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Gesünder leben?

Flower Sprouts: Wenn der Kohl mit der Rose

Flower Sprouts sind eine willkommene Abwechslung in der Küche: Die Züchtung aus Rosen- und Federkohl schmeckt mild und fein, ist schnell zubereitet und passt sowohl zu kalten als auch zu warmen Gerichten.

Die Flower Sprouts sind ein junges und zartes Gewächs. Es gibt sie erst seit wenigen Jahren. 2010 feierten die Blumen-Sprossen ihre Premiere beim britischen Händler Marks & Spencer. Züchtungsexperten in England hatten zuvor über 15 Jahre lang daran gearbeitet. Neuerdings werden sie auch unter dem Namen «Kalettes®» vermarktet.

Das typische Wintergemüse hat von November bis Mitte März Saison. Nicht nur der mild-nussig-süssliche Geschmack ist überraschend, sondern auch die Konsistenz. Das Minigemüse ist immer knackig, die Röschen fallen auch beim Sieden in Salzwasser nicht auseinander. Spannend dabei: Das Wasser verfärbt sich intensiv lila-grün, dennoch bleibt auch die Farbe des Gemüses erhalten. (Lesen Sie unten weiter …)

Ernähren Sie sich gesund mit Gemüse

Flower Sprouts: So kommen Sie auf den Teller

Frische Flower Sprouts Blätter
Frische Flower Sprouts Blätter
Flower Sprouts

Die offenen, leicht fransigen Knospen sind reich an Vitamin C und Nahrungsfasern. 

Flower Sprouts können roh oder gekocht gegessen werden. Als einzelne Blättchen passen sie wunderbar zu Salaten. Vorzüglich schmecken sie in asiatischen Gerichten oder zu deftigem Fleisch wie Schinken. Bereits nach einer Bratzeit von etwa 4 Minuten sind sie gar. Anders als ihr Verwandter, der bittere Rosenkohl, schmecken sie nur leicht nach Kohl.

Ein weiterer Vorteil: Nach dem Kochen von Flower Sprouts riecht die Küche nicht nach Kohl. Auch die Rüstarbeit fällt minimal aus, denn der zarte Strunk kann mitgegessen werden. Einfaches Waschen der Knospen reicht völlig aus und dann ab in die Pfanne damit.

Flower Sprouts für die Gesundheit?

Auch für die Gesundheit haben die offenen, leicht fransigen Knospen einiges zu bieten. Sie sind reich an Vitamin C und Nahrungsfasern. Zudem sind sie genauso gesund wie andere Kohlsorten. Viele Studien zeigen, dass häufiger Genuss von Kohlgewächsen das Krebsrisiko senken kann.

In jedem der Vertreter stecken über hundert schwefelhaltige Stoffe, die so genannten Glucosinolate wie Indole und Isothiocyanate. Sie sollen das Immunsystem mobilisieren und ein rasches Ausscheiden krebserregender Substanzen aus dem Körper fördern. Deshalb gehört mindestens dreimal pro Woche ein Kohlgewächs auf den Tisch.

von Marianne Botta Diener,

publiziert am 28.11.2018


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