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Gesünder leben?

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Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Wahr! Fleissige Apfelesser gehen nicht seltener zum Arzt als Personen, die diese Frucht meiden. Trotzdem scheinen Apfelliebhaber gesünder zu sein, denn sie nehmen weniger Medikamente ein. Dies wird durch eine Studie bestätigt, die gezeigt hat, dass der tägliche Apfel einen ähnlichen Gesundheitseffekt haben könnte wie Statine. Diese pharmakologische Substanz wird in Medikamenten eingesetzt, die den Cholesterinspiegel senken.

Was klar für den Apfel spricht: verglichen mit den Statinen schmeckt er und hat erst noch deutlich weniger Nebenwirkungen. Wer den Spruch «An apple a day keeps the doctor away» also wortwörtlich versteht, kommt zum Schluss, dass er wahrscheinlich falsch liegt, da täglicher Apfelkonsum nicht zu weniger Arztbesuchen führt. Wer aber davon ausgeht, dass der tägliche Apfel der Gesundheit hilft, indem er die Medikamenteneinnahme obsolet macht, liegt genau richtig.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Studien, welche beweisen, dass der Mensch gewisse Lebensmittel nicht oder schlecht verwerten kann. Der Mensch ist ein Allesesser. Aus meiner Sicht ist die Paleo-Ernährung mit deutlichen Einschränkungen verbunden, und ich frage mich, ob diese Ernährung auf lange Zeit eingehalten werden kann. Denn das Ziel sollte sein, seine Ernährung so umzustellen, dass sie ein Leben lang umsetzbar ist. Gewisse Ansätze der Paleo-Ernährung sind sinnvoll und werden auch von der gesunden Ernährung empfohlen: reichlich Gemüse und Obst, auch Eiweiss in Form von Fleisch, Fisch und Eiern sind gesund. Es macht auch Sinn, den Konsum von Zucker und Weissmehl einzuschränken, diese enthalten deutlich weniger Nährstoffe und machen auch nicht lange satt. Aus meiner Sicht spricht aber nichts gegen 3 Portionen Getreideprodukte am Tag. Diese kann unser Körper sehr gut verwerten. Auch Milchprodukte sind sinnvoll, denn sie liefern neben Eiweiss auch viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium.

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Es kommt vor allem darauf an wie viele Kalorien Sie aufnehmen. Oder essen Sie vielleicht zu wenig? Werden zu wenig Kalorien aufgenommen, so stellt sich der Körper um und der Energieverbrauch ist verringert. Der Körper versucht so Energie zu sparen. Essen Sie also kalorienbewusst, ausgewogen und genug. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte statt Weissmehlprodukte, fettarme Milchprodukte und Proteinquellen (Fisch, Poulet, Hüttenkäse). Proteine und Ballaststoffe (aus den Vollkornprodukten) sättigen auch gut. Zur Sättigung können Sie auch noch Wasser vor dem Essen trinken oder einen leichten Vorspeisesalat vor der eigentlichen Mahlzeit einplanen. Die Sättigung tritt meist etwa 20 Minuten nach dem Essen ein. Essen Sie deshalb langsam und kauen Sie gut. Nach dem Essen kann sofortiges Zähneputzen vor dem Naschen schützen. Ausserdem können Sie sich für Zwischendurch, damit der Hunger bis zur nächsten Mahlzeit nicht zu gross wird, Früchte oder Gemüse vorbereiten, eine Handvoll Nüsse, eine kleine Portion Hüttenkäse oder fettarmen Quark essen.

Marc Stoll
Marc Stoll

Stress-Coach

Atemübungen und Sport alleine helfen tatsächlich wenig, wenn ich es einfach so als Technik mache, aber wenig damit anfangen kann. Wenn mir das passiert, dann sage ich mir innerlich: «Ok, ich spüre jetzt immer noch Stress in mir, obwohl ich eigentlich loslassen könnte. Entspannung erzwingen bringt wenig. Ich sitze jetzt einfach da, lese das Buch und akzeptiere, dass ich mich halt jetzt nicht gerade so entspannt fühle, wie ich das gerne hätte». Paradoxerweise führt das manchmal dazu, dass, wenn ich die Anspannung akzeptiere statt dagegen anzukämpfen, ich nach 10 Minuten auf einmal entspannter werde.

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Anna Francesca Steinmann

Komplementärtherapeutin i.A.

Ja, da eignet sich Yoga Nidra. Yoga Nidra ist eine geführte Achtsamkeitspraxis, die zu einer tiefen Entspannung führt. Es ist eine Technik ohne Körperübungen. Für Yoga Nidra braucht es lediglich ein Mätteli, eine Yoga-Nidra-Tonspur, die es zum Beispiel bei iTunes gibt, und 20 bis 30 Minuten Zeit. Sie legen sich auf die Matte und lassen sich von der Stimme durch die Praxis führen. Diese Entspannungsübung eignet sich für alle Menschen, auch bei körperlichen Einschränkungen. Übrigens kann Yoga Nidra auch vor dem Einschlafen geübt werden um eine vollkommene Entspannung zu erreichen, und friedlich und ruhig einzuschlafen.

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Das kann durchaus sein. Bei einer Fruktosemalabsorption hat der Verzehr von Fruktose (zum Beispiel aus Früchten) zum Beispiel Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall zur Folge. Fruktose ist vor allem in Honig, Kern- und Steinobst vorhanden. Bei einer Kombination von Fruktose und Glukose kann Fruktose besser vertragen werden. Das ist zum Beispiel bei Ananas und Bananen der Fall. Probieren Sie das doch einmal aus. Um sicher zu gehen, können Sie zu Ihrem Arzt gehen und alles Weitere besprechen.

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