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Experten antworten

Schlafen
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Samuel Derendinger, Opfikon
Wie viel Schlaf brauche ich?
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Anna Francesca Steinmann, Komplementärtherapeutin i.A.

So individuell wie der Mensch, so unterschiedlich auch seine optimale Schlafdauer. Eine verbreitete Annahme, der Mensch müsse 8 Stunden schlafen, ist falsch. Einigen Erwachsenen reichen 4 bis 5 Stunden Schlaf, andere brauchen 7 bis 8 Stunden. Zu lange schlafen kann der Mensch nicht.
Um tagsüber wach und frisch zu sein, ist also nicht eine fixe Schlafdauer notwendig. Der Schlafbedarf kann bei einer Person sogar stark variieren - je nach emotionaler Anspannung, Motivation und äusserer Stimulation. Der Schlüssel zur Bewältigung dieser natürlichen Schwankungen des Schlafes besteht darin, sie zu kennen und zu akzeptieren. Am einfachsten ist es daher, ohne Angst mit verkürztem Schlafbedarf umzugehen und seine Bettzeiten der jeweiligen Schlafdauer anzupassen.

Quelle: sleepmed.ch. Anna Francesca Steinmann ist Komplementärtherapeutin i.A. sowie Expertin für Yogatherapie und Yogalehrerin

Schlafen
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Jessica Walther, Bern
Hilft ein Glas Rotwein am Abend beim Ein- und Durchschlafen?
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Sandra Lehmann, Expertin für Gesundheitsförderung

Beschwipst schläft man tatsächlich schneller ein. In der zweiten Nachthälfte muss man diesen vermeintlichen Vorteil jedoch mit gehäuften Wachphasen büssen. Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass der Alkohol dann bis zu dem Level abgebaut ist, an dem er stimulierend wirkt. Dazu können auch Schwitzattacken, Kopfweh, Alpträume oder Mundtrockenheit kommen. Wer grössere Mengen trinkt, verstärkt zugleich seinen Harndrang.

Während Alkohol in der ersten Schlafhälfte also eher einen stabilisierenden Effekt besitzt, schlägt dies danach ins Gegenteil um. Die Schlafzeit nimmt dadurch insgesamt ab, das Wachliegen zu. Dazu kommt: Menschen, die vor dem Schlafengehen Alkohol getrunken haben, schnarchen häufiger. 

Mehr Fakten zum Alkoholkonsum

Sandra Lehmann ist Expertin für Prävention und Gesundheitsförderung und Projektleiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement beim Migros-Genossenschafts-Bund. 

Work-Life Balance
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Loic Froideveaux, La Ferrière
Multitasking: Effiziente Leistung oder erschöpfende Fähigkeit?
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Anna Francesca Steinmann, Komplementärtherapeutin i.A.

Multitasking – die Fähigkeit mehrere Arbeiten gleichzeitig zu erledigen –  galt bis vor kurzem noch als DAS Effizienzkriterium in der Arbeitswelt. Heute belegen Studien (Studie der Universität Linköping, Schweden, 2016), dass unser Hirn nicht wirklich mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen kann. Im Hirn kann jeweils nur der Eindruck eines Sinnesorgans auf Höchstleistung verarbeitet werden. Beim Multitasken hüpft unser Hirn rasant von einer Aktivität zur anderen. Dieser konstante Wechsel ist ermüdend und verlangt viele Pausen, die ohne Handy stattfinden sollten. Dieses «Switchen» erschöpft die Energiereserven und wir fühlen uns gestresst. Weniger ist also auch hier mehr. Eine To-do Liste zum Beispiel hilft konzentriert Punkt für Punkt abzuarbeiten, ohne zusätzlich Stress zu verursachen.

Fun Fact: Der Mythos, dass Frauen besser multitasken können als Männer, ist übrigens falsch. Multitasking ist nicht geschlechterbezogen, sondern fällt manchen Menschen einfacher als anderen.

Weiterführende Informationen zu Multitasking.

Anna Francesca Steinmann ist Komplementärtherapeutin i.A. sowie Expertin für Yogatherapie und Yogalehrerin

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