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So setzen Sie die Neujahrs-Vorsätze um

Experten antworten

Umgang mit Lebensmitteln
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Lea Furrer, Buchs SG
Darf man Reste von Pilzgerichten wieder aufwärmen?
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Andrea Fringeli, Ernährungsberaterin

Entgegen früherer Empfehlungen gilt heute, dass Pilzgerichte ohne gesundheitliche Nachteile wieder erhitzt werden dürfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Zucht- oder Wildpilze handelt. Wichtig hingegen ist, dass die Reste des Pilzgerichtes unverzüglich gekühlt werden. Innerhalb 1 bis maximal 2 Tagen sollten sie dann wieder auf mindestens 70°C erhitzt und verzehrt werden. Fertige Pilzgerichte oder Reste davon können auch tiefgekühlt werden. Die empfohlene Lagerzeit beträgt maximal 3 Monate.

Die Aussage, dass aufgewärmte Pilzgerichte giftig seien, stammt noch aus der «Vorkühl­schrankzeit». Denn wenn Resten von Pilzgerichten bei Zimmertemperatur stehen gelassen werden, können sie durch Bakterien oder Schimmelpilze verdorben werden. Weitere giftige Stoffe entstehen bei der Zersetzung von Eiweiss. Trotz Aufwärmen kann ein derart verdorbe­nes Gericht eine Lebensmittelvergiftung auslösen. Deren Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall etc.) gleichen einer Pilzvergiftung. Eine Pilzvergiftung kann aber im Gegensatz zu einer Pilz-Lebensmittelvergiftung lediglich durch giftige Pilze verursacht werden.

Andrea Fringeli ist Fachspezialistin Ernährung & Gesundheit beim Migros-Genossenschafts-Bund

Umgang mit Lebensmitteln
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Sara Rexhepi, Zürich
Darf man Fleisch, das einmal aufgetaut wurde, wieder einfrieren?
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Andrea Fringeli, Ernährungsberaterin

Grundsätzlich gilt die Regel, dass einmal aufgetautes Fleisch nicht wieder eingefroren werden sollte. Wenn beim Auftauen die Temperatur von 5 Grad Celsius (Kühlschranktemperatur) nicht überschritten wird, so wäre dies aus hygienischer Sicht zwar theoretisch möglich; denn diese Temperatur gilt während einiger Tage als hygienisch sicher. Da aber auch die Qualität stark leidet, ist dies nicht empfehlenswert. Sinnvoller und sicherer als das erneute Wiedereinfrieren ist die sofortige Weiterverarbeitung. Aufgetautes Hackfleisch beispielsweise kann zu einer Bolognese-Sauce verarbeitet werden, die dann anschliessend problemlos tiefgekühlt oder sofort genossen werden kann.

Brot ist hygienisch weniger heikel als Fleisch. Aber auch hier bringt das Auftauen und Wiedereinfrieren einen Qualitätsverlust mit sich und ist deshalb nicht empfehlenswert.

Andrea Fringeli ist Fachspezialistin Ernährung & Gesundheit beim Migros-Genossenschafts-Bund

Zucker
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Guido Stechert, Chur
Was bedeutet «davon Zucker» in der Nährwerttabelle?
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Andrea Fringeli, Ernährungsberaterin

Unter «davon Zucker» bzw. «Zuckerarten» in den Nährwertangaben fällt jeweils nicht nur der zugesetzte Kristallzucker sondern alle in einem Produkt enthaltenen Mono- und Disaccharide (=«Einfach- und Zweifachzucker»), also zum Beispiel die Saccharose (weisser Zucker), Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) oder Lactose (Milchzucker). Taucht also bei den Nährwertangaben der Begriff «davon Zucker» auf, so ist damit nicht (nur) der weisse Haushaltszucker gemeint sondern es handelt sich hierbei um eine «Zusammenfassung» der verschiedenen Zuckerarten (auf Französisch und Italienisch deuten die Mehrzahlformen – sucres und zuccheri – darauf hin).

Andrea Fringeli ist Fachspezialistin Ernährung & Gesundheit beim Migros-Genossenschafts-Bund

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