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Gesünder leben?

Das alles steckt im Radieschen

Sie verleihen jedem Salat oder Gemüse-Dip einen Farbkick und geben mit ihrer Schärfe dem Gericht das gewisse Extra. Zudem bestechen die knackig, runden Radieschen mit wenig Kalorien und wertvollen Inhaltsstoffen.

Verwandt sind Radieschen mit dem Rettich, ihre genaue Herkunft ist aber nicht geklärt. Sicher ist nur, dass sie sich im 16 Jahrhundert über Frankreich in Europa verbreiteten. Der deutsche Name kommt vom lateinischen Wort radix (Wurzel).

Von Frühsommer bis Herbst

Rund und knallrot – so kennt man Radieschen. Doch es gibt sie auch in anderen Farbtönen: von Weiss über Gelb bis zu Hellrot und Violett. Selbst rotweisse Sorten bekommt man beim Händler. Das Innere von Radieschen ist aber immer weiss. Saison hat das Gemüse von Mai bis Oktober.

Senföle machen die Schärfe

Mit gerade mal 16 Kalorien pro 100 Gramm schlagen die Radieschen zu Buche. Damit gehören sie zu den Tieffliegern unter den Gemüsen. Dafür sind sie prall gefüllt mit Wasser und liefern wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders erwähnenswert sind die enthaltenen Senföle, die für die Schärfe von Radieschen verantwortlich sind. Ihnen wird nachgesagt, dass sie antibakteriell wirken.

Sofort geniessen

Am besten greift man beim Einkauf zu möglichst festen und prallen Knollen. Danach sollten sie schnell verzehrt werden. Denn sie trocknen recht schnell aus, verlieren an Geschmack und werden schrumpelig. Werden sie in ein feuchtes Tuch gewickelt, bleiben sie im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch.

Publiziert am 29.09.2017


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