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Gesünder leben?

Nicht definierte Intoleranzreaktionen

Sie fühlen sich an wie eine echte Allergie, aber das Immunsystem funktioniert einwandfrei. Typische Reaktionen sind Rötungen und Hautausschläge. Was steckt hinter Pseudoallergien?

Pseudoallergien sind von den Symptomen her kaum von echten Allergien zu unterscheiden, aber sie laufen ohne Beteiligung des Immunsystems ab. Der Entstehungsmechanismus ist bis heute unklar. Oft kommt es nur zu einer kurzzeitigen, meist nicht juckenden Rötung und zu Hautausschlägen in Gesicht und Dekolleté-Bereich, welche nach einer Viertelstunde wieder verschwinden.

Bei nicht definierten Intoleranzreaktionen handelt es sich um Reaktionen gegen natürliche Nahrungsmittel oder Zusatzstoffe wie Azo- und andere Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien und Geschmacksverstärker. Pseudoallergien auf Zusatzstoffe kommen äusserst selten vor: Weniger als 0.1% der Bevölkerung reagiert auf Zusatzstoffe in Lebensmitteln.

Azo- und andere Farbstoffe:

  • E102 (Tartrazin)
  • E110 (Sunsetgelb FCF, Gelborange S)
  • E120 (Cochenille, Karminsäure, Karmin)
  • E122 (Azorubin, Carmoisin)
  • E123 (Amaranth)
  • E124 Ponceau 4R, Cochenillerot A)
  • E127 (Erythosin)
  • E129 (Allurarot AC)
  • E131 (Patentblau V)
  • E132 (Indigotin, Indigokarmin)
  • E133 (Brillantblau FCF)
  • E151 (Brillantschwarz BN, Schwarz PN)
  • E155 (Braun HAT),
  • E180 (Litholrubin BK)

Konservierungsmittel/Antioxidantien:

  • Sorbinsäure (E200)
  • Benzoesäure (E210 – 215, E218 – 219)
  • Gallate (E310 – E312)
  • BHA (E320)
  • BHT (E321)
  • Sulfite (E220 – 224, E226 – 228)

Geschmacksverstärker:

  • Glutamate (E620 – 625)

Die Deklaration der Zusatzstoffe mit ihrer E-Nummer oder ihrem Namen ermöglicht es Betroffenen, die für sie problematischen Zusatzstoffe zu meiden.

Publiziert am 18.10.2017


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