Schliessen

Gesünder leben?

Was hilft bei Muskelkater?

Wer seine Muskeln überbeansprucht, bekommt dies tags darauf in Form von Muskelkater zu spüren. Wir zeigen, wie Sie ihn rasch wieder loswerden.

Das kennt jeder aus eigener Erfahrung: Nach ungewohnten Bewegungen oder zu hohen Belastungsspitzen rächt sich der Körper mit Muskelkater. Die Schmerzen treten in der Regel erst nach 12 bis 24 Stunden auf. Am höchsten ist das Risiko bei exzentrischen Bewegungen, beispielsweise beim Abbremsen. Deshalb ist das Bergabgehen auch schlimmer als das Bergaufgehen.

Diese Massnahmen helfen

  • Die Regeneration forcieren. Konkret: die Durchblutung fördern, um Stoffwechselprozesse in Gang zu bringen. Ein Sauna-Besuch oder ein heisses Bad eignen sich hervorragend.
  • Am nächsten Tag nicht mit dem Sport aufhören, sondern leicht weitertrainieren. Die Intensität sollte aber deutlich geringer sein als jene, die den Muskelkater ausgelöst hat.
  • Sich nicht zu viel zumuten. Da Muskelkater durch Überbelastung entsteht, sollte man die Intensität von neuen oder lange nicht durchgeführten Übungen lieber langsam steigern, statt mit Volldampf loszulegen.
  • Ob Muskelkater vorgebeugt werden kann, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Sicher ist: Gezieltes und angepasstes Training verbessert die intramuskuläre Koordination und hilft, die Belastung besser über den ganzen Muskel zu verteilen.
  • Was sich nicht empfiehlt, sind Massagen. Sie stellen eine weitere Irritation für den bereits lädierten Muskel dar und verzögern damit den Heilungsprozess.

 (Lesen Sie unten weiter …)

So beugen Sie Schmerzen und Verletzungen vor

Wieso die Muskeln schmerzen

Weshalb der Körper mit Muskelkater reagiert, ist noch nicht restlos geklärt. Heute wird davon ausgegangen, dass durch die Überlastung in den Muskelfasern kleine Risse entstehen. Die Schmerzen werden vermutlich durch das Anschwellen der Muskulatur und der daraus resultierenden Minderdurchblutung verursacht – ebenso durch Entzündungsstoffe, die aus den Muskeln ausgespült werden und so mit den Nerven in Kontakt kommen.

von Rüdi Steiner,

publiziert am 23.08.2018


Das könnte Sie interessieren: