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Gesünder leben?

Fit in 17 Minuten!

Es gibt ein Training für Eilige und Trainingsmuffel: den Milon-Zirkel. Dabei werden Muskeln und Ausdauer in kurzer Zeit trainiert. Ein Chip speichert die persönliche Trainingsleistung und stellt die Geräte ein.

Wo trainieren?

Milon-Zirkel-Training gibt es u.a. in den Fitnessparks von Basel, Winterthur, St. Gallen, Zug und Luzern (www.fitnesspark.ch). Ausserdem in allen Filialen der One Training Center und dem Fitnesscenter Frenkendorf.

Darauf hat so mancher gewartet: ein effizientes Training für Kraft und Ausdauer in kurzer Zeit. Der Milon-Zirkel verspricht das. Das Prinzip ist einfach: Acht Einzelgeräte trainieren beim Zirkeltraining die Hauptmuskelgruppen sowie die Ausdauer. Auf den Kraftgeräten beträgt die Trainingsdauer eine Minute, auf den Ausdauergeräten vier Minuten. Alle Geräte sind im Kreis um eine transparente Wassersäule angeordnet, die als Signalgeber funktioniert: Während das Wasser eine Minute lang blubbert, wird auf den Geräten gearbeitet, in den blubberfreien 30 bis 40 Sekunden wird zum nächsten Gerät gewechselt. Trainiert wird auf dem Milon-Zirkel mit kurzen Pausen, was den Puls nie zu tief absinken lässt.

Die kurze Wechselzeit von einer Station zur nächsten ist nur möglich, weil die Geräte sich in Sekundenschnelle selbst einstellen, sobald man die persönliche Chipkarte einführt. Alle Angaben zur individuellen Einstellung der Geräte wie Gewichte, Sitz- und Hebelposition sind darauf gespeichert. Ein Trainer programmiert die Chipkarte bei der Einführung. Auf dem Gerätedisplay werden die gespeicherten Daten angezeigt. Begonnen wird am Einstiegsgerät, etwa der Beinpresse. 

Strukturiert und diszipliniert

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Was durchaus militärisch anmutet, behagt den meisten Leuten. Die häufigsten Fehler werden minimiert, dank der individuellen Instruktion und der Geräteeinstellungen durch den jeweiligen Trainer.

Ein weiterer Pluspunkt der Zirkelgeräte ist, dass die Muskulatur während der Zurück-Bewegung gegen einen grösseren Widerstand arbeitet als bei der Hin-Bewegung. Die vom Instruktor eruierten individuellen Gewicht- und Wattzahlen jeder Trainingsperson gelten natürlich nicht für immer. Wer das Training regelmässig absolviert, erfährt einen Kraftzuwachs und kann darum einfach übers Display die Gewichte der Kraftgeräte stetig anpassen. Die Ausdauergeräte belässt man dagegen mehrere Wochen auf der zu Beginn eruierten Wattzahl. 

Das schafft man sogar in der Mittagspause

Der Milon-Zirkel eignet sich sowohl für Anfänger wie für Fortgeschrittene. Mit ein oder zwei Durchgängen am Milon-Zirkel von je 17 Minuten trainiert man optimal. Zwei- bis dreimal pro Woche wäre ideal, aber schon ein Training pro Woche ergibt mit der Zeit eine gute Basis an Kraft und Kondition. Die Resultate werden auf der Chipkarte gespeichert und am Schluss eines jeden Trainings in die Computerstation eingegeben. So ist der Trainingsverlauf und damit auch der Erfolg jederzeit ersichtlich.

von Caroline Doka,

publiziert am 18.01.2018


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