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Gesünder leben?

So gelingt der Camping-Ausflug

Campen draussen in der Natur kann viel Spass machen und Erholung bringen. Mit diesen Tipps und Tricks gelingt das Abenteuer. Tipps vom Experten.*

Zuhause üben

Bauen Sie Ihr Zelt vor dem ersten Gebrauch schon mal zur Probe auf und werden Sie vertraut mit der Ausrüstung. Überprüfen Sie dabei die Vollständigkeit.

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Den passenden Platz finden

Wählen Sie möglichst flaches und ebenes Gelände («Probeliegen» empfohlen), entfernen Sie spitze Steine und Äste. Vermeiden Sie felsigen Untergrund sowie Mulden, in denen sich Wasser sammelt. Wenn der Platz uneben ist, sollte der Kopf leicht höher liegen als die Füsse.

Exponierte Stellen meiden

Nicht an exponierten Stellen (direkt unter Bäumen oder an hochgelegenen Punkten) zelten. Hier besteht die Gefahr von Blitzeinschlag. Zudem können herunterfallende Äste und tropfender Harz das Zelt beschädigen. Ein wenig Schatten kann gerade in der heissen Jahreszeit aber nützlich sein. Die UV-Strahlung beeinflusst den Alterungsprozess der Aussenzeltmaterialien und damit die Reissfestigkeit. Ein Platz im Schatten hilft, diesen Prozess zu verlangsamen.

Zelt richtig ausrichten

Der Zelteingang sollte nicht zur Wetterseite (meist Westen), sondern zur windabgewandten Seite ausgerichtet sein. Wenn möglich den Eingang zur Ostseite platzieren, so starten Sie mit der Morgensonne in den Tag.

Den Wind meiden

Ist es windig, suchen Sie nach Schutz hinter grossen Steinen oder kleineren Hügeln. Wenn möglich das tiefer gelegene Ende des Zelts in den Wind stellen und sämtliche Abspannpunkte verwenden. 

Zelt gut verankern

Bei steinigem Boden werden Heringe mit wenig Halt mit Steinen beschwert. Heringe möglichst schräg (optimal im 45°-Winkel) zum Boden einstecken. (Lesen Sie unten weiter...)

Noch mehr praktische Camping-Tipps

Kuppel- oder Tunnelzelt?

Das kommt auf den Einsatz an. Freistehende Kuppelzelte erhalten ihre Form, sobald das Gestänge montiert ist. Dies erlaubt eine einfache Platzierung und Ausrichtung sowie das Ausschütteln von Staubresten. Kuppelzelte bieten meist mehr Bodenfläche als Tunnelzelte. Zusätzliche Stangen bringen eine höhere Stabilität und sie sind somit windstabiler und flattern weniger.

Hauptvorteil des Tunnelzeltes ist das geringe Gewicht und die wegen der steilen Wände günstige Nutzung des Innenraums. Das Tunnelzelt bietet bei gleicher Bodenfläche und Zelthöhe mehr Volumen.

Klein oder gross?

Wenn Sie sich am Abend ins Zelt begeben und am Morgen wieder herauskrabbeln, reicht für zwei Personen ein 2-Personen-Trekkingzelt. Wenn Sie aber mehrere Tage auch bei schlechtem Wetter im Zelt ausharren müssen, empfiehlt es sich, auf ein grösseres auszuweichen.

*Samuel Kolb ist Outdoor-Experte bei SportXX der Genossenschaft Migros Ostschweiz

von Rüdi Steiner,

publiziert am 10.09.2019


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