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Gesünder leben?

Kresse – würziges Kraut mit Vitaminkick

Kresse lässt sich ganz einfach selbst züchten und kann schon nach wenigen Tagen geerntet werden.

Kresse stammt aus Vorder- und Zentralasien und überzeugt nicht nur wegen ihres intensiven Geschmacks. Bereits seit der Antike wird Kresse auch als Heilpflanze eingesetzt und soll bei Bronchitis, Haarausfall oder gar Sommersprossen helfen. Neben dem hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, enthält Kresse auch Stoffe, die leicht antibiotisch wirken können.

Würziges Grün auf der Fensterbank

Geschmackserlebnis

Kresse schmeckt frisch, bittersüss und pfeffrig. Kresse schmeckt grossartig, wenn man ihn mit einer süssen und salzigen Zutat kombiniert, wie etwa Rahm und einem salzigen Fond. Es gibt aber viele weitere wunderbare Kombinationen:

  • Blauschimmelkäse
  • Ei
  • Räucherfisch
  • Ziegenkäse
  • Grapefruit
  • Orange
  • Kartoffel
  • Rande / rote Bete
  • Pastinake
  • Baumnuss / Walnuss

Kresse ist nicht gleich Kresse, der Name ist ein Sammelbegriff für verschiedene Pflanzen. Neben Gartenkresse, der wohl populärsten Sorte, gibt es auch Brunnen- und Kapuzinerkresse. Gegessen werden meistens die grünen Blätter.

Das Gewürzkraut ist überaus anspruchslos und kann sogar auf Watte oder Küchenpapier gedeihen. Es keimt und wächst sehr schnell. Nach ein paar Tagen kann schon geerntet werden. So lässt es sich im Winter ganz einfach in der Wohnung auf der Fensterbank ziehen. Im Freiland beginnt die Erntezeit von Kresse im Frühling und endet im Herbst. 

Perfekte Nahrungsergänzung

Kresse besticht durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C. Das Vitamin ist unter anderem am Aufbau von Bindegewebe und Knochen beteiligt. Ebenfalls sind reichlich Folsäure und andere B-Vitamine enthalten. Daneben kommen Kalium, Eisen und Kalzium vor. Eisen spielt eine wichtige Rolle für die Blutbildung und Kalium ist wichtig für die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven.

Besonders die Kressesprossen sind wahre Nährstoffbomben. Sie eignen sich als perfekte Nahrungsergänzung, vor allem im Winter, wenn frisches Obst und Gemüse rar sind. Der scharfe und würzige Geschmack der Kresse geht auf Senfölglykoside zurück. (Lesen Sie unten weiter...)

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Vielseitiger Küchenhelfer

Besonders beliebt ist Kresse als Garnierung auf belegten Broten oder Salaten. Auch alleine macht sich Brunnenkresse hervorragend als Salat. Zudem lassen sich vorzügliche Suppen mit Kresse machen, mit Bouillon und Rahm oder Joghurt.

In Italien wird die Minestrone oder andere Gemüsesuppen gerne mit Brunnenkresse abgeschmeckt und in Frankreich wird die Kartoffelsuppe mit Kresse serviert. In Asien, dem Heimatland der Kresse, wird sie besonders gerne zusammen mit Ingwer kombiniert und zu Fisch gereicht.

Die beliebtesten Kressesorten im Überblick

Eine hellblaue Schale mit Gartenkresse von oben betrachtet
Eine hellblaue Schale mit Gartenkresse von oben betrachtet
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Gartenkresse

Gartenkresse ist die wohl populärste Sorte. Sie hat kleinere und feinere Blätter als die Brunnenkresse und schmeckt einiges schärfer. In der Küche werden vor allem die Keimlinge für Salate oder zusammen mit Quark oder Frischkäse als Brotaufstrich verwendet.

Brunnenkresse auf einem Holzbrett
Brunnenkresse auf einem Holzbrett
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Brunnenkresse

Brunnenkresse wird auch Wasserkresse genannt und ist ein feines Gemüse. Sie besitzt einen frischen, leicht scharfen Geschmack und wird gerne in Suppen und Salaten verwendet. Besonders schmackhaft ist sie auch mit rohem Spinat.

Orange und rote Blüten der Kapuzinerkresse
Orange und rote Blüten der Kapuzinerkresse
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Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse hat wunderschöne Blüten, die gerne als essbare Dekoration verwendet werden. Ebenfalls können die jungen Blätter als würzende Zutat für Salate genutzt werden.

Nährwerttabelle

 

Nährwert

Pro 100 g (roh)

Pro Portion = 50g

Prozentuale Abdeckung des Tagesbedarfs mit einer Portion

Energie

17 kcal 9 kcal  

Protein

2,2 g 1,1 g  

Kohlenhydrate

0,3 g 0,2 g  

Nahrungsfasern

2,6 g 1,3 g 4%

Fett

0,2 g 0,1 g  

Vitamin A

453 µg 227 µg

23% für Männer
28% für Frauen

Betacarotin

2720 µg

1360 µg

Noch keine Referenzwerte

Vitamin B1 (Thiamin)

0,1 mg 0,05 mg

4% für Männer
5% für Frauen

Vitamin B2 (Riboflavin)

0,12 mg 0,06 mg

4% für Männer
5% für Frauen

Vitamin B6 (Pyridoxin)

0,13 mg 0,07 mg

4% für Männer
5% für Frauen

Niacin 0,4 mg 0,2 mg

1% für Männer
2% für Frauen

Folat

214 µg 107 µg

36%

Pantothensäure

0,2 mg 0,1 mg

2%

Vitamin C

60 mg 30 mg

27% für Männer
32% für Frauen

Kalium

300 mg   150 mg

4%

Calcium

160 mg 80 mg

8%

Magnesium

20 mg 

10 mg

3% für Männer
3% für Frauen

Phosphor

53 mg 27 mg

4%

Eisen 1,3 mg 0,65 mg

7% für Männer
4% für Frauen

Zink 0,2 mg 0,1 mg

1% für Männer
1% für Frauen


Quelle: Schweizer Nährwertdatenbank

von Claudia Vogt,

publiziert am 10.10.2019


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