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Gesünder leben?

Knollensellerie – der Nährstoffbooster im Winter

Im Knollensellerie stecken viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Nicht nur deshalb sollte er auf Ihrer nächsten Einkaufsliste einen Platz haben.

In seiner wilden Form kommt der Sellerie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Selleries machten sich bereits die alten Ägypter zu Nutzen. Auch im antiken Griechenland und Rom wurde Sellerie als Heilpflanze genutzt. Noch heute wird er in der Naturheilkunde gerne eingesetzt und soll unterstützend bei Rheuma, Magen- und Darmstörungen sowie Nieren- und Blasenleiden wirken.

Typisches Lagergemüse

Der Knollensellerie gehört zur Familie der Wurzelgemüse. Die dicke, rundliche, Wurzel kann bis zu 20 cm breit und bis zu einem Kilogramm schwer werden. Die schützende Schale ist gelblich-weiss bis grau-braun und hat aufgrund der vielen Nebenwurzeln ein knorriges Erscheinungsbild. Das weisse bis cremefarbene Fruchtfleisch ist von fester bis schwammiger Konsistenz. Den typischen Selleriegeschmack verdankt er dem hohen Anteil ätherischer Öle.

Knollensellerie wird im Herbst geerntet und ist ein typisches Lagergemüse im Winter. Er ist während des ganzen Jahres aus dem Inland erhältlich. Wobei sich Freiland- und Gewächsanbau ergänzen. 

Kaum Kalorien, viele gesunde Inhaltsstoffe

Mit nur 28 Kalorien pro 100 Gramm ist der Knollensellerie ein echtes Leichtgewicht. Dank des hohen Anteils an Mineralstoffen, wie Kalium, Eisen und Calcium ist er besonders gesund. Eisen ist wichtig für die Blutbildung, Calcium stärkt unter anderem Knochen und Zähne. Auch der Vitaminanteil ist hoch, er enthält vor allem Vitamin E, Niacin, Pantothensäure und B-Vitamine. Die reichlich enthaltenen Nahrungsfasern helfen bei der Verdauung. (lesen Sie unten weiter...)

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Machen Sie den Klopftest

Kühl und trocken, ohne Blätter und Wurzeln, so lagert man den Knollensellerie am besten. Angeschnitten hält er sich noch eine Weile im Kühlschrank, wenn die Schnittflächen zum Beispiel mit Frischhaltefolie abgedeckt sind. Machen Sie beim Kauf den Klopftest, klingt er hohl ist sein Inneres schwammig und nicht besonders schmackhaft.

Für die Zubereitung wird die Knolle von den Blättern befreit und grosszügig geschält. Die Garzeit verkürzt sich erheblich, wenn man nicht die ganze Knolle verwendet, sondern sie in einzelne Scheiben oder Würfel schneidet. Diese sollten alle die gleiche Grösse haben, damit sie gleichzeitig gar sind.

Schmeckt heiss und kalt

Zum Verfeinern von Suppen ist Sellerie nahezu unverzichtbar. Kombiniert mit Lauch und Karotten ist er eine äusserst beliebt herzhafte Gemüsebeilage zu Braten oder Rouladen. Auch für Rohkostsalate eignet sich Knollensellerie bestens. Im Waldorfsalat etwa ist er neben Walnüssen und Äpfeln ein fester Bestandteil.

Publiziert am 09.02.2018


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