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christoph-dehnert
PD Dr. med. Christoph Dehnert

Facharzt für Allg. Innere Medizin und Kardiologie, Medbase

Mit einem Medikament kann ich Ihnen leider nicht helfen. Diejenigen, die in Frage kämen, stehen auf der Dopingliste. Die beste Prophylaxe ist und bleibt daher der langsamer Aufstieg und gute Vorakklimatisation. Steigern Sie im Verlauf der Saison die Höhe Ihrer Ziele langsam und gehen Sie regelmässig in die Höhe. So akklimatisieren Sie.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Sie sollten nicht unter Ihrem Grundumsatz essen. Wenn Sie weniger essen, hat Ihr Körper zu wenig Energie für die wichtigen Funktionen (Organe, Körpertemperatur regulieren). Um dieses Defizit wieder auszugleichen, baut unser Körper Muskelmasse ab. So gewinnt er Energie für die wichtigen Funktionen, andererseits kann der den Energiebedarf reduzieren. Denn je mehr Muskeln wir haben, um so mehr Energie verbrauchen wir. Der Effekt der reduzierten Muskelmasse hält lange an, auch wenn Sie wieder normal essen und dann nehmen Sie umso schneller zu. Ihr Körper läuft also auf Sparflamme, wenn Sie zu wenig essen. Aus diesem Grund funktioniert der Stoffwechsel nicht mehr richtig und Abnehmen geht auch schlechter. Ich rate Ihnen dringend, genügend Energie zu sich zu nehmen!

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Mit sogenannten Formula-Diäten werden mit proteinreichen Shakes, Pulvern oder Riegeln eine oder mehrere Mahlzeiten ersetzt. Die Zusammensetzung der Produkte ist geregelt, alle wichtigen Nährstoffe müssen enthalten sein. 

Vorteil: Die Mahlzeit ist einfach und schnell zubereitet, man muss nie studieren, was man isst. 

Nachteil: Sehr eintönig, grosse Gefahr, dass die Therapie schnell abgebrochen wird. Zudem lernt man nicht sein Essverhalten zu verändern!

Fazit: Maximal für den Einstieg in eine dauerhafte Ernährungsumstellung sinnvoll.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Das Prinzip ist einfach: die Kohlenhydrate sind unser Energielieferant Nummer eins, werden diese weggelassen, werden zünftig Kalorien eingespart. 

Vorteil: Gemäss Studien sind kohlenhydratarme Diäten effektiv. Sie haben zudem einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung. 

Nachteil: Die Liste der Lebensmittel, die nicht gegessen werden dürfen, ist lang: Pasta, Pizza, Brot, Kartoffeln und Früchte sind je nach Auslegung der Diät verboten. Die Fettzufuhr ist deutlich höher und daher das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. 

Fazit: Eine moderate Form der Low-Carb-Diät scheint sinnvoll. Es sollte alles weiterhin gegessen werden dürfen und es braucht Alternativen zu Fleisch und Fisch, damit es nicht zu langweilig und einseitig ist. Geeignet sind hier zum Beispiel Milchprodukte, Eier, Tofu und Quorn.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Fett ist der Dickmacher schlechthin, immerhin ist es auch der Nährstoff mit der höchsten Energiedichte. Daher werden alle fetthaltigen Lebensmittel weggelassen. Einige Käse- und Wurstsorten sind gar ganz verboten. 

Vorteil: Wer Fett einspart, spart Kalorien ein, sofern sie nicht anderweitig wieder gegessen werden. 

Nachteil: Fett alleine macht nicht dick. Auch Kohlenhydrate tragen ihre Mitschuld an den Fettpolstern. Wer die Bratwurst weglässt, aber dafür mehr Brot isst, spart keine Kalorien. 

Fazit: Fett reduzieren ja, aber nur mit Blick auf die Gesamtkalorienzahl.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Darunter versteht man verschiedene Methoden des Fastens über einen kurzen Zeitraum hinweg. Zum Beispiel wird jeden Tag 16 Stunden auf Essen verzichtet (zwischen Nachtessen und Frühstück), oder es wird jeden zweiten Tag nichts gegessen. 

Vorteil: Gemäss den ersten Studien lässt sich ein Erfolg vermuten. Blutzucker- und Blutfettwerte werden verbessert. 

Nachteil: Diese Kostform ist nur bedingt sozialverträglich. Wer verzichtet schon gern auf ein schönes Abendessen mit der Familie? 

Fazit: Für eine langfristige Gewichtsabnahme nicht geeignet. Zudem gibt es keine Empfehlungen, was gegessen werden soll.
 

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Drei bis fünf kleine Mahlzeiten am Tag bestehend aus Gemüse, Früchten, Wasser oder Kräutertee sind erlaubt. Verboten sind hingegen Fleisch, Fisch, Wurst- und Milchprodukte, Teigwaren, Süssigkeiten, Alkohol und Kaffee. 

Vorteil: Die Diät suggeriert, dass der Körper von einem «Säureüberschuss» gereinigt wird. 

Nachteil: Es müssen auch gesunde Lebensmittel weggelassen werden, wie fettarmes Fleisch und Fisch. Es ist keine langfristige Ernährungsumstellung. 

Fazit: Für Basenfasten gibt es keinerlei wissenschaftliche Studien. Eine durch Ernährung verursachte «Übersäuerung» des Organismus ist aus medizinischer Sicht nicht belegt. Als kurzfristiger Einstieg in eine dauerhafte Ernährungsumstellung kann Basenfasten allenfalls denkbar sein.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Humanes Choriongonadotropin (HCG) ist ein Hormon, das während der Schwangerschaft gebildet wird und für den erhöhten Kalorienbedarf verantwortlich sein soll. Dieses Hormon wird gespritzt oder als Tablette geschluckt und mit einer fett- und kalorienarmen Kost von unter 500 Kalorien pro Tag kombiniert. 

Vorteil: keinerlei Vorteile 

Nachteil: Die Kalorienzufuhr ist deutlich zu tief, es ist mit Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Leistungsabfall, Kreislaufstörungen und Abbau der Muskelmasse zu rechnen. 

Fazit: Die Diät birgt gesundheitliche Risiken und ist nicht empfehlenswert.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Unser Körper soll sich genetisch an das Lebensmittelangebot der Steinzeit angepasst haben und hat sich seitdem nicht mehr weiterentwickelt. Aus diesem Grund werden hauptsächlich Wildpflanzen, Wurzeln, Beeren, Nüsse und Wildfleisch gegessen.

Vorteil: Es werden Kalorien eingespart, da auf viele Lebensmittel wie Teigwaren, Brot, Süssigkeiten verzichtet wird. 

Nachteil: Nur noch wenige Lebensmittel sind erlaubt, was die Diät sehr aufwändig macht. Es wird nicht berücksichtigt, dass Ernährungsweisen auch erlernt sind. 

Fazit: Die Ernährungsform ist nicht zu empfehlen, es fehlt die wissenschaftliche Grundlage.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

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Es wird davon ausgegangen, dass unser Körper Eiweisse und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verwerten kann. Aus diesem Grund werden sie getrennt voneinander gegessen: beim Mittagessen Kohlenhydrate und Gemüse; beim Abendessen Eiweiss und Gemüse. 

Vorteil: Es werden keine Lebensmittel generell verboten, daher ist eine ausgewogene Ernährung gewährleistet. Kalorien können eingespart werden, da der Kohlenhydratanteil meistens reduziert ist. 

Nachteil: Das Konzept ist wissenschaftlich als wirkungslos widerlegt worden. 

Fazit: Das Trennen der einzelnen Nahrungsmittelgruppen verkompliziert das Essen nur unnötig.

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