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Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Manuela, ich empfehle dir und deiner Familie erst einmal euer Essverhalten zu beobachten. Wo esst ihr besonders viel Zucker? In Form von Süssigkeiten? Milchprodukten? Oder anderen Fertigprodukten? Danach könnt ihr nach und nach einzelne Lebensmittelgruppen reduzieren, den zugesetzten Zucker minimieren oder auf Alternativen wechseln (bsp. bei Milch- oder Fertigprodukten).

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Andrea, generell empfehle ich alle Getränke möglichst ohne Zucker zu trinken. Die Getränke können falls nötig mit alternativen Süssungsmittel gesüsst werden, die keine Kalorien oder Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Hier finden sich mittlerweile viele verschiedene künstlich hergestellter Süssungsmittel. Noch besser allerdings ist, sich die Süsse abzugewöhnen. Denn das Verlangen nach süssen Getränken ist Gewohnheit. Ich rate dir also deinen Kaffee schrittweise immer weniger zu süssen: Starte mit 1.5 Löffel Zucker statt 2 und reduziere immer weiter.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Caro, Erythrit und Xylith sind Zuckeralkohole, als künstlich hergestellte Zuckerersatzstoffe. Sie haben im Vergleich zu Zucker weniger Kalorien. Xyltit süsst etwa im ähnlichen Masse wie Zucker, Erythrit nur etwa halb so stark. Beide Stoffe können bei zu hohem Konsum Blähungen und Durchfall auslösen. Zuckeralkohole werden Insulinunabhänig verstoffwechselt, haben also kaum einen Einfluss auf den Blutzucker.Zudem haben sie keinen Einfluss auf Karies. Ahornsirup ist gleichzusetzen mit Zucker, hat praktisch gleich viele Kalorien und hat auf den Stoffwechsel dieselben Auswirkungen.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Generell ist Vollkornbrot empfehlenswerter als Brot aus Weissmehl, da es mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält und zusätzlich Nahrungsfasern, die helfen können, dass du länger

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Silvana, den Grund für deinen Bewegungsdrang kann ich dir nicht beantworten. Eine gesunde Ernährung besteht aus viel Wasser, vorwiegend Vollkornprodukten, Früchten, Gemüse, Protein und guten Fetten. Haushaltszucker braucht der Körper eigentlich nicht, ist aber in einer gesunden, ausgewogenen Ernährung nicht verboten. Es ist sogar täglich eine kleine Portion Süsses “erlaubt”, wenn man darauf Lust hat. Ich empfehle dir auf jeden Fall eine langsame Ernährungsumstellung zu machen. Verändere deine Essgewohnheiten Schritt für Schritt und nicht radikal. Da sich so die Veränderungen auch festigen können.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Hallo Jagoda, ich gehe davon aus, dass du deine Blutzuckerwerte meinst. Diese Werte kannst du mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse, fettarmen Proteinen und guten Stärkelieferanten und Bewegung am besten beeinflussen. Regelmässige Mahlzeiten mit essensfreien Pausen sind ebenso wichtig. Allerdings müssen diese Punkte individuell betrachtet werden und besprochen werden. Falls zu hohe Blutzuckerwerte oder andere Laborwerte von deinem Arzt diagnostiziert wurden, hast du Anrecht auf eine Ernährungsberatung. Lass dich von deinem Hausarzt informieren und überweisen.

Claudia Vogt
Claudia Vogt

Ernährungsberaterin

Liebe Stefanie, Xyliti ist eine von vielen möglichen Zuckeraltternaitven. Bei Xylit handelt es sich um ein Zuckeralkohol, das künstlich in einem aufwändigen Verfahren aus Resten von Birkenholz (“Birkenzucker”) hergestellt wird. Das Ausgangsprodukt ist also wie beim Zucker natürlich. Zuckeralkohole haben den Vorteil das sie weniger Kalorien haben als Zucker und keinen Einfluss auf den Blutzucker haben. Allerdings können sie abführend wirken oder Blähungen auslösen. Bei Xylit kommt hinzu, dass bereits wenige Gramm für Hunde tödlich sein könnten.

Fazit: Xylit kann eine Alternative sein, wenn du Kalorien einsparen möchtest, einen weniger schnellen/ steilen Blutzuckeranstieg möchtest und deine Produkte süssen möchtest ohne Karies zu fördern. Allerdings bleibt die Gewohnheit für Süsses bestehen. Mein Tipp daher,: Zucker generell reduzieren und dem Körper die Gewohnheit für Süsses langsam abgewöhnen und wenn man sich etwas Süsses gönnt, dann dieses richtig geniessen.

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Hallo Ex-Raucher. Super, dass du mit dem Rauchen aufgehört hast. Ein paar Kilos mehr auf der Waage gelten als weniger schädlich, als das Rauchen. Du solltest auch nicht aus Sorge um dein Gewicht wieder mit dem Rauchen anfangen. Super, dass du dich auch schon viel bewegst. Weiter so. Vielleicht kannst du auch die Bewegung noch etwas erhöhen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann helfen dein Gewicht zu stabilisieren. Iss viel Gemüse, Vollkornprodukte und eine Eiweisskomponente pro Mahlzeit. Snackst du vielleicht mehr als vor dem Rauchstopp? Versuche die Zwischenmahlzeiten wegzulassen oder auf geeignetere Snacks zurückzugreifen. Gemüsesticks mit Quark statt Süssem zum Beispiel. Sollte sich dein Gewicht weiter erhöhen, so könntest du auch zu einer/m Ernährungsberater/in gehen. Sie kann dann ganz genau schauen was für dich die beste Lösung ist.

Pia Teichmann
Pia Teichmann

Ökotrophologin (M.Sc.)

Hallo Goerbsli

Das kommt ganz aufs Rezept drauf an. Gerade beim Backen ist es nicht so einfach die richtige Menge der Alternativen zu finden. Und ja, nicht alle Zuckerarten schmecken gleich süss. Hierbei gilt der normale Haushaltszucker (Saccharose) als Referenzwert (=1). Auch bei den Zuckerersatzstoffen (Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe) gibt es Unterschiede in der Süsskraft (siehe Zuckerersatzstoff-ABC

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