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Hüte und UV-Kleider: Sonnenschutz zum Anziehen

Welche Kleider am besten vor der Sonne schützen. Und was Sie sonst noch beachten sollten.

Der beste Sonnenschutz für die Haut ist Kleidung – aber welche? Dafür gibt es ein paar einfache Faustregeln: Dunkle Kleidung schützt besser als helle, Polyester ist besser als Baumwollgewebe und dicht gewebtes Material hält die UV-Strahlung besser ab als dünnes oder durchsichtiges. Am wirksamsten ist spezielle Sonnenschutzkleidung.

Wer braucht Sonnenschutzkleidung?

Spezielle Sonnenschutzkleidung ist sinnvoll für Kinder und alle, die länger der Sonne ausgesetzt sind, zum Beispiel Sportler, Ferienreisende, Bauarbeiter, Landwirte, Hobbygärtner oder Menschen mit sonnenempfindlicher Haut. Denn jeder Sonnenbrand ist einer zu viel. Er hinterlässt Schäden an der Haut, die sich im Lauf des Lebens summieren und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Kleider für den optimalen Sonnenschutz

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Wie schützen Sie sich gegen Sonnenbrand?

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Sonnenschutzkleidung darf nicht zu eng sitzen. Denn je stärker das Material gedehnt wird, desto mehr Sonnenstrahlen können die Haut erreichen. Auch der Kragen sollte gut schliessen. Bei Sonnenschutzkleidung gibt es drei Standards. Kleidungsstücke, die das Label «UV-Standard 801» tragen, haben die strengste Prüfung bestanden. Sie werden nicht nur in neuem, trockenen Zustand auf ihre UV-Durchlässigkeit geprüft, sondern auch so, wie sie später womöglich am Körper anliegen, nämlich gewaschen, nass und gedehnt.

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Was kann die Schutzwirkung beeinträchtigen?

Wenn das Material ausgeleiert oder durchsichtig geworden ist, wenn es beschädigt oder älter als fünf Jahre ist, dann sollte man es ersetzen. Daran muss man auch beim Kauf von «second hand» Sonnenschutzkleidung denken. Weichspüler, Chlor im Schwimmbad und Meerwasser begünstigen den Verschleiss. Die Sonnenschutztextilien sollten nicht stundenlang an der Sonne liegen und sollten trocken gelagert werden.

Welcher Hut ist gut?

Der Sonnenhut soll nicht nur den Kopf schützen, sondern auch die Ohren und den Nacken. Eine sechs bis sieben Zentimeter breite Krempe ist darum ideal, oder – beim Käppli – ein zusätzlicher Nackenschutz. Am besten schützen «UVP»-Hüte, die den «UV-Standard 801» erfüllen.

Diese Hüte schützen vor der Sonne

Worauf sollte man bei Sonnenbrillen achten?

Den Schutz vor Blendung können Konsumenten selbst prüfen. Wie gut die Brille aber vor UV-Strahlung schützt, merkt der Brillenträger nicht. Eine gute Sonnenbrille trägt die Kennzeichnung «UV-400». Damit wird die UV-Strahlung ausreichend gefiltert – aber nur diejenige, die von vorn kommt. UV-Strahlung streut aber stark und deshalb ist auch der Schutz von der Seite her wichtig, sei es durch grosse Gläser oder durch einen Seitenschutz. Die Tönungsstufe sollte 2 oder 3 betragen, damit sie vor Blendung schützt. Erkennbar ist das am Aufkleber «cat2» oder «cat3». Tönungsstufe 4 (cat4) ist beim Autofahren nicht erlaubt, weil sie zu stark verdunkelt. Aufpassen sollte man bei blau und rot getönten Brillen: Damit sieht man weniger scharf, weil sie die Kontrastwahrnehmung verschlechtern. Gut sind dagegen braun oder grau getönte Sonnenbrillen. Bei Hochgebirgstouren sind solche Sonnenbrillen aber zu empfehlen, am besten mit starkem Seitenschutz und Blaulichtfilter.

(Fortsetzung weiter unten ...)

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Wie gut schützt ein Sonnenschirm?

Ab einem «Ultraviolet Protection Factor» (UPF) von 50 bietet der Schirm einen hohen Sonnenschutz. Allerdings: Der Sonnenschirm schützt vor der Sonnenstrahlung von oben, vor Strahlen, die durch Wasser oder den Sand reflektiert werden, kann er nicht schützen. Deshalb sollte man sich vor allem am Meer oder am See auch unter einem Sonnenschirm mit einer guten Sonnencreme oder geeigneten Kleidern schützen.

Können Konsumenten auch etwas für den Umweltschutz tun?

Sonnenschutzbekleidung wird aus Elastan und Polyester hergestellt. Das Polyester für die ab diesem Frühjahr erhältlichen UVP-Shirts im Sortiment von SportXX beispielsweise stammt aus recycelten PET-Flaschen. Dafür bürgt der «GRS»-Standard.

Nicht vergessen – die Sonnencreme

Wer am Ende des Tages nicht mit krebsrotem Gesicht, verbrannten Händen oder Füssen herumlaufen will, sollte alle Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind, gut mit Sonnenschutzmittel eincremen – und zwar mehrmals täglich, weil beim Abtrocknen, Schwitzen oder durch Sand und Kleidung ein Teil abgewischt wird. Das gilt auch für extra wasserfeste Produkte.

Singles können sich mit Hilfe eines kleinen Farbrollers mit Stil (aus dem Baumarkt) am Rücken eincremen.

Gut ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30. Je höher der LSF, desto weniger UV-Strahlung gelangt in die Haut. Bei einem LSF 15 sind es etwa sieben Prozent der UV-Dosis, bei einem LSF von 50+ nur ca. 2 Prozent.

Jede Verdopplung des Lichtschutzfaktors, etwa von 15 auf 30, bedeutet, dass die UV-Dosis, die die Haut erreicht, halbiert wird – vorausgesetzt, es wird genügend Sonnenschutzmittel aufgetragen.

Was Sie sonst noch für den Sonnenschutz benötigen

von Dr. med. Martina Frei und Markus Sutter,

veröffentlicht am 15.05.2017, angepasst am 23.06.2021


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