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Live-Chat: Zucker reduzieren

Antworten zu den offenen Fragen

Unsere ExpertInnen haben Ihre Fragen beantwortet. Lesen Sie hier den Chatverlauf nach.

Antworten auf die offenen Fragen finden Sie ganz unten.

Unsere Expertinnen

Pia Teichmann ist Ernährungswissenschaftlerin (M.Sc.). Sie arbeitet als Ernährungsberaterin für iMpuls.


Claudia Vogt ist Ernährungsberaterin Bsc, Schweizerischer Verband der Ernährungsberater/innen. Sie arbeitet als Ernährungsberaterin beim UniversitätsSpital Zürich.

Antworten auf die offenen Fragen

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Caro, Erythrit und Xylith sind Zuckeralkohole, als künstlich hergestellte Zuckerersatzstoffe. Sie haben im Vergleich zu Zucker weniger Kalorien. Xyltit süsst etwa im ähnlichen Masse wie Zucker, Erythrit nur etwa halb so stark. Beide Stoffe können bei zu hohem Konsum Blähungen und Durchfall auslösen. Zuckeralkohole werden Insulinunabhänig verstoffwechselt, haben also kaum einen Einfluss auf den Blutzucker.Zudem haben sie keinen Einfluss auf Karies. Ahornsirup ist gleichzusetzen mit Zucker, hat praktisch gleich viele Kalorien und hat auf den Stoffwechsel dieselben Auswirkungen.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Generell ist Vollkornbrot empfehlenswerter als Brot aus Weissmehl, da es mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält und zusätzlich Nahrungsfasern, die helfen können, dass du länger

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Silvana, den Grund für deinen Bewegungsdrang kann ich dir nicht beantworten. Eine gesunde Ernährung besteht aus viel Wasser, vorwiegend Vollkornprodukten, Früchten, Gemüse, Protein und guten Fetten. Haushaltszucker braucht der Körper eigentlich nicht, ist aber in einer gesunden, ausgewogenen Ernährung nicht verboten. Es ist sogar täglich eine kleine Portion Süsses “erlaubt”, wenn man darauf Lust hat. Ich empfehle dir auf jeden Fall eine langsame Ernährungsumstellung zu machen. Verändere deine Essgewohnheiten Schritt für Schritt und nicht radikal. Da sich so die Veränderungen auch festigen können.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Hallo Jagoda, ich gehe davon aus, dass du deine Blutzuckerwerte meinst. Diese Werte kannst du mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse, fettarmen Proteinen und guten Stärkelieferanten und Bewegung am besten beeinflussen. Regelmässige Mahlzeiten mit essensfreien Pausen sind ebenso wichtig. Allerdings müssen diese Punkte individuell betrachtet werden und besprochen werden. Falls zu hohe Blutzuckerwerte oder andere Laborwerte von deinem Arzt diagnostiziert wurden, hast du Anrecht auf eine Ernährungsberatung. Lass dich von deinem Hausarzt informieren und überweisen.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Andrea, generell empfehle ich alle Getränke möglichst ohne Zucker zu trinken. Die Getränke können falls nötig mit alternativen Süssungsmittel gesüsst werden, die keine Kalorien oder Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Hier finden sich mittlerweile viele verschiedene künstlich hergestellter Süssungsmittel. Noch besser allerdings ist, sich die Süsse abzugewöhnen. Denn das Verlangen nach süssen Getränken ist Gewohnheit. Ich rate dir also deinen Kaffee schrittweise immer weniger zu süssen: Starte mit 1.5 Löffel Zucker statt 2 und reduziere immer weiter.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Stefanie, Xyliti ist eine von vielen möglichen Zuckeraltternaitven. Bei Xylit handelt es sich um ein Zuckeralkohol, das künstlich in einem aufwändigen Verfahren aus Resten von Birkenholz (“Birkenzucker”) hergestellt wird. Das Ausgangsprodukt ist also wie beim Zucker natürlich. Zuckeralkohole haben den Vorteil das sie weniger Kalorien haben als Zucker und keinen Einfluss auf den Blutzucker haben. Allerdings können sie abführend wirken oder Blähungen auslösen. Bei Xylit kommt hinzu, dass bereits wenige Gramm für Hunde tödlich sein könnten.

Fazit: Xylit kann eine Alternative sein, wenn du Kalorien einsparen möchtest, einen weniger schnellen/ steilen Blutzuckeranstieg möchtest und deine Produkte süssen möchtest ohne Karies zu fördern. Allerdings bleibt die Gewohnheit für Süsses bestehen. Mein Tipp daher,: Zucker generell reduzieren und dem Körper die Gewohnheit für Süsses langsam abgewöhnen und wenn man sich etwas Süsses gönnt, dann dieses richtig geniessen.

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Hallo Ex-Raucher. Super, dass du mit dem Rauchen aufgehört hast. Ein paar Kilos mehr auf der Waage gelten als weniger schädlich, als das Rauchen. Du solltest auch nicht aus Sorge um dein Gewicht wieder mit dem Rauchen anfangen. Super, dass du dich auch schon viel bewegst. Weiter so. Vielleicht kannst du auch die Bewegung noch etwas erhöhen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann helfen dein Gewicht zu stabilisieren. Iss viel Gemüse, Vollkornprodukte und eine Eiweisskomponente pro Mahlzeit. Snackst du vielleicht mehr als vor dem Rauchstopp? Versuche die Zwischenmahlzeiten wegzulassen oder auf geeignetere Snacks zurückzugreifen. Gemüsesticks mit Quark statt Süssem zum Beispiel. Sollte sich dein Gewicht weiter erhöhen, so könntest du auch zu einer/m Ernährungsberater/in gehen. Sie kann dann ganz genau schauen was für dich die beste Lösung ist.

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Hallo Goerbsli

Das kommt ganz aufs Rezept drauf an. Gerade beim Backen ist es nicht so einfach die richtige Menge der Alternativen zu finden. Und ja, nicht alle Zuckerarten schmecken gleich süss. Hierbei gilt der normale Haushaltszucker (Saccharose) als Referenzwert (=1). Auch bei den Zuckerersatzstoffen (Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe) gibt es Unterschiede in der Süsskraft (siehe Zuckerersatzstoff-ABC

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Hallo Sandra. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt nicht mehr als 10% des täglichen Energiebedarfs durch Zucker zu decken. Bei 2000 Kcal pro Tag wären das etwa 50g Zucker. Diese Menge ist z.B. bereits in einem halben Liter Softdrink enthalten. Bei dieser Definition schaut man auf den Zuckergehalt. Allerdings auch auf «versteckten» Zucker. Ich selbst kenne leider kein Buch über zuckerfreie Ernährung. Aber vielleicht findest du hier etwas passendes: https://www.exlibris.ch/de/suche/?q=zuckerfrei

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Zucker wird in Produkten aus verschiedenen Gründen zugesetzt. Er kann in Produkten eingesetzt werden, um zu süssen, für einen besseren Geschmack zu sorgen (zum Beispiel um einen bitteren oder sauren Geschmack zu vermindern) oder als natürlicher Geschmacksverstärker zu wirken. Ausserdem wird Zucker in einigen Produkten zur Konservierung verwendet (zum Beispiel bei Konfitüre) oder zur Verbesserung der Konsistenz. Produkte können auch mit karamellisiertem Zucker gefärbt werden.

Schau in der Zutatenliste nach. Dort sind die zugesetzten Zuckerarten aufgelistet. In der Nährwerttabelle kannst du den Gesamtzuckergehalt im Produkt nachlesen. Zucker kommt in verschiedenen Lebensmitteln auch natürlich vor. So enthält Nature-Joghurt den Milchzucker. Er kommt in der Milch vor und wird nicht zugesetzt. Klar, Zucker ist nicht gesund. Für eine Gewichtszunahme kommt es aber auf die Gesamtkalorienaufnahme an. Schau am besten, dass du zugesetzten Zucker, wie in Süssigkeiten oder Softdrinks meidest. Früchte oder «süsses» Gemüse, wie z.B. Karotten, sollte nicht gemieden werden, auch wenn sie auch Zucker enthalten.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Hi Stef, nicht alles Brot hat Zucker enthalten. Gewisse Hersteller geben je nachdem etwas Zucker in den Teig, dass der Teig besser aufgeht, dies sind meist nur sehr kleine Mengen. Gewisse Süssbrote haben deutlich mehr Zucker enthalten. Ich empfehle generell möglichst Vollkornbrot zu essen, da dies mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststofee enthält, diese unterstützen eine längere Sättigung und lassen den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Hallo Gast, ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Lust auf Süsses am Abend oft 2 Ursachen hat. 1. Du hast den ganzen Tag zu wenig gegessen, so dass dein Körper ein Kaloriendefizit hat und sich abends schnelle Energie nachholen möchte. 2. Gewohnheit oder das Süsse erfüllt abends eine andere Funktion, wie zum Beispiel Stressreduktion, Entspannung, Belohnung für einen strengen Tag - unser Unterbewusstsein macht oft Verbinungen wie zum Beispiel abends auf Sofa sitzen, TV an und dann ein Stück Schokolade, weil es einfach gut tut. Das fordert es dann immer ein. Mein Tipp an dich: beobachte dein Essverhalten am Tag, isst du regelmässig? Isst du ausgewogen (mind. 2 Hauptmahlzeiten mit Gemüse, Kohlenhydraten und Proteinen)? Was hilft dir und deinem Unterbewusstsein die Schokolade? Gibt es eine andere Möglichkeit beispielsweise die Entspannung/ Stressreduktion oder was auch immer zu erreichen ohne Schokolade? Beispielsweise ein Spaziergang, oder ein Bad etc. Denn Ablenkung alleine nützt nichts, wenn sie dem Körper/ Unterbewusstsein nicht das gibt, was er braucht.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Gaby, das ist in der Tat nicht immer einfach. Achte beim Kauf immer auf die Angaben der Verpackung, schau dir die Zutatenliste an. Auf dieser findet sich Zucker mit ganz verschiedenen Namen: Dextrose, Glukosesirup, Maltodextrin etc.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Manuela, ich empfehle dir und deiner Familie erst einmal euer Essverhalten zu beobachten. Wo esst ihr besonders viel Zucker? In Form von Süssigkeiten? Milchprodukten? Oder anderen Fertigprodukten? Danach könnt ihr nach und nach einzelne Lebensmittelgruppen reduzieren, den zugesetzten Zucker minimieren oder auf Alternativen wechseln (bsp. bei Milch- oder Fertigprodukten).


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