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Entspannung

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Fragen an die Experten

Entspannung/Erholung
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Nina K., Zürich
Ist chillen auf dem Sofa und TV schauen wirklich so entspannend?
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Daniela Egg Erzinger, Psychologin und HR-Projektleiterin

Entspannung ist zwar die wirksamste Waffe gegen Stress, aber die passive Entspannung  (sich hinlegen und schonen) ist nicht unbedingt die beste Variante.

Viel besser wirkt die aktive Entspannung, bei der wir etwas erleben, das uns Freude macht. Überwindet man sich und tut etwas (wie zum Beispiel Spazieren, Kochen, Singen, Malen, eine Sprache lernen, seinem Hobby nachgehen…) ist die mentale Müdigkeit danach wie weggeblasen. Man fühlt sich erfrischt und aktiviert. Wäre man auf dem Sofa geblieben, wäre das anders.

Quelle: Buch Wenn die Psyche streikt. Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt. Thomas Ihde-Scholl. Pro mente sana

Work-Life Balance
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Loic F., La Ferrière
Multitasking: Effiziente Leistung oder erschöpfende Fähigkeit?
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Anna Francesca Steinmann, Komplementärtherapeutin i.A.

Multitasking – die Fähigkeit mehrere Arbeiten gleichzeitig zu erledigen –  galt bis vor kurzem noch als DAS Effizienzkriterium in der Arbeitswelt. Heute belegen Studien (Studie der Universität Linköping, Schweden, 2016), dass unser Hirn nicht wirklich mehrere Aufgaben gleichzeitig lösen kann. Im Hirn kann jeweils nur der Eindruck eines Sinnesorgans auf Höchstleistung verarbeitet werden. Beim Multitasken hüpft unser Hirn rasant von einer Aktivität zur anderen. Dieser konstante Wechsel ist ermüdend und verlangt viele Pausen, die ohne Handy stattfinden sollten. Dieses «Switchen» erschöpft die Energiereserven und wir fühlen uns gestresst. Weniger ist also auch hier mehr. Eine To-do Liste zum Beispiel hilft konzentriert Punkt für Punkt abzuarbeiten, ohne zusätzlich Stress zu verursachen.

Fun Fact: Der Mythos, dass Frauen besser multitasken können als Männer, ist übrigens falsch. Multitasking ist nicht geschlechterbezogen, sondern fällt manchen Menschen einfacher als anderen.

Weiterführende Informationen zu Multitasking.

Schlafen
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Jessica W., Bern
Hilft ein Glas Rotwein am Abend beim Ein- und Durchschlafen?
sandra-lehmann
Sandra Lehmann, Expertin für Gesundheitsförderung

Beschwipst schläft man tatsächlich schneller ein. In der zweiten Nachthälfte muss man diesen vermeintlichen Vorteil jedoch mit gehäuften Wachphasen büssen. Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass der Alkohol dann bis zu dem Level abgebaut ist, an dem er stimulierend wirkt. Dazu können auch Schwitzattacken, Kopfweh, Alpträume oder Mundtrockenheit kommen. Wer grössere Mengen trinkt, verstärkt zugleich seinen Harndrang.

Während Alkohol in der ersten Schlafhälfte also eher einen stabilisierenden Effekt besitzt, schlägt dies danach ins Gegenteil um. Die Schlafzeit nimmt dadurch insgesamt ab, das Wachliegen zu. Dazu kommt: Menschen, die vor dem Schlafengehen Alkohol getrunken haben, schnarchen häufiger. 

Mehr Fakten zum Alkoholkonsum

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