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Gesünder leben?

Gegenwart und Geschichte in Bellinzona und Monte Carasso

Der Prince of Wales hat dem Monte Carasso einen Preis verliehen. Warum, erfahren Sie hoch oben.

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So leicht ist das Entschweben. Mit der kleinen blauen Seilbahn gleitet man die Bergflanke über Bellinzona hinauf und lässt die Magadinoebene, die Autobahn und die Burgen unter sich. Wir lassen uns zur archaischen Alpsiedlung Curzùtt tragen. Stein auf Stein, Gneis auf Schiefer wurden die Rustici im traditionellen Stil als Jugendherberge wieder aufgebaut.

Einst war hier das ursprüngliche Zentrum von Monte Carasso, heute spaziert man unter Kastanienbäumen, der hektischen Umwelt weit entrückt. Entspannt steigt man dann auf Saumpfaden in die Ebene hinunter. Hinunter zum Areal des ehemaligen Augustinerinnenklosters, das der Architekt Luigi Snozzi zur Schule und zum Gemeindezentrum umgestaltet hat.

Für dieses Projekt erhielt die Gemeinde den Wakkerpreis sowie den Preis für urbanistisches Design des Prinzen von Wales. Wand an Wand mit dem Kirchenschiff tritt man auf hellem Parkett durch den neuen Konferenzraum, einen lang gezogenen Betonkubus, angesetzt auf die historische Substanz des Hauptbaus mit den typischen Rundbögen. Im Kreuzgang schlendert man weiter wie früher die Schwestern, in Gedanken versunken. Die Rückkehr in den weltlichen Alltag ist dann etwas abrupt, aber sie duftet gut: nach einer kleinen Espresso-Bar in der Klosterecke.

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Publiziert am 10.08.2017,

von Petra Koci


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