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Gesünder leben?

Was Aufstehen in unserem Körper alles bewirkt

Die sitzende Tätigkeit regelmässig kurz zu unterbrechen, ist Gold wert: Es fördert die Gesundheit und tut unserer Seele gut.

Ob man nun aufsteht, um einen Kaffee zu holen oder schnell pinkeln zu gehen: Das ist gesund. Immer. Wir Menschen sind dafür geschaffen, uns zu bewegen. Ständiges Sitzen ist für Wirbelsäule und Muskulatur eine Qual.

Allerheilmittel Aufstehen

Aufstehen ist ein wahres Wundermittel. Das Unterbrechen des Sitzens bewirkt in unserem Körper etliches: Sobald wir uns aus der gleichbleibenden Position lösen, aktivieren wir untätige Muskeln, wirken gegen Verspannungen, die Wirbelsäule wird entlastet, der Blutkreislauf und die Verdauung angeregt. Bewegung sorgt für genügend Flüssigkeitszufuhr in den Bandscheiben, schützt präventiv vor Thrombosen und Krampfadern und verhindert, dass die Bauchspeicheldrüse aufgrund der Inaktivität zuviel Insulin ausschüttet.

Mit andern Worten: Körperliche Aktivität verbessert die Knochendichte und Beweglichkeit der Gelenke, schützt vor Bandscheibenvorfällen, reduziert das Risiko für Diabetes, Gefässerkrankungen und Bluthochdruck.

Bewegung gegen Grippe

Gerade in der Grippensaison ist der positive Effekt besonders wertvoll: Mit Bewegung stärken wir unser Immunsystem. Kurze Unterbrechungen vom Sitzen fördern gleichzeitig das psychische Wohlbefinden, unsere Stimmung hebt sich, denn das Gehirn wird mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Damit verbessert sich auch die Konzentration und Wahrnehmung. Stehend ist es auch einfacher, wieder tief in den Bauch zu atmen und dies wirkt sich positiv auf die Lungenfunktion aus. (Lesen Sie unten weiter …)

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Gerade in der Grippensaison ist der positive Effekt besonders wertvoll: Mit Bewegung stärken wir unser Immunsystem. Kurze Unterbrechungen vom Sitzen fördern gleichzeitig das psychische Wohlbefinden, unsere Stimmung hebt sich, denn das Gehirn wird mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Damit verbessert sich auch die Konzentration und Wahrnehmung. Stehend ist es auch einfacher, wieder tief in den Bauch zu atmen und dies wirkt sich positiv auf die Lungenfunktion aus.

Sitzen als Gesundheitsrisiko

Fehlende körperliche Aktivität und langandauerndes Sitzen sind Risikofaktoren für die Gesundheit. Wie das Bewegungsmonitoring des Bundesamtes für Gesundheit BAG zeigt, sitzen viele Schweizerinnen und Schweizer bis zu 15 Stunden am Tag. Zwar kompensieren Büromenschen ihre sitzende Tätigkeit oft mit Aktivität in der Freizeit, doch monotones Sitzen lässt sich nur bedingt mit Sport ausgleichen. Viel wichtiger ist es, am Arbeitsplatz oder bei langem Sitzen daheim regelmässige Aktivität einzubauen.

Aufstehen zur Gewohnheit machen

Regelmässiges Aufstehen ist eigentlich ganz einfach und lässt sich leicht im Arbeitsalltag einbauen. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, sorgt für ein Stehpult, beruft Steh-Sitzungen ein, setzt sich im Bus nicht hin oder geht zu Fuss zur Arbeit. Auch Arbeitgeber sollten sich für vermehrtes Aufstehen und Bewegen einsetzen – damit fördern sie nicht nur die Zufriedenheit und Gesundheit, sondern auch die Leistungsfähigkeit ihrer Angestellten.

von Claudia Langenegger,

publiziert am 23.11.2017


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