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Gesünder leben?

Nüsslisalat – viel grüne Power

Nüsslisalat ist im Winter der beliebteste Salat. Er liefert von allen Salaten die meisten Vitamine und Mineralstoffe.

In Deutschland nennt man ihn Feldsalat und in Österreich Vogerlsalat. Der Nüsslisalat wurde bereits in der Steinzeit als Nahrungspflanze genutzt. Angebaut wird er erst seit etwa 100 Jahren, davor wurden die wilden Sorten gesammelt. Der Nüsslisalat gehört zur Familie der Baldriangewächse und hat keinerlei Verwandtschaft mit anderen Salaten. Er ist anspruchslos, frostbeständig und kann praktisch überall wachsen. Im gefrorenen Zustand sollten die Blätter nicht geerntet werden. Sie fallen sonst welk zusammen.

Am knackigsten ist er vor dem ersten Frost

Zu unterscheiden ist zwischen Nüsslisalat vom Acker und Treibhausware. Der Freilandsalat ist in der Regel knackiger. Beim Treibhaussalat sind die Blätter dafür zarter und heller. Ihr Aroma ist allerdings weniger intensiv.

Das Gemüse ist ein typischer Wintersalat. Die Haupterntezeit für Nüsslisalat liegt in der Schweiz zwischen Oktober und Dezember. Er hat aber noch bis in den April Saison. Freilandware ist vor dem ersten Frost am knackigsten. Bei uns kommt der Nüsslisalat hauptsächlich aus inländischer Produktion. (Lesen Sie unten weiter...)

Frischen Sie ihre Mahlzeit mit Salat auf!

Der gesündeste Salat

Nüsslisalat gilt als der gesündeste Salat. Er ist reich an Beta-Carotin und Vitamin C. Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A, das für verschiedene Wachstumsprozesse wichtig ist und den Sehvorgang unterstützt. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe und Knochen.

Die ebenfalls enthaltene Folsäure ist erforderlich für die Neubildung von Zellen. Der Eisenanteil im Nüsslisalat ist höher als in anderen Salaten. Eisen ist unentbehrlich für den Sauerstofftransport im Körper. Relevant sind auch die Anteile an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Die ätherischen Öle aus dem Salat verfeinern nicht nur den Geschmack. Speziell dem Baldrianöl wird nachgesagt, dass es schwache Venen stärkt.

Zarte Blättchen mit nussigem Aroma

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Nüsslisalat wenige Tage lang haltbar. Inhaltsstoffe und Aroma gehen bei der Lagerung verloren und die Blätter welken rasch.

Im Inneren der Rosetten können sich Rückstände von Erde oder Sand anzusammeln. Daher den Nüsslisalat vor dem Verzehr gründlich waschen. Der Schmutz lässt sich am besten entfernen, wenn der Salat zuerst mit der Hand geputzt und anschliessend in kaltes Wasser gelegt wird. Die feuchten Blätter danach in ein Sieb geben, noch mal mit Wasser abspritzen und in einer Salatschleuder trocknen.

Mit seinem ausgefallenen Nussaroma entschädigt der Salat für die aufwendige Zubereitung. Serviert wird er meistens kalt als Salat zusammen mit Ei und Speck. Auch geröstete Champignons schmecken sehr lecker dazu. Den Nüsslisalat setzt sich auch als Pesto zubereitet gekonnt in Szene.

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von Claudia Vogt,

publiziert am 30.11.2018


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