Internet Explorer wird nicht mehr unterstützt

Für ein optimales Website-Erlebnis bitten wir Sie einen aktuellen Webbrowser zu nutzen.

Kaki – orange und süss

Von China aus hat die orange Tomate die ganze Welt erobert. Wir verraten Ihnen, was in der Kaki steckt und ob sie nun mit oder ohne Schale gegessen wird.

Ursprünglich kommt der Kakibaum aus Asien. Die Chinesen nutzen ihn dort seit mehr als 2000 Jahren. Neben ostasiatischen Ländern bauen heute auch Brasilien, Israel, Kalifornien und südeuropäische Länder wie Italien den Obstbaum an.

Kaki aus der Schweiz

Der Kakibaum stammt aus der Familie der Ebenholzgewächse. Die bis zu zehn Meter hohen Bäume sind genügsam und anpassungsfähig, so dass sie heute gar in der Schweiz angebaut werden können. Die heimischen Sorten stammen überwiegend aus dem Tessin. Die orangen Früchte, erinnern in Form und Konsistenz an Tomaten. Im Handel sind auch Sharonfrüchte und Persimone erhältlich, sie sind mit der Kaki verwandt. Diese Früchte sind meist ovaler und das Fruchtfleisch ist fester. Die Kaki hat von Oktober bis März Saison.

Das steckt in der Kaki

Die Kakifrucht enthält neben Fruchtzucker auch viel Glukose und versorgt den Körper rasch mit neuer Energie. Kakis sind reich an Beta-Carotin. Beta-Carotin kann vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden. 100g Kaki decken den Tagesbedarf an Vitamin A zu 33%. Vitamin A trägt unter anderem zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei. Vor allem im unreifen Zustand können die Kakis im Mund ein pelziges Gefühl hinterlassen. Dafür sind sogenannte Tannine verantwortlich.

(Lesen Sie unten weiter...)

Entdecken Sie weitere exotische Früchte

Genusserlebnis

Die Kaki schmeckt vorallem süss. Ist sie richtig reif, entfaltet sie ihr feines Aroma nach Mango, Birne, Pfirsich, Aprikose und Vanille. Sie passt besonders gut zu:

  • Balsamico
  • Chili
  • Macadamianuss
  • Bündnerfleisch
  • Schwein
  • Joghurt
  • Passionsfrucht
  • Apfel

Der Apfel lässt sie reifen

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Kakis frei von Druckstellen sind. Feste Früchte sind noch unreif und müssen vor dem Genuss nachreifen. Dazu legen Sie sie am besten neben einen Apfel. Das Reifegas Ethylen beschleunigt den Reifeprozess. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind Kakis zwei bis drei Wochen haltbar. Braune Stellen im Fruchtfleisch sind unbedenklich. Sie entstehen durch den hohen Zuckeranteil.

Farbtupfer im Fruchtsalat

Kakis sind mit oder ohne Schale geniessbar. Wer oben eine Scheibe abschneidet, kann das Fruchtfleisch wie bei einer Kiwi aus der Schale auslöffeln. In der Küche lassen sich die Exoten zu Kompott, Konfitüre oder Mus verarbeiten. Einem Fruchtsalat verleihen sie optisch und geschmacklich eine besondere Note. Auch zu herzhaften Gerichten schmeckt das Obst, beispielsweise als Zutat in der Bratensauce oder in indischen Speisen.

Nährwerttabelle

 

Nährwert

Pro 100 g (roh)

Pro Portion = 120g (1 Kaki, roh)

Prozentuale Abdeckung des Tagesbedarfs mit einer Portion

Energie

76 kcal 91 kcal  

Protein

0,64 g 0,77 g  

Kohlenhydrate

16 g 19.2 g  

Nahrungsfasern

2,5 g 3 g 10%

Fett

0,3 g 0,36 g  

Vitamin A

267 µg 320 µg

33% für Männer
40% für Frauen

Betacarotin

1.6 mg

1.9 mg

Noch keine Referenzwerte

Vitamin B1 (Thiamin)

24 µg 28.8 µg

2.4% für Männer
2.9% für Frauen

Vitamin B2 (Riboflavin)

30 µg 36 µg

2.8% für Männer
3.6% für Frauen

Niacin 230 µg 276 µg

1.8% für Männer
2.5% für Frauen

Vitamin C

16 mg 19.2 mg

17.5% für Männer
20.2% für Frauen

Kalium

180 mg     216 mg

5.4%

Calcium

8 mg 9.6 mg

1%

Magnesium

8 mg 

9.6 mg

2.8% für Männer
3.2% für Frauen

Phosphor

25 mg 30 mg

4.3%

Eisen 370 µg 444 µg

4.4% für Männer
3% für Frauen

Zink 38 µg 45.6 µg

0.3% für Männer
0.6% für Frauen


Quelle: Souci-Fachmann-Kraut

von Claudia Vogt,

veröffentlicht am 24.11.2017, angepasst am 12.11.2020


Das könnte Sie interessieren:

Wir gehen mit der Zeit: E-Mountainbike-Reisen bei Twerenbold

Zu den Angeboten
E-MTB2_2160x1440px.jpg