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Gesünder leben?

Gesünder leben?

Gemütlich durch den Winter wandern

Gemütlich durch die weisse Landschaft wandern. Auf diesen zwölf Winterwanderungen können Sie die frische Luft geniessen.

Muottas Muragl – philosophieren über dem Oberengadin

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Muottas-Muragl

Philosophenweg nennt sich der Rundweg auf dem Ausflugsberg Muottas Muragl, der schönsten Aussichtskanzel über dem Oberengadin und seinen Seen. Und ja, philosophieren kann man gut zu den Zitaten von Sokrates, Nietzsche und Kant, die am Wegrand prangern: über das Leben oder über die majestätische Bergwelt zwischen Piz Languard, Piz Vadret und Piz Bernina. Oder man kuschelt sich auf einer der vielen Sitzbänke in eine Wolldecke und gibt sich der Ruhe hin, bevor es mit der Bahn oder auf dem Schlitten wieder talwärts geht.

Start: Bergstation Muottas Muragl
Route: In Schlaufen um den Berg, ins Val Muragl und zurück
Länge: 5 km; je 250 Hm Auf- und Abstieg; 3 h
Schwierigkeit: einfach, markiert.
Besonderheit: Statt mit der Standseilbahn kann man mit dem Schlitten von Muottas Muragl runtersausen. Miete bei der Talstation.
Weitere Informationen: mountains.ch

Salwideli – Kemmeribodenbad: Durchs grösste Moor zur grössten «Merängge»

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Kemmeriboden

Kemmeribodenbad-Meringuen sind legendär. Doch den Berg aus Eiweiss, Zucker und Rahm muss man sich verdienen, auf einer Wanderung durchs grösste Moorgebiet der Schweiz in der UNESCO-Biosphäre Entlebuch. Weite Wälder, sanfte Moore und ein mit Eiszapfen behangenes Tobel stellen die Bühne, die Brienzer-Rothorn-Kette und die zerfurchte Schrattenfluh stehen Spalier. Wer nicht bis zum Schluss warten kann: Im Salwideli gibt es Meringue auf Entlebucher Art.

Start: Sörenberg, Rossweid
Route: Salwideli – Schönisei – Kemmeribodenbad
Länge: 12 km; 100 Hm Auf- und 600 Hm Abstieg; 3,5 h
Schwierigkeit: mittel, markiert.
Besonderheit: Mit Start im Salwideli wird die Tour 1h kürzer; Spezialbus ab Sörenberg
Weitere Informationen: soerenberg.ch

Braunwald – auf Du und Du mit dem Zigerschlitz

Braunwald
Braunwald
Braundwald

Die Bezeichnung „Zigerschlitz“ kommt nicht von ungefähr. Die Täler sind eng im Glarnerland, die Berge steil. Von hier stammt die Milch für den Schabziger, der Käse ist seit einem Beschluss der Landsgemeinde von 1463 das erste Markenprodukt der Schweiz. Zwischen Braunwald und Nussbüel, am Fuss des Ortsstocks, gibt’s zwar keinen Ziger, dafür Ausblicke auf die schroffe Bergwelt und Begegnungen mit knorrigen Bergahornen, gefrorenen Bächen und munteren Pferden mit Kutsche.

Start: Braunwald
Route: Unterstafel – Nussbüel. Auf gleichem Weg zurück
Länge: 7 km; je 220 Hm Auf- und Abstieg; 2,5 h
Schwierigkeit: einfach, markiert
Besonderes: Währschaftes vom eigenen Bauernhof wird im Restaurant Nussbüel aufgetischt.
Mehr Informationen: braunwald.ch

Les Prés-d'Orvin – Zentralplatz: Jura zum Verlieben

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Aussichtspunkt zum Kühe beobachten.

Winterwandern in den Alpen ist schön. Genauso schön ist es, den Alpenkranz von den Jurahöhen aus zu bestaunen und als Zugabe das Seeland im Blick zu haben. Auf Les Prés-d'Orvin, am Fusse des Chasseral, ist man dafür gerade richtig. Über ausgedehnte Juraweiden mit uralten Baumbeständen geht's in einer Rundtour nahe an der Bison-Ranch vorbei auf die Bergkrete, dem perfekten Aussichtspunkt. Wenn dann dort die Rinderherde vom nahegelegenen Hof über die verschneite Weide trottet, ist das Postkartensujet perfekt.

Start: Les Prés-d'Orvin, Le Grillon (Busstation)
Route: Métairie de Prêles – Parkplatz (Punkt auf Höhenkamm, 1288 m ü. M.) – Le Cernil–­ Le Grillon
Länge: 9 km; je 300 Hm Auf- und Abstieg; 3 h
Schwierigkeit: einfach, markiert.
Besonderheit: Unterwegs mehrere Juragasthöfe.
Weitere Informationen: loipen.ch

(Lesen Sie unten weiter...)

Gehen Sie hinaus in den Schnee!

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Partnun – bei den Walsern und den Lawinenverbauungen

Partnun
Partnun
Partnun

Im 13. Jahrhundert besiedelten die Walser St. Antönien im bündnerischen Prättigau, und mit ihnen kamen die Lawinen. Die Siedler brauchten Holz zum Bauen und Heizen sowie Weideland für ihre Tiere; der schützende Wald wich. Heute bewahren Lawinenverbauungen von 16 Kilometern Länge das weit verstreute Dorf. Sie erblickt man auf der Tour nach Partnun, der Walsersiedlung am Fusse der Sulzfluh. Die mächtigen Schneehänge rundherum machen dabei ganz schön Eindruck.

Start: St. Antönien Rüti
Route: Untersäss – Partnun. Auf gleichem Weg zurück
Länge: 8,5 km; je 300 Hm Auf- und Abstieg; 3h
Schwierigkeit: einfach, markiert.
Besonderheit: Statt zu Fuss mit dem Schlitten zurück, Vermietung in Partnun.
Weitere Informationen: praettigau.info

Schwarzsee – zum Fussbad des wundersamen Riesen Gargantua

Schwarzsee
Schwarzsee
Schwarzsee

Einst hiess der malerische See unterhalb der Kaiseregg Mönchsee. Doch dann wusch der ulkige Riese Gargantua seine Füsse darin und hinterliess solch einen Schmutz, dass der Mönchsee zum Schwarzsee wurde. Jahrhunderte später kamen Gäste aus aller Welt zum Bade, nur dass sie die schwefelhaltigen Heilquellen dem See vorzogen. Heute können es Jung und Alt kaum erwarten, dass der nur zehn Meter tiefe See zufriert und man das Eis erkunden kann. Mit oder ohne Kufen.

Start: Schwarzsee, Gypsera
Route: Seerundweg – Gypsera – Tromooserli – Lichtena
Länge: 8 km; 100 Hm Auf- und 150 Hm Abstieg; 2,25 h
Schwierigkeit: einfach, markiert
Besonderes: Am Südwestende des Sees führt ein Abstecher (10 Min.) zum gefrorenen Wasserfall am Seeweidbach
Mehr Informationen: schwarzsee.ch

Minschuns – Lü: Mit Ortler und Bartgeier durchs Val Müstair

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Val Müstair

Das abgelegene Val Müstair ist ein Juwel: Ruhe, Weite und viel ungezähmte Natur warten hinter dem Ofenpass, dazu intakte Engadiner Dörfer mit Sgraffiti-verzierten Häusern. Das eigenwilligste unter ihnen ist Lü hoch oben am Berg, das Ziel der Wanderung von Minschuns dem Sonnenhang entlang. Während man an Arven und Lärchen vorbei und über hochalpine Weiden stapft und in der Ferne den Ortler bestaunt, den höchsten Berg Tirols, schaut vielleicht ein Bartgeier auf einen Besuch vorbei.

Start: Parkplatz Minschuns (Bus-/Talstation)
Route: Alp da Munt – Alp Champatsch – Lü
Länge: 6 km; 60 Hm Auf- und 350 Hm Abstieg; 2 h
Schwierigkeit: einfach, markiert.
Besonderheit: Einkehr auf Alp da Munt und Alp Champatsch.
Weitere Informationen: minschuns.ch

Tschiertschen – Parpan: Beschauliches zwischen den Wintersportzentren

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Jochalp

Wem Arosa und Lenzerheide zu betriebsam sind, der findet im dazwischen gelegenen Tschiertschen sein Paradies. Verwinkelte Gassen, sonnengebräunte Holzhäuser und lauschige Ecken laden zum Entdecken ein, danach geht’s per Sessellift in die raue Bergwelt des Gürgaletsch und zur Querung seinen Felsen entlang zur Jochalp. Ist das geschafft, heisst es durchatmen und geniessen, auf dem langen Weg nach Parpan, mit der Sonne im Gesicht und einer Traumkulisse vor den Augen.

Start: Tschiertschen, Bergstation Waldstafel
Route: Hüenerchöpf – Jochalp – Foppa – Parpan
Länge: 10 km; 300 Hm Auf- und 650 Hm Abstieg; 3,5 h
Schwierigkeit: mittel, markiert.
Besonderheit: Unterwegs mehrere Einkehrmöglichkeiten.
Weitere Informationen: tschiertschen.graubuenden.ch

(Lesen Sie unten weiter...)

Sparenmoos – Schiltenegg: Mit Blick auf die Welt der Reichen und Berühmten

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Sparenmoos oberhalb Zweisimmen

Wegen der hübschen Chalets und des prächtigen Panoramas vom Wildstrubel bis zu Les Diablerets reisen die Reichen und Berühmten nach Gstaad ins Berner Oberland. Dasselbe Programm gibt es für herkömmliche Winterwanderer: im Sparenmoos bei Zweisimmen. Der Rundweg schlängelt von Alp zu Alp mit urchigen Bauernhäusern im Chaletstil, von den lieblichen und sonnigen Anhöhen könnte der Blick auf Wildstrubel und Co. nicht besser sein. Und das Beste: Statt Rummel herrscht wohltuende Stille.

Start: Busstation Sparenmoos
Route: Hüsliberg – Neuenberg – Schiltenegg – Uf de Huble – Tolmoos – Sparenmoos
Länge: 7 km; 300 Hm Auf- und Abstieg; 2,5 h
Schwierigkeit: einfach, markiert.
Besonderheit: mit dem Schlitten nach Zweisimmen. Miete im Sparenmoos.
Weitere Informationen: sparenmoos-aktiv.ch

Simplon – Märchenlandschaft mit salzhaltiger Geschichte

Simplon
Simplon
Simplon

Salz machte Kaspar Stockalper reich. Mitte des 17. Jahrhunderts liess der Geschäftsmann aus Brig den Simplonpass zwischen der Schweiz und Italien zur Handelsroute ausbauen. Säumer brachten das begehrte Gewürz vom Mittelmeer zu den Abnehmern im Norden, zudem passierten Fleisch, Stoffe und Post die Route. Genächtigt wurde auf dem Simplonpass im Alten Spittel, dem monumentalen Gebäude, das Winterwandernde in traumhafter Bergumgebung empfängt.

Start: Simplonpass, Monte Leone (Restaurant)
Route: Blattu – Alter Spittel – Simplon Dorf, Hospiz Niederalp
Länge: 3,2 km; 20 Hm Auf- und 150 Hm Abstieg; 1,5 h
Schwierigkeit: einfach, markiert
Besonderes: Wenig Postautokurse. Wer den Bus vepasst, wandert am besten zurück.
Mehr Informationen: simplon.ch

 

Cancori – Leontica: Wintermärchen unter der Tessiner Sonne

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Ein Brunnen in Nara

Valle di Blenio, Tal der Sonne. Sitzt man nach kurzer Wanderung im verträumten Weiler Pianezza (1511 m ü. M.) vor einem Rustico und lässt den Blick Richtung Adulamassiv schweifen, dann gibt man der Werbung recht. Im Tessiner Valle di Blenio sind die Sonne und das «Dolce far niente» zu Hause. Etwas tun muss man trotzdem noch: entweder nach Cancori zurückkehren und gemächlich nach Leontica absteigen oder auf dem Schlitten ins Tal sausen, auf der längsten Schlittenbahn des Tessins.

Start: Cancori, Mittelstation Bergbahn Nara
Route: Pianezza – zurück nach Cancori – Leontica
Länge: 10 km; 200 Hm Auf- und 750 Hm Abstieg; 3 h
Schwierigkeit: mittel, markiert.
Besonderheit: Schlittenmiete in Cancori.
Weitere Informationen: nara.ch
Hinweis: Bahnen voraussichtlich bis am 29. Januar Freitag bis Sonntag in Betrieb.

Clavadeleralp – überraschende Winterwanderromantik im Davoser Skigebiet

Clavadeler
Clavadeler
Clavadeleralp

Eine beschauliche, ruhige und naturnahe Winterwanderung im Skigebiet von Davos. Passt das? Und wie! Auf dem Weg von der Ischalp am Jakobshorn über Clavadel nach Islen geben sich wilde Tobel, verträumte Wälder und weitläufige Alpen mit genialer Aussicht auf das Landwasser- und Sertigtal die Hand, bei den sonnengebräunten Walserhäusern der Clavadeleralp scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Da tönt schon mal ein Gruss aus einem der kleinen Fenster, und man hält einen Schwatz.

Start: Seilbahnstation Ischalp (Jakobshornbahn)
Route: Clavadeleralp – Clavadel – Davos Islen – Davos Platz.
Länge: 9km; 150 Hm Auf- und 530 Hm Abstieg; 2,5h
Schwierigkeit: einfach, markiert.
Besonderheit: Vor der Tour auf der Ischalp im Liegestuhl die Sonne und die Bergwelt geniessen.
Weitere Informationen: davos.ch

Ein Tipp zur Planung: Prüfen Sie vor der Tour jeweils auf der Website der Region, ob die Winterwege frisch gemacht sind, die Restaurants offen haben und die (Seil-)Bahnen fahren.

von Daniel Fleuti,

veröffentlicht am 05.02.2019, überarbeitet am 07.01.2021


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