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Gesünder leben?

Pia Teichmann

Pia Teichmann ist Ökotrophologin (M.Sc.). Sie arbeitet als Ernährungsberaterin und Rezeptautorin für iMpuls.
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Pia Teichmann
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Ökotrophologin (M.Sc.)

Es kommt vor allem darauf an wie viele Kalorien Sie aufnehmen. Oder essen Sie vielleicht zu wenig? Werden zu wenig Kalorien aufgenommen, so stellt sich der Körper um und der Energieverbrauch ist verringert. Der Körper versucht so Energie zu sparen. Essen Sie also kalorienbewusst, ausgewogen und genug. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte statt Weissmehlprodukte, fettarme Milchprodukte und Proteinquellen (Fisch, Poulet, Hüttenkäse). Proteine und Ballaststoffe (aus den Vollkornprodukten) sättigen auch gut. Zur Sättigung können Sie auch noch Wasser vor dem Essen trinken oder einen leichten Vorspeisesalat vor der eigentlichen Mahlzeit einplanen. Die Sättigung tritt meist etwa 20 Minuten nach dem Essen ein. Essen Sie deshalb langsam und kauen Sie gut. Nach dem Essen kann sofortiges Zähneputzen vor dem Naschen schützen. Ausserdem können Sie sich für Zwischendurch, damit der Hunger bis zur nächsten Mahlzeit nicht zu gross wird, Früchte oder Gemüse vorbereiten, eine Handvoll Nüsse, eine kleine Portion Hüttenkäse oder fettarmen Quark essen.

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Ökotrophologin (M.Sc.)

Das kann durchaus sein. Bei einer Fruktosemalabsorption hat der Verzehr von Fruktose (zum Beispiel aus Früchten) zum Beispiel Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall zur Folge. Fruktose ist vor allem in Honig, Kern- und Steinobst vorhanden. Bei einer Kombination von Fruktose und Glukose kann Fruktose besser vertragen werden. Das ist zum Beispiel bei Ananas und Bananen der Fall. Probieren Sie das doch einmal aus. Um sicher zu gehen, können Sie zu Ihrem Arzt gehen und alles Weitere besprechen.

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Ökotrophologin (M.Sc.)

Schauen Sie, dass Sie abends keine blähenden Speisen mehr essen. Machen Sie vielleicht noch einen Verdauungsspaziergang. Bewegung hilft bei der Verdauung. Essen Sie langsam, kauen Sie gut und lassen Sie sich Zeit. Und essen Sie nicht zu viel auf einmal. Wenn es nicht weg geht, so können Sie zu Ihrem Arzt gehen. Er kann Sie auf Unverträglichkeiten und weitere Probleme hin untersuchen.

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Ökotrophologin (M.Sc.)

Bei der Fruktosemalabsoprtion wird der Fruchtzucker nicht vertragen. Fruktose ist der Fruchtzucker und Glukose ist der Traubenzucker (Traubenzucker kommt in vielen Lebensmitteln vor, nicht nur in Trauben). Glukose wird auch bei einer Fruktoseintoleranz vertragen. Beim Haushaltszucker (Saccharose) handelt es sich um ein Gemisch aus Glukose und Fruktose. Hierbei wird aber die enthaltene Fruktose meist besser vertragen, da die Glukose die Aufnahme von Fruktose unterstützen kann.

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