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Gesünder leben?

Papaya – ein Hauch von Ferien und viel Vitamin C

Man bekommt die Papaya das ganze Jahr über und nur die wenigsten wissen, was sie damit anstellen sollen. iMpuls verrät Ihnen, weshalb sich das Zugreifen lohnt.

Die Papaya ist im tropischen Mittelamerika und in Südmexiko zu Hause. Die Indianer Mittelamerikas und Brasiliens kultivierten die Pflanze bereits in den Zeiten vor Kolumbus. Spanische Seefahrer entdeckten den Melonenbaum in Panama und nahmen ihn mit auf die Westindischen Inseln. Mitte des 16. Jahrhunderts gelangte die Papaya nach Manila, Ende des 18. Jahrhunderts nach Asien. Ihr Name geht wahrscheinlich auf das Wort «ababai» zurück, was bei den karibischen Ureinwohnern so viel wie «Baum der Gesundheit» hiess.

Süss und ohne Fruchtsäuren

Die Papaya ist eine Beerenfrucht und wiegt zwischen 300 und 500 Gramm. Einige Sorten bringen gar bis zu fünf Kilogramm auf die Waage. Die ledrige, dünne und empfindliche Haut der Papaya ist in unreifem Zustand dunkelgrün. Während die Frucht reift, wechselt ihre Farbe über gelbgrün zu gelborange. Das sehr saftige, melonenartige Fruchtfleisch ist hellgelb bis rosarot. Der Exot schmeckt süss, aber ein wenig eintönig, weil er keine Fruchtsäuren und deshalb wenig Aroma besitzt. In der Mitte der Frucht befinden sich die schwarzen Samenkörner.

Papayas werden das ganze Jahr lang angeboten. Lieferanten sind zum Beispiel Brasilien, Ecuador, Thailand und Ghana. Beim Kauf sollte man darauf achten, ob noch unreife Papayas gelbe bis orangefarbene Flecken haben. Dann können sie noch nachreifen. (lesen Sie unten weiter...)

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Genusserlebnis

Das sehr saftige, milde und süsse Fruchtfleisch der Papaya, das an eine Kombination aus Melone und Aprikose erinnert, pass nicht nur hervorragend zu anderen exotischen Früchten:

  • Fisch
  • Mozzarella
  • Cashewnüsse
  • Chilischoten
  • Schokolade
  • Honig
  • Limette
  • Kokosnuss
  • Ingwer
  • Minze

Eine Wasser- und Vitamin-C-Bombe

Die Tropenfrucht besteht zu fast 90 Prozent aus Wasser und ist mit 32 Kalorien pro hundert Gramm alles andere als ein Dickmacher. Papayas sind bekannt für ihre eiweissspaltenden Enzyme, vor allem Papain. Papain werden diverse gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt, es soll unter anderem verdauungsfördernd sein.

Um eine genaue Aussage treffen zu können, braucht es weitere medizinische Studien. Die Papaya ist eine Vitamin-C-Bombe. Wer 125 Gramm der Frucht verspeist, deckt bereits seinen Tagesbedarf des wichtigen Vitamins. Weitere Inhaltsstoffe sind Provitamin A, Magnesium, Zink und Niacin.

Ein «Gfrörli»

Der Exot reagiert empfindlich auf Druck und Kälte. Deshalb sollten die Früchte nicht bei einer Temperatur von unter sieben Grad gelagert werden. Die Früchte können wie Gemüse gekocht werden. Reife Papayas schmecken gut mit Limettensaft, Zucker und Ingwer in Fruchtsalaten und Desserts. Hierzu die Frucht halbieren und die Kerne mit einem Löffel herausschaben.

Papayas punkten auch als Vorspeise mit rohem Schinken umwickelt. Ebenso sind sie als Konfitüre, Chutney, Trockenfrüchte oder Konserven erhältlich. Weitere Verwendungsmöglichkeiten: für eine exotische Note in Fleisch-, Fischgerichten und Currys oder als Bestandteil von Multivitaminsäften.

Haben Sie gewusst, dass die Kerne der Papaya ebenfalls geniessbar sind? Sie schmecken leicht pfeffrig.

Nährwerttabelle

  Pro 100g     Pro Portion 
(=120g = ½ Papaya)

Prozentuale Abdeckung des Tagesbedarfs mit einer Portion

Energie

43 kcal 52 kcal  

Kohlenhydrate

11 g 13 g  

Protein

0.5 g 0.6 g  

Fett

0.3 g 0.4 g  

Nahrungsfasern

1.7 g 2 g

7%

Vitamin B1 (Thiamin)

0.02 g 0.02 g

2% für Frauen
1.5% für Männer

Vitamin B2 (Riboflavin)

0.03 g 0.04 g

4% für Frauen
3% für Männer

Vitamin B6 (Pyridoxin)

0.04 g 0.05 g

4% für Frauen
3% für Männer

Niacin

0.36 g 0.43 g

4% für Frauen
3% für Männer

Folat

37 µg 44 µg

15% 

Vitamin C

61 mg 73 mg

77% für Frauen
66% für Männer

Kalium

182 mg 220 mg

11%

Magnesium

21 mg 25 mg

8% für Frauen
7% für Männer

Phosphor

10 mg 12 mg

2%

Calcium

20 mg 24 mg

2%

Eisen

0.3 mg 0.4 mg

3% für Frauen
4% für Männer

 

Quelle: USDA National Nutrient Database for Standard Reference

von Claudia Vogt,

publiziert am 31.10.2018


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