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Gesünder leben?

Die Pantothensäure

Die Pantothensäure kommt in fast allen Lebensmitteln vor, was gut ist. Denn das Vitamin B5, wie die Pantothensäure ebenfalls genannt wird, spielt fast im gesamten Stoffwechsel eine überaus wichtige Rolle. Weshalb wir unter anderem Pantothensäure für starke Nägel brauchen, erfahren Sie hier.

Nachdem die Forschung bemerkt hatte, dass das Vitamin B5 fast in jedem Lebensmittel vorkommt, bekam es den Namen Pantothensäure (griech. pantothen = überall). In der Natur kommt die Pantothensäure hauptsächlich in der speziellen Form des Coenzyms A vor. Während der Verdauung spaltet der Körper die Pantothensäure ab und nimmt diese auf.

Pantothensäure-Gehalt in mg pro 100 g Lebensmittel
  • Kalbsleber 7,90
  • Steinpilze 2,70
  • Erdnüsse 1,80
  • Hühnerei 1,60
  • Haselnüsse 1,20
  • Kichererbse 1,10
  • Haferflocken 0,90
  • Reis parboiled 0,86
  • Blumenkohl 0,70
  • Rindfleisch 0,68
  • Wassermelone 0,20

Die Medizin weiss den Nutzen zu schätzen

Im Körper hat die Pantothensäure in Form von Coenzym A bei diversen Stoffwechselfunktionen eine Reihe wichtiger Aufgaben. Sie wirkt bei fast allen Auf- und Abbauprozessen mit. Das Coenzym A ist ein Schlüsselelement im Energie-, Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweissstoffwechsel. Alle Bindegewebe, Schleimhäute und Nägel benötigen für ihren Aufbau Pantothensäure. Aus diesem Grund findet sich Pantothensäure in diversen Salben, die die Wundheilung fördern sollen.

Die Zufuhrempfehlung für Pantothensäure liegt für alle Erwachsenen bei sechs Milligramm pro Tag. Hierbei handelt es sich jedoch um Schätzwerte, da der exakte Bedarf aufgrund von fehlenden Studien und Analysemethoden nicht genau geklärt ist.

Pantothensäure ist überall

Besonders viel Pantothensäure enthalten Leber, Eier und Vollkornprodukte. Zur Deckung des Tagesbedarfs ist das Vorkommen in fast allen Lebensmitteln entscheidend: Jeder einzelne geringe Gehalt addiert sich so über den Tag.

Selten Mangelerscheinungen

Weder ein isolierter Pantothensäuremangel noch eine Überdosierung konnten bislang beobachtet werden. Einzig in der Forschung bei Tierversuchen oder bei Menschen mit sehr starker Unterernährung gabs Anzeichen für Symptome. Diese sind sehr unspezifisch: Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Veränderungen der Sehstärke. Bei stark untergewichtigen Kriegsgefangenen trat das «Burning Feet Syndrome» auf: stark schmerzende, brennende Fusssohlen, die allerdings nach der Therapie mit Pantothensäure wieder besserten.

von Claudia Vogt,

publiziert am 25.01.2018

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