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Gesünder leben?

Salatesser haben ein besseres Gedächtnis

Senioren, die regelmässig «grün» essen, toppen in Tests viel jüngere Menschen, die Grünzeug meiden.

Senioren, die täglich mindestens eine Portion «Grünzeug» verzehren, haben ein besseres Erinnerungsvermögen. Das stellten Forscher fest, als sie 960 Senioren über Jahre hinweg immer wieder untersuchten und zu ihren Essgewohnheiten befragten.

Dank Spinat und Grünkohl elf Jahre gewonnen

Das Erinnerungsvermögen der Studienteilnehmer, die pro Tag im Durchschnitt täglich 1,3 Portionen Salat, Grünkohl, Spinat oder andere grüne Gemüse verspeisten, war so gut wie bei elf Jahre jüngeren Menschen, die kaum Grünzeug assen.

Wichtige Vitamine und Flavonoide

Grüne Gemüse liefern wichtige Vitamine wie Folsäure, Betacarotin, Phyllochinon und Alpha-Tocopherol, aber auch Lutein, Nitrat und Flavonoide wie Kaempferol. Sie hatten in der Studie allesamt einen positiven Zusammenhang mit dem Gedächtnis.

Faktoren wie Fitness und Rauchen berücksichtigt

Durchschnittlich verschlechterte sich das Gedächtnis der Senioren in den Tests um 0,08 Punkte pro Jahr. Bei den Grün-Gemüse-Essern nahm es aber mit 0,05 Punkten pro Jahr langsamer ab. Die Resultate blieben auch bestehen, als die Forscher andere Faktoren berücksichtigten, die das Gedächtnis beeinflussen können, wie etwa Bluthochdruck, Rauchen und körperliche Aktivität.

Quelle: «Neurology»

von Dr. med. Martina Frei,

publiziert am 25.05.2018


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