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Marc Stoll

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Stress-Coach

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Marc Stoll ist Psychotherapeut und Coach mit eigener Praxis in Meilen und ebenfalls für Medbase tätig. Er verfügt über eine langjährige Coaching Erfahrung im Umgang mit Stress.

Alle Antworten von Marc Stoll

Marc Stoll
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Stress-Coach

Atemübungen und Sport alleine helfen tatsächlich wenig, wenn ich es einfach so als Technik mache, aber wenig damit anfangen kann. Wenn mir das passiert, dann sage ich mir innerlich: «Ok, ich spüre jetzt immer noch Stress in mir, obwohl ich eigentlich loslassen könnte. Entspannung erzwingen bringt wenig. Ich sitze jetzt einfach da, lese das Buch und akzeptiere, dass ich mich halt jetzt nicht gerade so entspannt fühle, wie ich das gerne hätte». Paradoxerweise führt das manchmal dazu, dass, wenn ich die Anspannung akzeptiere statt dagegen anzukämpfen, ich nach 10 Minuten auf einmal entspannter werde.

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Stress-Coach

Vermutlich haben Sie mit dem «Boreout» recht. Wir Menschen brauchen eine für uns sinnvolle Arbeitstätigkeit. Je weniger wir zu tun haben und je weniger wir gefordert sind, desto träger und müder werden wir. Spannende Tätigkeiten machen uns aktiv, träge Tätigkeiten machen uns träge. Was kann man dagegen tun? Eine herausforderndere und für Sie sinnvollere Arbeit zu suchen wäre natürlich naheliegend. Aber das ist einfacher gesagt als getan. Ich kenne einen Chauffeur, der verbringt 80% der Zeit mit Warten und litt auch lange unter «Boreout». Es ist besser geworden, seit er in einem Buchklub ist und in der Wartezeit Bücher liest, die ihn intellektuell herausfordern. Wenn man die «tote» Zeit aber nicht mit etwas für einem Sinnvollen nutzen kann, dann sollte man bewusst in der Freizeit etwas Interessantes und Forderndes machen. Zum Beispiel am Abend mit Freunden Schach spielen, Sport treiben, Kochkurs machen oder was auch immer Sie gerne tun. Da Sie den Tag durch  monoton auf Bildschirme schauen, ist es wichtig, dass in der Freizeit nicht auch noch das gleiche machen und sinnlos TV schauen.

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Stress-Coach

Man kann zum Beispiel bewusst Mail-Zeiten etablieren. z.B. von 8:00 bis 10:00 Uhr beantworte ich Mails. Wenn ich mir solche Deadlines setze, dann beantworte ich nicht so wichtige Mails kürzer. Zeit sparen kann man auch, wenn man telefoniert statt Mails verschickt. Eine gute Methode ist, die Unterscheidung in «dringend», «nicht dringend», «wichtig», «nicht wichtig». Alles, was von den To-Do's und Mails dringend und wichtig ist, sofort machen. Wenn etwas nicht dringend und nicht wichtig ist, dann sein lassen.

Marc Stoll
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Sich jetzt grosse Gedanken zu machen, warum Sie so reagieren, bringt wenig. Es geht jetzt nur darum, dass Sie produktiv und wirksam ins Handeln kommen. Die Motivation nimmt ab, je weniger Sie machen und nimmt mit jeder geschriebenen Seite zu. Hilfreich kann sein, dass Sie bereits am Vorabend alles bereitstellen und planen, was Sie am nächsten Tag machen wollen. Wichtig ist, sich hier realistische Ziele zu setzen. Zum Beispiel, dass Sie dieses Kapitel heute schreiben oder dass Sie 4 Seiten schaffen. Dabei auch alle Störfaktoren (Natel, TV etc.) eliminieren. Wenn Sie es dann geschafft haben, dürfen Sie sich belohnen. Diese Erfolgserlebnisse helfen, dass es Ihnen am nächsten Tag einfacher fällt.
 

Marc Stoll
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Das ist eine wichtige Frage, gerade in Hinblick auf die «Weihnachtstage». Vermutlich kommt man nicht darum herum, dies direkt anzusprechen als immer nur deeskalierend vorzugehen. Am Besten spricht das eine Person aus der Familie an, die noch einen guten Draht zu der «schwierigen» Person hat. Allerdings nicht vor der ganzen Familie, sondern unter 4 Augen. Indem man mitteilt, was genau störend ist und was man sich wünschen würde. Möglichst konkrete Beispiele bringen und nicht mit Vorwürfen überhäufen. Vermutlich wird das kein einfaches Gespräch und die betroffene Person wird das als kränkend interpretieren. Auf der anderen Seite kann sie vielleicht dadurch ihr Verhalten auch ändern.

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