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Fragen an die Experten

Haut & Haare
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Andreas K., Interlaken
Was kann ich gegen Haarausfall tun?
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Dr. med. André Dietschi, Innere Medizin FMH

Wir verlieren in der Regel zwischen 50 bis 150 Haare pro Tag. Bestimmte Ereignisse können aber bewirken, dass wir plötzlich ungewöhnlich viele Haare verlieren. Dazu zählen unter anderem emotionale Schocks, Mangelzustände oder schwere Erkrankungen. Die Neigung zu schütterem Haar ist aber oft vererbt und kann nicht beeinflusst werden. Von den 30-jährigen Männern sind rund 30 Prozent davon betroffen, bei den 70-jährigen 80 Prozent. Ein Blick ins Familienfotoalbum gibt da schnell Aufschluss. Ist der Haarverlust nicht genetisch bedingt, sollte mit dem Arzt Rücksprache genommen werden. 

Facharzt für Innere Medizin FMH, Sportmedizin SGSM, Ultraschall SGUM Leiter Gesundheitszentren santémed Diepoldsau und Heerbrugg
Haut- & Körperpflege
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Gabriela R., Stein am Rhein
Soll die Haut einer Blase weggerissen werden, damit die Stelle darunter besser verheilt?
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Dr. med. André Dietschi, Innere Medizin FMH

Nein, auf keinen Fall. Grosse mit viel Flüssigkeit gefüllte Blasen können mit einer desinfizierten Nadel am Rand aufgestochen und mit sanftem Druck entleert werden. Danach kann ein Blasenpflaster oder ein gewöhnliches Pflaster aufgeklebt werden. Die Haut sollte nicht weggerissen werden, da sie die Wunde gegen eine Infektion schützt. Erst wenn sich darunter wieder eine trockene, neue Haut gebildet hat, kann man die trockenen Reste vorsichtig wegschneiden.

Facharzt für Innere Medizin FMH, Sportmedizin SGSM, Ultraschall SGUM Leiter Gesundheitszentren santémed Diepoldsau und Heerbrugg
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