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Entspannung

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Fragen an die Experten

Entspannung/Erholung
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Nina K., Zürich
Ist chillen auf dem Sofa und TV schauen wirklich so entspannend?
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Daniela Egg Erzinger, Psychologin und HR-Projektleiterin

Entspannung ist zwar die wirksamste Waffe gegen Stress, aber die passive Entspannung  (sich hinlegen und schonen) ist nicht unbedingt die beste Variante.

Viel besser wirkt die aktive Entspannung, bei der wir etwas erleben, das uns Freude macht. Überwindet man sich und tut etwas (wie zum Beispiel Spazieren, Kochen, Singen, Malen, eine Sprache lernen, seinem Hobby nachgehen…) ist die mentale Müdigkeit danach wie weggeblasen. Man fühlt sich erfrischt und aktiviert. Wäre man auf dem Sofa geblieben, wäre das anders.

Quelle: Buch Wenn die Psyche streikt. Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Thomas Ihde-Scholl. Pro mente sana

Schlafen
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Jessica W., Bern
Hilft ein Glas Rotwein am Abend beim Ein- und Durchschlafen?
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Sandra Lehmann, Expertin für Gesundheitsförderung

Beschwipst schläft man tatsächlich schneller ein. In der zweiten Nachthälfte muss man diesen vermeintlichen Vorteil jedoch mit gehäuften Wachphasen büssen. Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass der Alkohol dann bis zu dem Level abgebaut ist, an dem er stimulierend wirkt. Dazu können auch Schwitzattacken, Kopfweh, Alpträume oder Mundtrockenheit kommen. Wer grössere Mengen trinkt, verstärkt zugleich seinen Harndrang.

Während Alkohol in der ersten Schlafhälfte also eher einen stabilisierenden Effekt besitzt, schlägt dies danach ins Gegenteil um. Die Schlafzeit nimmt dadurch insgesamt ab, das Wachliegen zu. Dazu kommt: Menschen, die vor dem Schlafengehen Alkohol getrunken haben, schnarchen häufiger. 

Mehr Fakten zum Alkoholkonsum

Stress abbauen
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David P., Wädenswil
Ist Stress grundsätzlich nur schlecht?
daniela-egg-erzinger
Daniela Egg Erzinger, Psychologin und HR-Projektleiterin

Nein, Stress ist nicht grundsätzlich schlecht. Wir brauchen Herausforderungen im Leben. Wichtig dabei ist, dass diese in einem Mass sind, in dem wir sie mit unseren Ressourcen auch bewältigen können. Übrigens ist auch das Gegenstück zu zu viel Stress, die extreme Langeweile, gesundheitsgefährdend. Ausgesprochene Unterforderung kann die gleichen Symptome auslösen wie die ausgesprochene Überforderung.

Quelle: Buch «Wenn die Psyche streikt. Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt» Thomas Ihde-Scholl. Pro mente sana

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