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25 Tipps gegen den Corona-Blues

Angesichts der Infektionszahlen und der damit verbundenen Umstände packt viele die Traurigkeit. Diese Dinge können Sie tun, damit das deprimierende Gefühl nicht überhandnimmt.

Dunkle Tage, fehlende Geselligkeit, womöglich sogar drohender Stellenverlust – die «Coronazeit» setzt den Menschen zu. Sich zugestehen, dass man traurig ist, ist das Eine. Das Andere sind all die Dinge, die helfen, dem «Corona-Blues» ein Schnippchen zu schlagen.

Das können Sie tun, um der Niedergeschlagenheit zu begegnen

  • Machen Sie es sich zu Hause so richtig schön und gemütlich. Stellen Sie zum Beispiel eine Kerze auf. Sie spendet Licht, wärmt, tröstet und nimmt einem dunklen Raum die Schwere.
  • Rufen Sie sich in Erinnerung, was Sie – trotz Corona – alles tun können, anstatt darauf zu fokussieren, was im Moment nicht geht. Vieles, etwa Museums- oder Kinobesuche, ist in virtueller Form weiterhin möglich. Gleichzeitig hat die veränderte Situation viele neue Angebote hervorgebracht, die zum Entdecken einladen. 
  • Bewegen Sie sich viel – am besten tagsüber – an der frischen Luft. Das setzt Glückshormone frei.  
  • Backen Sie ganz entspannt Guetsli. Anfänger beginnen am einfachsten mit Fertigteig, Fortgeschrittene könnten sich an besonders knifflige Sorten wagen. Natürlich müssen es keine 100 Sorten sein – es geht um die Freude am Entdecken und Ausprobieren. 
  • Falls Ihnen Nähe fehlt: Auch mit der Stimme, mit Gesten und einem «Augenlächeln» können wir Zuneigung ausdrücken. Und: Berühren Sie sich selbst besonders aufmerksam bei einer ausgiebigen Körperpflege. Wärmen Sie sich mit einer Kuscheldecke, einem heissen Tee, einem wohltuenden Bad oder einer warmen Dusche.
  • Pflegen Sie Ihre wichtigen Kontakte – wie bereits im Frühjahr – vermehrt übers Telefon, per Brief und via Internet.
  • Beim Singen ist es fast unmöglich, den Kopf hängen zu lassen. Legen Sie Ihre Lieblingsmusik ein, stellen Sie sich aufrecht hin – und schmettern Sie los! Oder: Verabreden Sie sich mit Gleichgesinnten in Ihrer Umgebung zum gemeinsamen Balkonsingen. Wie das geht? Machen Sie einen Aushang oder werfen Sie einen Zettel in die Briefkästen in Ihrer Nachbarschaft. 
  • Schauen Sie alte Fotos oder Filme an, die wohltuende Erinnerungen wachrufen.  
  • Wofür sind Sie dankbar? Womit sind Sie zufrieden? Vergegenwärtigen Sie sich diese Dinge. Notieren Sie Ihre Erkenntnisse in ein Glücks- und Dankbarkeitstagebuch. 
  • Spielen Sie – im Rahmen der Möglichkeiten – Spiele mit Ihren Freunden und Kindern. 
  • Leben Sie Ihre Kreativität aus – malen, basteln, musizieren Sie. 
  • Reservieren Sie sich – möglichst täglich – Zeit für Meditationsübungen. Eine gute Auswahl zum Herunterladen finden Sie zum Beispiel hier. (Lesen Sie unten weiter...)

Coronavirus: Die wichtigsten Informationen

Zum Dossier
  • Tanzen Sie durch Ihre Wohnung! 
  • Viele Angebote machen auch die Kirchen, Beispiele sind die Corona-Bibel, Jugendliche, die das Friedenslicht von Bethlehem verteilen, oder  Gottesdienst im Livestream. Vielleicht ist etwas dabei, das Sie anspricht? 
  • Fallen Weihnachtsfeiern oder andere Anlässe aus, kann das auch etwas Gutes haben, weil es in der sonst oft mit Terminen überfrachteten Weihnachtszeit weniger Stress bedeutet. Gibt es Dinge, die Sie schon lange einmal um den Jahreswechsel herum tun wollten, aber nie Zeit dafür fanden? Nun bietet sich vielleicht diese Gelegenheit.  
  • Routine ist gut, doch zwischendurch ist es auch wichtig, sie zu durchbrechen. Verlassen Sie Ihre gewohnten Pfade: Laufen Sie zum Beispiel einen kleinen Umweg oder probieren Sie ein neues Rezept aus. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt – lassen Sie sich etwas einfallen. 
  • Erlauben Sie sich, Erfahrungen, die Ihnen wichtig, aber aktuell nicht möglich sind, zu betrauern. Sich zwischendrin einmal einen Tag lang dem Blues hinzugeben, gehört dazu und ist legitim.  
  • Beschenken Sie jemanden mit einer kleinen Geste, die Freude macht, zum Beispiel, indem Sie der Person eine Karte schreiben. Oder sagen Sie einem Mitmenschen Danke, dem Sie dies schon lange einmal sagen wollten. 
  • Sollte Ihnen die Decke auf den Kopf fallen: Planen Sie abends für den nächsten Tag zwei Aktivitäten und setzen diese in die Tat um. Auch das gibt Halt. 
  • Engagieren Sie sich für eine gute Sache oder für jemanden, der Hilfe braucht, zum Beispiel, indem Sie für diese Person einkaufen gehen. Auch auf diese Weise kann man sich mit anderen verbunden fühlen. 
  • Beobachten Sie Tiere wie die Vögel im Vogelhäuschen oder beschäftigen Sie sich mit Ihren Haustieren. 
  • Nehmen Sie die Dinge mit Humor. Ein Lachen – auch über sich selbst – öffnet das Herz und berührt uns im Innersten. 
  • Geniessen Sie bewusst und mit allen Sinnen – der Duft einer Orange, der Geschmack eines Spekulatius, das Wahrnehmen der glitzernden Lichter in der Dunkelheit können sehr wohltun und erfreuen. Hierbei gilt: Weniger ist mehr. 
  • Stecken Sie auf Ihrem Balkon Ende Dezember Tulpenzwiebeln in einen Topf. Nun heisst es warten. Behalten Sie die Hoffnung – der Frühling wird kommen und mit ihm wieder andere Zeiten. 
  • Wenn der «Corona-Blues» übermächtig wird, holen Sie sich frühzeitig therapeutische Hilfe, sei es bei einer Psychotherapeutin, einem Arzt, bei der Dargebotenen Hand (Telefon 143 ), bei Pro Juventute (für Kinder, Jugendliche und Familien), Pro Mente Sana, bei einer Coronavirus-Helpline (im Aargau zum Beispiel bei den Psychiatrischen Diensten unter Telefon 056 481 63 63) oder Pro Senectute (für Senioren).

von Beatrix Ott,

veröffentlicht am 08.12.2020


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