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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

Im Sommer bewegen wir uns bei gutem Wetter meist automatisch mehr. Bei heissem Wetter haben wir weniger Appetit und greifen oft automatisch zu Gerichten mit weniger Kalorien, wie Salat oder Früchten. Wenn es draussen kälter wird, so nimmt meist die Bewegung im Freien ab, kalorienreichere Mahlzeiten stehen wieder auf dem Speiseplan und zur Weihnachtszeit lauern wieder die feinen Süssigkeiten und kalorienreichen Getränke.

Versuchen Sie doch einmal mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Wie wäre es mit einem schönen Herbst-Spaziergang. Suchen Sie sich eine Sportart, die Sie auch bei schlechtem Wetter machen können. Das könnte ein Kurs sein oder der regelmässige Besuch im Schwimmbad. 

Essen Sie viel Gemüse und 2 Portionen Früchte pro Tag. Ersetzen Sie Back- und Teigwaren durch die jeweilige Vollkornvariante oder Hülsenfrüchte. Essen Sie ein paar Nüsse und proteinhaltige Lebensmittel, wie Hüttenkäse oder Poulet. Das sorgt für eine gute Sättigung. Trinken Sie am besten Wasser oder ungesüssten Tee und greifen Sie so wenig wie möglich zu Süssigkeiten. Der Genuss sollte aber zur Weihnachtszeit auch nicht zu kurz kommen. Stressen Sie sich also nicht allzu sehr. Der nächste Frühling kommt bestimmt.

Christoph Seitler
Dr. med. Christoph Seitler

Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH

Ja, Sie sollten unbedingt einen Spezialisten aufsuchen oder das Ganze mit Ihrem Hausarzt besprechen.  

Gegen Tinnitus gibt es leider kein Patentrezept. Vielfach ist es schon schwierig, die Ursachen überhaupt herauszufinden. Wesentlich bei einer Therapie ist die positive Einstellung des Patienten. Man nützt dabei den sogenannten Placebo-Effekt. Im Zentrum steht die Gewöhnung an das Geräusch, der Experte redet von Habituation. Man lernt dabei das «Weghören», wie das Leute können, die zum Beispiel an einer Zugstrecke leben. Diese Tinnitus-Retraining-Therapie setzt unter anderem Rauschgeräte ein, die angenehme Geräusche, wie das Plätschern eines Baches, produzieren und so negative Empfindungen gegenüber dem Tinnitus schmälern.

Erfolge in der Behandlung weist auch die kognitive Verhaltenstherapie auf, die den Umgang mit dem Störgeräusch verbessert. Bei Patienten mit gravierender Innenohrschwerhörigkeit können Cochlea-Implantate den Tinnitus bis zu 75 Prozent verbessern. Begleitendes autogenes Training, Qigong oder die progressive Muskelentspannung nach Jakobson können zu einer erfolgreichen Behandlung beitragen.

Welche Form von Therapie bei Ihnen für Linderung sorgen kann, können wir aus der Ferne schlecht beurteilen. Ein Spezialist oder ihr Hausarzt wird für Sie die richtige Therapie finden können und Sie dann auch begleiten.

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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

Wenn Sie nicht abnehmen wollen, so können Sie Vollmilch ohne schlechtes Gewissen trinken. Falls Sie aber an Gewicht verlieren möchten, eignen sich Magermilchprodukte besser. Sie enthalten weniger Fett und damit weniger Kalorien.

Vollmilch und fettarme Milch liefern u.a. Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine. Zum Beispiel Calcium und Vitamin D sind in beiden Sorten enthalten. Fettlösliche Vitamine (wie Vitamin A, D und E) sind aber in der Magermilch weniger vorhanden. Sie gehen beim entrahmen der Milch verloren.

Bei Milchprodukten, wie Milchgetränke oder Joghurts, sollten Sie auch darauf achten, die Nature-Variante zu wählen. Sorten mit Fruchtgeschmack enthalten oft viel zugesetzten Zucker.

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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

In den Früchten ist die gleiche Fruktose enthalten. Es sind aber noch andere Zucker und in anderer Zusammensetzung in verschiedenen Früchten enthalten.
Äpfel oder auch Birnen enthalten sehr viel Fruktose und weniger Glukose. Ananas hingegen enthalten ungefähr den gleichhohen Anteil an Fruktose und Glukose. Auch Bananen enthalten etwa den gleichen Anteil an Fruktose und Glukose. Wenn Fruktose zusammen mit Glukose gegessen wird, werden Sie im Allgemeinen besser vertragen, da die Aufnahme in die Dünndarmwand durch Glukose erleichtert wird. So kann mehr Fruktose aufgenommen werden und weniger gelangt in den Dickdarm, wo sie Probleme auslösen würde.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Quinoa hat zwar mit knapp 13 Prozent etwas mehr Proteine enthalten, als viele andere Getreidearten. Jedoch machen mit über 60% die Kohlenhydrate den grössten Anteil aus und sind somit Energieträger Nummer eins. Daher zählt Quinoa, wie Pasta, Reis, Kartoffeln, Brot, Mais, Frühstücksflocken und Hülsenfrüchte zu den Stärkebeilagen. Haferflocken haben zum Beispiel eine ziemlich ähnliche Zusammenstellung bei den Hauptnährstoffen. Hülsenfrüchte haben gar einen noch höheren Anteil an Protein, meist zwischen 15-18 Prozent, aber auch bei diesen bleibt der Hauptenergieträger die Kohlenhydrate.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Bewegen Sie sich. Versuchen Sie sicherlich 2-3x pro Woche sich während 30 Minuten so zu bewegen, dass es für Sie persönlich anstrengend ist. Trinken Sie mindestens 1-2 Liter Wasser. Versuchen Sie drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu essen. Achten Sie darauf, Ihrem Körper genügend Protein zu geben, essen Sie einmal pro Tag Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Quorn und versuchen Sie drei Portionen Milch und Milchprodukte zu essen. Essen Sie 2-3 Portionen vollkornhaltige Getreideprodukte. Auch eine ausreichende Fettzufuhr ist wichtig, verwenden Sie Oliven- oder Rapsöl, ca. 3 EL pro Tag. Wichtig ist, dass Ihr Körper genügend Energie bekommt, denn nur so kann Ihr Stoffwechsel optimal funktionieren.

Cappuccino - Frage aus dem Expertenchat

Guten Tag, was halten Sie von regelmässigen Fastentagen?

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Wenn dies für Sie in Ihrem Alltag umsetzbar ist und es Ihnen guttut, können Sie es gut machen. Wissenschaftlich gesehen gibt es keine Anhaltspunkte, welche für ein regelmässiges Fasten sprechen.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Ich rate von solchen Ernährungsformen generell ab. Erfahrungsgemäss nimmt bei den meisten auf lange Zeit nur der Geldbeutel ab. Auch wenn zu Beginn viele Erfolg haben, da es eine sehr rigide Ernährungsform ist, bei welcher oft auf Kohlenhydrate verzichtet werden muss, zumindest in der Anfangszeit. Ich rate Ihnen zu einer gesunden ausgewogenen Ernährung, die Sie ein Leben lang durchführen können. Die Umstellung braucht Zeit und geht nicht von heute auf morgen, denn Ihr Ernährungsverhalten ist über viele Jahre antrainiert. Setzen Sie sich kleine Ziele und nähern Sie sich schrittweise an die gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung an.

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