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«Long Covid» – was steckt dahinter?

Manche Corona-Betroffene erzählen, wie sie noch nach Monaten mit Langzeitfolgen der Erkrankung kämpfen. Ein schwer fassbares Phänomen, das Ärzte und Betroffene vor Rätsel stellt.

«Es ist einfach nicht mehr so wie vor Corona», sagt C.S. Während des ersten Lockdowns 2020 steckte er sich mit den Viren an. Zehn Monate später ist S. noch immer nicht vollständig genesen. Der 27-Jährige ist einer jener Covid-19-Überlebenden, die derzeit wegen «Long Covid» in ärztlicher Behandlung sind.

Wie viele «Long Covid»-Erkrankte es gibt, ist völlig unklar. Die Schätzungen reichen von zwei Prozent der Covid-Erkrankten bis zu über 80 Prozent (Link auf Englisch), die nach überstandener Corona-Infektion noch längere Zeit Beschwerden verspüren. Das offizielle Büro für nationale Statistik ONS schätzt, es sollen bisher allein in Grossbritannien 190’000 Personen an «Long Covid» leiden (Link auf Englisch), in den Niederlanden 10’000 bis 20’000 (Link auf Englisch).

«In der Region Genf gab etwa eine von fünf Personen drei Monate nach der Covid-Erkrankung an, dass sie noch an mindestens einem Symptom leidet. Dieser Anteil war auch nach sechs Monaten unverändert», sagt Idris Guessous, Chefarzt am Zentrum für Hausarztmedizin des Universitätsspitals Genf.

Normales post-intensivmedizinisches Syndrom – oder doch mehr?

Unter den «Long Covid»-Betroffenen sind Menschen, die eine schwere Lungenentzündung hatten oder auf die Intensivstation mussten. Nach solchen einschneidenden Lebensereignissen brauchen Patienten auch sonst oft Monate, um ihre Gesundheit wieder zu erlangen, vor allem, wenn sie schon älter sind und Vorerkrankungen hatten. Der Fachbegriff dafür heisst «post intensive care syndrome», auf Deutsch etwa «Syndrom nach einer intensivmedizinischen Behandlung».

Gemäss einer britischen Schätzung benötigen etwa 45 Prozent der Patienten nach einem Spitalaufenthalt wegen Covid noch längerfristige Unterstützung (Link auf Englisch). An «Long Covid» leiden jedoch auch etliche, bei denen die Coronaviren bloss eine scheinbar banale Erkältung verursachten. In einer Genfer Studie nannte sogar jeder dritte Befragte mit einer ambulant behandelten Sars-CoV-2 Infektion rund 40 Tage später noch mindestens eine Beschwerde (Link auf Englisch). Viele davon waren sportlich, standen voll im Leben – und finden sich plötzlich als «Long Covid»-Patienten wieder.

idris-guessous
Wir haben keine Erklärung, woher diese Symptome rühren. Diese Menschen leiden an etwas, das wir noch nicht dingfest machen konnten. Wir möchten von ihnen mehr über diese Erkrankung lernen.
Chefarzt Idris Guessous, HUG (Hôpitaux Universitaires Genève)

Über 50 verschiedene Symptome

Zusammen mit seinen Kolleginnen hat der Medizinprofessor eine «Long Covid»-Sprechstunde eingerichtet. Das Interesse daran sei gross, bisher habe es rund 1000 Anfragen gegeben. «Wir betreuen inzwischen etwa 100 Patienten.» Am häufigsten geben die Ratsuchenden an, dass sie sich unendlich müde fühlten, Mühe beim Atmen hätten oder dass ihr Geruchs- oder Geschmackssinn noch immer gestört sei.

Auch andere Symptome sind häufig: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Konzentrationsstörungen, Haarausfall und weiteres mehr – über 50 verschiedene «Long Covid»-Symptome (Link auf Englisch) haben Betroffene bisher beschrieben. Die jüngsten sind Kinder (Link auf Englisch), die ältesten fast 90 Jahre alt.

In Umfragen geben vor allem jüngere und mittelalte Frauen solche oft auch plötzlich wechselnden Beschwerden an. Höheres Alter und Übergewicht sind weitere Risikofaktoren. Viele fühlen sich – auch von Ärzten – missverstanden (Link auf Englisch) oder als Hypochonder abgetan.

«Bei manchen dieser Menschen finden wir etwas. Zum Beispiel Entzündungen des Herzmuskels, narbige Lungenveränderungen oder schwere Leistungseinbussen. Das ist häufiger der Fall, als wir es sonst nach Lungenentzündungen wegen Grippe kennen» sagt Christian Clarenbach, Leitender Arzt an der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Zürich. Auch dort gibt es eine «Long Covid»-Sprechstunde. «Wir bekommen täglich Patienten zugewiesen», so Clarenbach. Er rät, sich bei Verdacht auf «Long Covid» zunächst an den Hausarzt zu wenden.

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Ungeduldige oder ängstliche Patienten

Tipps: Was tun bei Long-Covid-Verdacht?

Da bisher erst wenig zu «Long Covid» bekannt ist, sind auch die medizinischen Tipps nur als vorläufig zu betrachten. 

  • Realistische Ziele setzen, nicht zu viel aufs Mal wollen
  • Genügend Ruhe und Erholung einplanen
  • Ausreichend schlafen
  • Schrittweise zur Arbeit zurückkehren
  • Nicht ständig «in sich hineinhorchen»
  • Bei Geruchsstörungen Speisen essen, die Raumtemperatur haben oder kühl sind.
  • Atemübungen machen: Fünf bis zehn Minuten langsam durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen. Dabei auf «Bauchatmung» achten (der Bauch kommt beim Einatmen heraus). Schultern und Brustkorb entspannen.
  • Sich mit alkoholischen Getränken und Koffein zurückhalten
  • Auf gute Ernährung achten
  • Rauchstopp
  • Wenn die Beschwerden zunehmen oder anhalten, eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, der Mitgefühl hat.

Quelle: «The British Medical Journal» (Link auf Englisch)

Das Bild, das die Medien bisher von «Long Covid» zeichnen, decke sich indes nicht mit seinen Erfahrungen. In den Medien würden häufig Personen beschrieben, die nach Covid praktisch invalide geworden seien. «Die grosse Mehrzahl der Patienten, die wir sehen, sind aber Menschen in mittlerem Alter, die ungeduldig werden, weil sie nach einigen Wochen bis Monaten noch nicht ihre frühere Leistungsfähigkeit wiedererlangt haben.» Bei ihnen ist Clarenbach zuversichtlich, dass sich ihr Zustand bessern werde.

Im deutschen Ärzteblatt wurde darauf hingewiesen, dass die Gefahr bestehe, «durch irreführende Schlagzeilen noch mehr Verunsicherung zu erzeugen, zumal Long-COVID Beschwerden umso eher beklagt werden, wenn Betroffene zuvor schon ängstlich oder depressiv waren».

Zu denken gibt, dass mögliche Folgeschäden bereits im März 2020 thematisiert wurden – als noch kaum etwas über Sars-CoV-2 bekannt war. «Um die gewünschte Schockwirkung in der Bevölkerung zu erzielen» wurde damals in einem Papier des deutschen Bundesinnenministeriums geraten: «Worst case verdeutlichen!» Dazu zählte auch, mögliche Folgeschäden von Covid zu beleuchten. Das kann Angst schüren.

Anhaltende Beschwerden gibt es auch nach anderen Infektionen

Ungewöhnlich sind länger anhaltende Beschwerden nach einer Infektion nicht. Auch nach Erkältungen kommt es vor, dass der Husten, Geruchsstörungen (Link auf Englisch) oder Leistungseinbussen noch mehrere Wochen andauern. Die Lebensqualität kann auch nach einer Lungenentzündung, die nichts mit Covid zu tun hat, bis ein Jahr lang beeinträchtigt sein.

Einem britischen Fachartikel zufolge ist damit zu rechnen, dass die «Long Covid»-Symptome bei vielen Betroffenen innerhalb von zwölf Wochen verschwinden – was manche Patienten jedoch in Frage stellen (Link auf Englisch), mit dem Argument, man wisse ja kaum etwas über die Erkrankung.

 

Mehrere Thesen, wie «Long Covid» entsteht

Hypothesen, wie «Long Covid» zustande kommt, gibt es mehrere: Möglicherweise schafft es der Körper nicht, die Coronaviren vollständig zu eliminieren, besagt eine. Eine andere hält eine abnorme Immunreaktion für möglich. Drei weitere Erklärungen sind, dass es sich um ein «post-virales Erschöpfungssyndrom» handelt, um bleibende Organschäden oder dass ein psychisches Trauma «Long Covid» fördern könnte. Konditionsverlust, das Auf-sich-allein-gestellt-Sein während der akuten Erkrankung, die Isolation, gepaart mit der Angst vor einem schweren Krankheitsverlauf, könnten ebenfalls beitragen. Noch ist offen, was im Einzelfall die Ursache ist.

Das liegt erstens daran, dass die Beobachtungsdauer erst kurz ist. Zweitens fehlen noch aussagekräftige Studien (Link auf Englisch), bei denen Menschen, die Covid hatten, verglichen werden mit solchen, die kein Covid hatten. Viele Studien, die es bis jetzt zu «Long Covid» gibt, gründen auf nicht-repräsentativen Telefon- oder Internetumfragen. Diese sind anfällig für Verzerrungen und liefern darum kaum aussagekräftige Resultate. Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass manche Betroffene nicht getestet wurden und deshalb gar nicht sicher ist, ob sie überhaupt je Covid hatten.

Um genauere Aussagen machen zu können, bräuchte es systematische Nachuntersuchungen, Vergleiche von Personen mit und ohne Covid über einen längeren Zeitraum oder ein Register aller Covid-Patienten. Deshalb sind die Angaben, die bisher zu «Long Covid» gemacht werden, mit Vorsicht zu interpretieren.

 

Wann spricht man von «Long Covid»?

Schwammig ist auch noch die Definition, ab wann man von «Long Covid» spricht: Bereits nach 14 Tagen, wie in manchen Studien, oder erst nach fünf oder zwölf Wochen? Und soll man von «post-akut-Covid», «Long Covid», «post-Covid-19 Syndrom» oder «chronischem Covid» sprechen? Auch das ist noch nicht definiert.

Unter den Betroffenen hat sich «Long Covid» etabliert. Es ist vermutlich die erste Erkrankung, die von Patienten beschrieben wurde (Link auf Englisch), die einander über Twitter und andere Social Media Kanäle gefunden haben. Allein die Long Covid Support Group auf Facebook (Link auf Englisch) zählt mittlerweile über 36’000 Mitglieder.

Eine schrittweise Wiederaufnahme der körperlichen Aktivität wird empfohlen

Nach einer schweren COVID-Erkrankung sollte vor der Wiederaufnahme des Trainings idealerweise ein Arzt zur Überprüfung der Herz- und/oder Lungenfunktion konsultiert werden.

Sobald die Symptome verschwunden sind, beginnen Sie mit einer Woche Stretching, gefolgt von regelmässigem Gehen oder Pilates für vier bis sechs Wochen. Steigern Sie dann allmählich die Intensität Ihres Trainings.

Leistungssportler finden weitere Informationen auf der Website von SEMS (Sport & Exercise Medicine Switzerland.

Verzichten Sie auf das Training bei Fieber, Halsschmerzen, Husten oder während der Isolationszeit. Verlängern Sie die Ruhezeiten, und suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf, falls sich die Symptome verschlimmern.

Betroffene erzählen

Personen, die sich selbst als «Long Covid»-Patienten einstufen, berichten hier von ihren Symptomen.

«Covid ist gar nicht so schlimm», dachte ich zuerst, weil ich nach Abklingen der Gliederschmerzen nur noch leicht Kopfweh und etwas Schnupfen hatte. Aber da hatte ich mich getäuscht.

Etwa ab dem sechsten Tag wurde ich wahnsinnig müde, als läge ein tonnenschweres Gewicht auf mir. Zudem gesellten sich neue Symptome dazu: Haarausfall, Hautausschlag, ein hartnäckiger Husten.

In den ersten vier bis sechs Wochen hatte ich täglich kurze Ausfälle beim Sprechen. Mitten im Satz stockte ich, weil mir ein Wort nicht einfiel. Oder es kam «holprig» über die Lippen.

Etwa einen Monat nach dem akuten Infekt überfiel mich Schwindel. Ich begann «Blitzlichter» zu sehen und hatte Kopfschmerzen. Als sich mein linker Arm und die Finger plötzlich wie taub anfühlten, bekam ich Panik.

Wenn ich jetzt zum Beispiel ein Blatt Papier aus einem Kuvert ziehen will, muss ich mich sehr konzentrieren – ich kann es nicht richtig greifen. Arbeiten konnte ich anfangs nur eine Stunde, inzwischen schaffe ich etwa dreieinhalb Stunden.

Mein grösstes Hobby ist das Akkordeon spielen. Leider funktioniert das nicht mehr, mein flüssiges Fingerspiel ist mir abhandengekommen. Werde ich je wieder so belastbar sein wie früher, werden ich meine Finger wieder wie vorher gebrauchen können? Das sind Fragen, die mich beschäftigen.

Inzwischen war ich beim Neurologen und im MRI. Beide Male wurde nichts gefunden. Nun soll ich noch zu einer speziellen Untersuchung ins Spital. »

«Zwei Tage bevor ich an Covid-19 erkrankte, starb einer der Patienten, die ich bei der Arbeit betreut habe, völlig unerwartet, direkt vor meinen Augen. Vielleicht hat dieser sehr emotionale Moment zu dem beigetragen, was dann kam.

Corona fühlte sich zuerst an wie eine banale Erkältung. Ich lebe gesund, rauche nicht, meide Alkohol, treibe Sport. Also wird das wohl ein kurzer Infekt werden, erwartete ich.

Mittlerweile sind über drei Monate vergangen, und es ist noch immer nicht gut. Mein Geruchssinn ist gestört, ich nehme Gerüche anders oder gar nicht wahr. Etwa einmal am Tag fühlt sich mein Gehirn an wie benebelt.

Am stärksten beeinträchtigt mich meine Zerstreutheit. Sobald mich etwas ablenkt – das kann auch ein Gedanke sein – vergesse ich, was ich tun wollte. Es kommt zum Beispiel vor, dass ich mir einen Kaffee mache – und drei Stunden später finde ich die erkaltete Kaffeetasse in der Mikrowelle wieder.

Ich übe mich jetzt im Mono-Tasking und stelle immer eine Küchenuhr mit Alarm. Als Krankenpfleger sagte ich meinen Patienten stets: «Denken Sie an all die Dinge in Ihrem Körper, die gut funktionieren.» Das sage ich jetzt auch mir. Ich versuche auch, nicht zu streng mit mir zu sein.

Welche Ursache das hat, ist noch unklar. Ich habe verschiedene Untersuchungen und neuropsychologische Tests hinter mir. Arbeiten kann ich in diesem Zustand noch nicht.

Wenn ich zurückblicke, sehe ich auch Fortschritte: Vor drei Wochen hätte ich noch keinen Text am Computer schreiben können, weil mir die Konzentration gefehlt hat. Jetzt gewinne ich an Autonomie!»

«Ganz wenig Halsweh, leichte Gliederschmerzen – ich hatte nur ganz feine Symptome. Keine Sekunde dachte ich deshalb an Corona.

Wie gewohnt, machte ich daheim mein Intervalltraining und jagte den Puls rauf und runter. Im Nachhinein denke ich, vielleicht war das zu viel.

Danach ging es richtig los: Zehn Tage lang lag ich mit 39,5 Grad Fieber im Bett. Ich war noch nie so krank. Beim Versuch, mich am fünften Tag zu duschen, bin ich fast zusammengeklappt. Unter normalen Umständen wäre ich ins Spital gefahren. Aber weil die Spitäler sowieso schon zu kämpfen hatten, blieb ich zu Hause.

Sonst ging es mir nach einer Erkältung immer nach wenigen Tagen wieder besser. Diesmal ist es anders. Ich bin viel müder als sonst. Normalerweise mache ich täglich Sport. Seit Corona habe ich es einmal mit leichtem Krafttraining probiert, danach ging es mir gar nicht gut.

Bei der Arbeit war ich anfangs sehr unkonzentriert. Inzwischen geht es besser, aber auch jetzt kommt es vor, dass ich Emails mehrmals lesen muss, bis ich alles aufgenommen habe.

Ich habe immer noch einen Druck auf der Brust. Für kurze Momente spüre ich auch ein Stechen, wie von einem Messer. Deshalb ging ich in die «Long Covid»-Sprechstunde am Universitätsspital Zürich. Ich wollte sicher gehen, dass da nichts am Herz ist.

Ich hatte Vertrauen, dass es wieder gut kommt, und ich spürte bereits eine Verbesserung. Ich habe dann versucht, wieder mit dem Sport zu beginnen. Jetzt, zwei Monate nach der Infektion, geht es mir wieder gut.»

«Anfangs hatte ich keine Angst vor Corona. Aber als ich im Spital sah, wie Corona-Patienten ohne Kontakt zu ihren Angehörigen starben, bekam ich Angst vor dem Virus.

Nach einer Nachtschicht bin ich mit Halsweh und Kopfschmerzen heimgegangen. Der Coronatest war positiv. Von der Hotline bekam ich nur den Rat: «Isolieren und im schlimmsten Fall ins Spital gehen.» Ich fühlte mich allein gelassen.

Nach überstandener Infektion blieb eine extreme Müdigkeit zurück. Und dann ist da dieses Atemproblem: Sobald ich eine Treppe steige, habe ich das Gefühl, ich bekomme nicht genug Luft..

Ich bin weit von meiner früheren Leistungsfähigkeit entfernt. Vor Corona lief ich jeden Tag 15’000 Schritte. Danach waren es anfangs nur 300, jetzt bin ich immerhin bei etwa 6’500.

Früher habe ich Teamsport gemacht, alle kennen mich als sehr sportlich. Meine Kollegen fragen immer, ob es mir besser gehe. Aber seit Monaten kann ich nur antworten «Nein, ich weiss auch nicht wieso.» Mittlerweile fragen manche gar nicht mehr.

Immer wieder hinterfrage ich mich: «Was habe ich falsch gemacht?». Ich habe Angst, dass es nie mehr gut wird. Manchmal weine ich. Ein grosses Problem ist das Auf-sich-allein-gestellt-Sein Niemand kann einem sagen, was man tun könnte, damit es einem besser geht.

Im April jährt sich meine Corona-Infektion. Ich mache inzwischen minim Sport, gehe spazieren, mache Yoga. Es ist frustrierend, dass noch nicht mehr geht. Es ist einfach nicht mehr so wie vor Corona.»

von Dr. med. Martina Frei,

veröffentlicht am 26.02.2021, angepasst am 11.08.2021


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