Schliessen

Gesünder leben?

Die Stachelbeere – der Frischekick im Sommer

Ob rot, gelb, weiss oder grün, die Stachelbeere ist die perfekte Begleiterin für heisse Tage. Ihr süss-säuerlicher Geschmack erfrischt bei wenig Kalorien und einer Extra-Portion Vitamin C.

Die ursprüngliche Heimat der Stachelbeere ist vermutlich Asien. In Europa wird sie etwa seit dem 14. Jahrhundert angebaut. Heute sind mittel- und osteuropäische Länder führend in der Produktion. Die Stachelbeere wächst an Sträuchern. Ihren deutschen Namen hat sie von den Stacheln, die botanisch gesehen allerdings Dornen sind. Die Sträucher fühlen sich im Halbschatten am wohlsten. Ein bis anderthalb Meter hoch werden die Gehölze und sind sommergrün. Ihre Wuchsform kann die eines Strauchs, einer Hecke oder eines Hochstämmchens sein. Stachelbeersträucher blühen von April bis Mai. Ab Juni entwickeln sich behaarte Früchte, die etwa kirschgross sind. Die Beeren hängen einzeln an den Ästen und sind je nach Sorte rot, gelb, weiss oder grün. Die Hauptsaison in der Schweiz ist von Juli bis August.

Kann der Bikinifigur nichts anhaben

Stachelbeeren stecken voller Vitamin C, etwa 250 Gramm der saftigen Beeren decken bereits den Tagesbedarf und sollen so das Immunsystem stärken. Die enthaltenen Nahrungsfasern halten uns lange satt und unterstützen die Verdauung. Die kleine Beere liefert pro 100 Gramm gerade einmal 37 kcal. Perfekt als kleiner Snack für die schlanke Sommerfigur. Auch Vitamine der B-Gruppe stecken in der Stachelbeere, insbesondere Folsäure.

Aufgereiht im Kühlschrank, das mögen sie am liebsten

Nach dem Einkauf werden die Stachelbeeren vorzugsweise im Kühlschrank aufbewahrt. Am besten werden die Beeren nebeneinander und nicht übereinander gelegt, so halten sie sich einige Tage frisch. Sehr reife weiche Früchte sind kurz haltbar.

Die perfekte Konfitüre, dank Pektin

Stachelbeeren sind frisch ein Genuss, sie schmecken süss-säuerlich und sind so ein erfrischender Snack an heissen Tagen. Da sie viel Pektin enthalten, eignen sie sich dank der gelierenden Eigenschaft hervorragend zur Herstellung von Konfitüren. Die Schale ist etwas schwer verdaubar, daher greifen Personen mit einem empfindlichen Magen besser zu Kompott oder pürierten Früchten. Generell gilt: Wer gut kaut, kriegt weniger Bauchweh.

publiziert am 22.10.2018


Das könnte Sie interessieren: