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Gesünder leben?

Kalorienfallen am Salatbuffet

Wer sich ein leichtes Mittagessen gönnt, greift gerne beim Salatbuffet zu. Doch Vorsicht hier lauern einige Kalorienfallen. iMpuls hat 7 Tipps für den leichten Genuss zusammengestellt.

Für viele Berufstätige gehört der Gang in die Kantine am Mittag zur Regel. Wer auf seine Linie achtet und sich gesund ernähren möchte, greift gerne beim Salatbuffet zu. Doch genaues Hinschauen lohnt sich. Viele vorgefertigte Salate enthalten mehr Fett und Kalorien als gedacht.

  1. Vor allem in den Salatsaucen stecken viele Kalorien und Fett. Zutaten wie Mayonnaise, Crème fraîche und Öl machen die Salatsauce feist, daher sind französische Dressings meist sehr kalorienreich. Da schlägt ein Esslöffel Sauce schon einmal mit 60 Kalorien und 6 Gramm Fett zu Buche. Joghurt- oder Balsamicosaucen sind dagegen eine gute Wahl. Oder Sie bringen gleich eine selbstgemachte Sauce mit.
  2. Geniessen Sie Salate mit schweren Saucen, zum Beispiel Kartoffel- oder Eiersalat, Russischer Salat, Wurst-Käse-Salat mit Zurückhaltung.
  3. Je mehr Wasser ein Lebensmittel enthält, desto weniger Kalorien enthält es. Gurken, Tomaten und Blattsalate sind wahre Wasserbomben.
  4. Achten Sie beim Schöpfen darauf, dass mindestens die Hälfte ihres Tellers mit Blatt- und Gemüsesalaten gefüllt ist. Die sind per se kalorienarm und füllen unseren Magen mit vielen Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen.
  5. Reis-, Teigwaren-, Couscous-, oder Quinoasalat enthalten Kohlenhydrate, rechnen Sie sie in Ihr Menü mit ein. Haben Sie bereits eine grosse Portion davon geschöpft, verzichten Sie auf das Brot. Damit Sie bis zum Abendessen genügend Energie haben, sollten Sie sicher einen Viertel des Tellers mit Kohlenhydraten füllen. Wer körperlich streng arbeitet, darf auch etwas mehr nehmen.
  6. Damit der Salat Sie lange satt hält, braucht es Proteine. Nehmen Sie circa eine Handvoll Hüttenkäse, Pouletbruststreifen oder ein bis zwei hartgekochte Eier zu Ihrem Salat. Fehlt das Protein, reagiert der Körper am Nachmittag meistens mit Gelüsten, oder Heisshungerattacken. Ist die Auswahl an eiweissreichen Lebensmitteln zu gering: Nehmen Sie zum Dessert ein Joghurt oder Quark.
  7. In Paniertem und Frittiertem lauern viele versteckte Fette. Nehmen Sie also nur wenig davon.

Wer sich mittags einen leichten, ausgewogenen Lunch gönnt, bleibt auch am Nachmittag fit und umgeht das berüchtigte Mittagstief. Denn Magen und Darm müssen bei fettigem und kalorienreichem Essen Schwerstarbeit vollbringen und verbrauchen viel Energie. Der Körper reagiert mit Müdigkeit. Ein klug zusammengestellter Salatteller mit einem grossen Glas Wasser ist also die optimale Wahl, um unsere Batterien wieder mit Energie zu versorgen.

von Claudia Vogt,

publiziert am 30.10.2018


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