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Gesünder leben?

Diese Hausmittel helfen bei Erkältung

Was tun, wenn sich die ersten Anzeichen einer Erkältung bemerkbar machen? Am besten ist es, Ruhe zu bewahren und zum richtigen Hausmittel zu greifen. Einen Arzt braucht man dazu meist nicht.

Die Nase schliesst sich, die Atemwege sind gereizt, der Hals kratzt, Husten kündigt sich an: Die Erkältung hat einen erwischt. Verursacht wird sie durch Viren. Diese übertragen sich etwa durch Niesen oder Husten von Mensch zu Mensch.

Eine normale Erkältung dauert etwa eine Woche. Mit verschiedenen Hausmittelchen können Sie den Heilungsprozess fördern.

Das hilft

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Viel trinken

Tee hilft Ihnen, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und Abbauprodukte wie Schleim schnell auszuscheiden.

  • Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser oder Tee pro Tag (zum Beispiel Kräutertee oder Ingwertee mit Zitronensaft). Tee ist eines der wirksamsten Hausmittel gegen Erkältung. Es hilft dabei, Abbauprodukte wie Schleim schnell auszuscheiden und den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.
  • Duschen Sie Ihre Nase mit Salzwasser. Das Salzwasser spült Viren heraus und wirkt desinfizierend. Gleichzeitig werden die Schleimhäute befeuchtet und Sie bekommen besser Luft. Mit regelmässigen Nasenduschen können Sie auch Schnupfen vorbeugen.
  • Inhalieren Sie heissen Wasserdampf. Er befeuchtet die Nasenschleimhäute und löst den Schleim. Geeignete Zusätze sind Kamille (keimtötend), Eukalyptus (desinfizierend) und Thymian (entkrampfend). 
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Leckere Hühnersuppe

Hühnersuppe liefert viel Zink, das die Abwehrkräfte stärkt.

  • Genehmigen Sie sich eine Hühnersuppe. Sie wärmt und spendet Trost. Das ist aber noch nicht alles: Hühnersuppe liefert viel Zink. Das tut dem Körper gut.
  • Ziehen Sie sich bei einer Erkältung warm an und gehen Sie täglich eine Stunde an die frische Luft.
  • Gurgeln Sie! Die desinfizierende Wirkung der Salbeipflanze hilft bei Halserkrankungen jeglicher Art. Gurgeln Sie mehrmals am Tag fünf Minuten lang mit einem Tee aus den Blättern der Heilpflanze. So wird's gemacht: Zwei Teelöffel Salbeiblätter in einem halben Liter Wasser aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen.
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Ein Bad gegen die Gliederschmerzen

Nehmen Sie ein wärmendes Kräuterbad. Das wirkt nicht nur den Gliederschmerzen entgegen, sondern befreit Atemwege und beruhigt die Bronchien.

  • Machen Sie ihren eigenen Hustensirup. Zwiebel hacken, in ein Schraubglas geben, mit Honig bedecken und über Nacht stehen lassen. Den Sirup mehrmals löffelweise einnehmen. Die Schwefelverbindungen der Zwiebel lösen den Schleim.
  • Machen Sie einen Quarkwickel. Streichen Sie den Quark etwa einen Zentimeter dick auf ein Tuch. Das legen Sie sich um den Hals und decken es mit einem Wollschal ab. Lassen Sie den Wickel mehrere Stunden einwirken. Der Quark entzieht Wärme und wirkt somit abschwellend, beruhigend und schmerzlindernd
  • Ein warmes Bad (ca. 37°) mit Kampfer, Eukalyptus-, Thymian-, Rosmarin- und Kiefernnadelöl befreit die Atemwege, entspannt die Bronchien und lindert Gliederschmerzen. Baden Sie aber nicht länger als 20 Minuten. Wer Fieber hat, sollte ganz verzichten.
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Entspannung ist angesagt

Warten Sie mit sportlichen Anstrengungen bis Sie wieder gesund sind.

  • Legen Sie sich nach dem Bad sofort ins Bett und schwitzen Sie  – gut zugedeckt – noch etwa 30 Minuten nach.
  • Tragen Sie bei einer Erkältung einen dünnen Schal oder ein Tuch, damit die Durchblutung im Hals und Rachen gefördert wird.
  • Sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit, indem Sie bei Bedarf feuchte Handtücher an die Heizung hängen sowie regelmässig lüften.
  • Solange kein Fieber auftritt, ist Bettruhe nicht nötig. Sport und schwere körperliche Arbeit werden aber erst empfohlen, wenn alle Symptome abgeklungen sind.

Aufgepasst: Sollten die Symptome länger andauern oder breitet sich die Infektion auf die tieferen Atemwege (Lunge) aus, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

 

Publiziert am 20.10.2017,

von Rüdi Steiner


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