanken über unsere Figur machen und uns dadurch unnötig unter Druck setzen. Alle wissen es: Vergleichen macht unglücklich. Schauen Sie auf sich und lieben Sie sich, so wie Sie sind.

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In Etappen zum Ziel

Ist es Ihr Ziel abzunehmen? Dann versuchen Sie sich, kleinere Etappenziele zu setzen. Ein zu hoch angesetztes, unerreichbares Ziel kann schnell demotivieren und wegen Frust im Gegenteil münden. Setzen Sie sich also nicht mit zu grossen Zielen unter Druck.

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Hände weg von Diäten

Verzichten Sie unbedingt auf strenge Diäten. Eine dauerhafte leichte Änderung der Gewohnheiten führt viel eher und nachhaltiger ans Ziel als kräfteraubende, ungesunde Diäten, die auch noch auf die Stimmung schlagen. Lassen Sie am besten keine Mahlzeit aus, sondern essen Sie bewusster. So haben Jojo-Effekt und Heisshunger keine Chance. Hier erfahren Sie mehr zum Thema

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Immer und überall

In der Werbung und an jeder Ecke begegnet man dem Essen. Dazu kommt: kalorienhaltige Speisen werden immer billiger. Es wird auch immer einfacher, schnell an Essbares zu kommen. Wir können es uns bequem nach Hause liefern lassen oder auf dem Heimweg mitnehmen.

Wir müssen essen, um zu überleben. Aber muss das wirklich immer und überall sein? Familientreffen, bei denen es ein 3-Gänge-Menü zum Mittagessen gibt, eine Stunde nach dem Dessert wieder Kaffee und Kuchen und abends geht es mit einem Mehrgänger weiter? Vor allem an Feiertagen nimmt das meist überhand. Versuchen Sie etwas Aktives zusammen zu unternehmen und die Häufigkeit und die Menge des Essens etwas zu reduzieren. Fragen Sie sich: Habe ich jetzt gerade Hunger und wenn ja, wie gross ist er?

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Grosse Portionen

Lassen Sie sich die Menge, die Sie essen, nicht von der Portionengrösse bestimmen. Entscheiden Sie selbst, wie viel Sie essen wollen. Essen Sie bewusst und entscheiden Sie, wann Sie satt sind. Kaufen Sie kleine Portionen oder teilen Sie. Hören Sie auf Ihr Sättigungsgefühl. Füllen Sie eigene Portionen ab und essen Sie zum Beispiel nicht direkt aus der Packung. Und scheuen Sie im Restaurant nicht die Reste mitzunehmen. So haben Sie nicht zu viel gegessen und das Essen für den den nächsten Tag ist bereits fertig. Perfekt.

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Kochen Sie selbst

Nehmen Sie sich Zeit für ein so grundlegendes Bedürfnis wie das Essen und kochen Sie selbst. So führen Sie sich vor Augen, was Ernährung heisst. Sie wissen dann auch genau, was in Ihrem Essen enthalten ist. Fertigprodukte enthalten oft zu viele Kalorien, zu viel Fett, zu viel Zucker, ein Zuviel an Salz und ein Zuwenig an Ballaststoffen. Ein selbst gekochtes Essen mit viel Früchten und Gemüse, viel Vollkornprodukten und Proteinen ist gesund und sorgt für eine gute Sättigung. Gesunde und einfache Rezepte finden Sie hier.

Wenn es doch mal schnell gehen soll: Essen Sie einen Beilagen-Salat zu einer Pizza, die Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin teilen. So ist es gesünder und kalorienärmer.

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Bewusst essen in Gesellschaft

Versuchen Sie bewusst zu essen und sich ganz auf Ihre Mahlzeit zu konzentrieren. Handy und Fernseher sollten dabei tabu sein. Essen Sie mit Freunden und Familie, geniessen Sie das gemeinsamen Speisen, tauschen Sie sich aus und haben Sie Spass bei der Geselligkeit. Die soziale Ader des Essens wird oft unterschätzt. Einzig die Menge wird beim Essen in Gesellschaft und beispielsweise beim Essen am Buffet, gerne unterschätzt. Achten Sie auch hier auf Ihre Sättigung.

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Ein Hoch auf die Langsamkeit

In der heutigen Zeit muss es immer schneller gehen und oft ist keine Zeit zum Essen. Neben dem Arbeiten oder schnell auf dem Heimweg wird gegessen. Essen Sie langsamer, kauen Sie gut und achten Sie ganz genau auf den Geschmack. Legen Sie das Besteck zwischendurch auch mal weg und trinken Sie ein Glas Wasser zum Essen. Die Sättigung setzt nämlich erst nach etwa 20 Minuten ein. Sie könnten auch nach der ersten Portion erst einmal eine Pause machen und abwarten, ob eine stärkere Sättigung noch eintritt. Auch der Verdauung tut ein langsames Essen und ein ausreichendes Kauen sehr gut. Die Verdauung beginnt nämlich im Mund.

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Die Sache mit dem Alkohol

Trinken Sie regelmässig Bier oder Wein zum Essen? Versuchen Sie das auch einmal wegzulassen. Alkohol behindert die Verdauung und hemmt den Fettabbau. Ausserdem enthält auch er viele Kalorien. Trinken Sie stattdessen ein Glas Wasser. Das ist Ihnen zu fad? Dann schauen Sie hier vorbei.

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Ständiges Essen zwischendurch

Der Snack zwischendurch ist besonders beliebt. Die kleinen Leckereien lassen unser Kalorienkonto anwachsen. Durch Zwischenmahlzeiten werden der Blutzuckerspiegel und damit auch der Insulinspiegel hoch gehalten. Das hindert den Körper an der Fettverbrennung. Versuchen Sie das zu vermeiden oder greifen Sie zu Gemüse oder einer handvoll Nüssen anstatt zum Schokoriegel. Auch beim Snacken vor dem Fernseher sind Gemüsesticks mit einem feinen Kräuterquark die ideale Alternative zu fettreichen Chips oder zuckerhaltigen Gummibärchen.

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Hunger oder Appetit? Was habe ich jetzt wirklich?

Oft haben wir gar keinen Hunger, essen aber trotzdem etwas. Fragen Sie sich: Bin ich nun wirklich hungrig? Das sollten wir nicht die Uhr entscheiden lassen. Essen Sie nach Möglichkeit nicht pünktlich um 18 Uhr zu Abend, obwohl Sie gar keinen Hunger haben, sondern dann, wenn Sie Hunger haben.

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Essen, ein Ventil der Psyche

Warum esse ich jetzt? Das sollten wir uns immer wieder fragen. Habe ich Hunger oder Appetit, esse ich aus Gewohnheit oder aus Langeweile. Bin ich vielleicht traurig und brauche Trost? Oft ist Essen emotional gebunden. Versuchen Sie herauszufinden, ob Sie wirklich immer Hunger haben oder ob vielleicht etwas anderes dahintersteckt. Hier kann ein Ernährungstagebuch helfen. Schreiben Sie auf, was Sie wann essen, was gerade passiert ist und was der Grund dafür ist, dass Sie essen. Vielleicht würde ein Spaziergang oder ein Gespräch mit einer Freundin besser helfen?

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Bewegung, ihr neuer Partner

Bewegung verbrennt Kalorien. Das ist nun einmal so. Bewegung tut uns auch sonst gut. Sie ist ideal zum Abschalten und um den Kopf frei zu bekommen. Wir neigen schnell dazu uns zu wenig zu bewegen und sitzen dann den ganzen Tag am Schreibtisch. Versuchen Sie Bewegung nicht als Gegner, sondern als Partner zu sehen. Bewegung will Ihnen nichts Schlechtes. Fangen Sie mit kleinen Spaziergängen an. Tragen Sie fixe Bewegungstermine in Ihre Agenda ein. Der iMpuls-Coach kann Ihnen hier auch weiterhelfen. Schauen Sie doch einmal vorbei.

publiziert am 14.12.2017


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