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Gesünder leben?

Welche Nahrungsmittel die Depression beeinflussen

Wer depressiv ist, ernährt sich oft auch ungesund. Was bringt eine Ernährungsumstellung? Eine Studie liefert Fakten.

Bessert eine Depression, wenn sich die Betroffenen gesünder ernähren? Das wollten australische Wissenschaftler herausfinden. Sie statteten 38 Studenten mit einem kleinen Warenkorb aus.

Baumnüsse, Kürbiskerne, Mandeln und Sonnenblumenkerne, Erdnussbutter, Olivenöl, Zimt und Kurkuma beinhaltete dieses «Startpaket». Die Gewürze waren deshalb enthalten, weil die Studenten drei Wochen lang etwa einen Teelöffel Kurkuma und Zimt pro Tag verbrauchen sollten.

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Die gemeinsamen Merkmale dieser 38 Studenten: Alle ernährten sich ungesund und waren depressiv – jedenfalls bis zum Beginn dieser Studie. Als die Forscher sie nämlich nach drei Wochen erneut untersuchten, waren sie deutlich weniger depressiv. Das galt auch noch nach drei Monaten.

Gesünderer Teint

Mit Hilfe eines Spektrometers massen die Forscher zudem die Hautfarbe der 17- bis 35-jährigen Studienteilnehmer. Sie war nach den drei Wochen ein wenig gelblicher – Beweis dafür, dass die Studenten mehr Früchte und Gemüse gegessen hatten. Diese enthalten Flavonoide, die wiederum die Hautfarbe beeinflussen.

Als Vergleich dienten Studenten, die ihre ungesunde Diät fortgeführt hatten. Sie waren sowohl nach den drei Wochen als auch nach drei Monaten genauso depressiv wie zuvor.

Auch in einer anderen Studie erfolgreich

Bereits vor zwei Jahren hatte eine andere Studie die Wirkung von gesunder Ernährung an Erwachsenen mittleren Alters mit Depression erprobt, auch dort mit Erfolg.

Quelle: «PLOS One»

von Dr. med. Martina Frei,

publiziert am 27.11.2019


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