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Gesünder leben?

Die Grapefruit – eine bittersüsse Versuchung

Bittersüss und gesund, das ist die Grapefruit. Erfahren Sie von iMpuls, was alles in der grossen Zitrusfrucht steckt und was Sie alles mit ihr machen können.

Ursprünglich stammt die Grapefruit aus Barbados, wo sie zufällig aus Orangen und Pampelmusen entstand. Im warmen Süden der USA wurde sie zum ersten Mal kommerziell kultiviert, dort sind auch heute noch die grössten Plantagen. Da die Grapefruit importiert werden muss, findet man sie das ganze Jahr über in den Obstregalen. Meistens wird sie aus den USA, Israel und Südafrika importiert.

20 verschiedene Sorten

Weltweit gibt es über 20 verschiedene Sorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack stark unterscheiden. Bei uns sind vor allem die Sorten mit dem hellgelben und dem rosafarbigen Fruchtfleisch bekannt. Die Grapefruit schmeckt sehr saftig und süsssäuerlich bis bitter, die pinkfleischigen Früchte schmecken etwas süsser als die hellgelben.

Vorsicht bei der Einnahme von Medikamenten

Die rosa Farbe der Grapefruits entsteht durch den Pflanzenfarbstoff Lykopin, der auch Tomaten rot färbt. Lykopin soll das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für einige Krebsarten senken. Bereits 100 Gramm Grapefruit decken einen Drittel des Vitamin-C-Bedarfs eines Erwachsenen. Die in der Grapefruit enthaltenen B-Vitamine spielen eine Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen. (lesen Sie unten weiter...)

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Der Pflanzenstoff Naringin ist für den bitteren Geschmack der Frucht verantwortlich. Naringin scheint – neben anderen in der Grapefruit enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen – eine Rolle dabei zu spielen, dass Grapefruits und Grapefruitsaft Wechselwirkungen mit Arzneimitteln hervorrufen können. So kann durch den Genuss von Grapefruitsaft die Wirkung mancher Medikamente abgeschwächt werden, andere Arzneimittel können stärker wirken. Lesen Sie daher immer genau in der Packungsbeilage die eventuellen Wechselwirkungen oder sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker auf mögliche Wechselwirkungen an.

Mehr als nur ein Frühstück

Grapefruits lassen sich gut lagern, bei einer Temperatur von maximal 15 Grad bleiben sie mehrere Wochen frisch. Die Lagerung hilft sogar, die Früchte entwickeln ein noch intensiveres Aroma und lassen sich leichter schälen.

Mit der Zitrusfrucht lässt sich weit mehr anstellen, als sie klassisch zum Frühstück pur zu vernaschen oder als Saft zu geniessen. Grapefruits eignen sich hervorragend für das gewisse Extra im Fruchtsalat.

Aber auch für die herzhafte Küche eignen sich Grapefruits sehr gut, ihr Geschmack harmoniert besonders gut mit Geflügel, Fisch und Gemüse.

Publiziert am 15.12.2017


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