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Gesünder leben?

Dr. med. David Fäh

David Fäh ist Mediziner und Ernährungswissenschaftler. Er besitzt einen Master in Public Health. Seit 2015 arbeitet er hauptsächlich als Dozent an der Berner Fachhochschule für den Studiengang Ernährung und Diätetik.
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Alle Antworten von Dr. med. David Fäh

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Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Wahr! Fleissige Apfelesser gehen nicht seltener zum Arzt als Personen, die diese Frucht meiden. Trotzdem scheinen Apfelliebhaber gesünder zu sein, denn sie nehmen weniger Medikamente ein. Dies wird durch eine Studie bestätigt, die gezeigt hat, dass der tägliche Apfel einen ähnlichen Gesundheitseffekt haben könnte wie Statine. Diese pharmakologische Substanz wird in Medikamenten eingesetzt, die den Cholesterinspiegel senken.

Was klar für den Apfel spricht: verglichen mit den Statinen schmeckt er und hat erst noch deutlich weniger Nebenwirkungen. Wer den Spruch «An apple a day keeps the doctor away» also wortwörtlich versteht, kommt zum Schluss, dass er wahrscheinlich falsch liegt, da täglicher Apfelkonsum nicht zu weniger Arztbesuchen führt. Wer aber davon ausgeht, dass der tägliche Apfel der Gesundheit hilft, indem er die Medikamenteneinnahme obsolet macht, liegt genau richtig.

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Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Als Ersatz eignen sich Hülsenfrüchte wunderbar. Oder Reis, Mais, Kartoffeln und daraus Hergestelltes. Auch Buchweizen, Quinoa und Amarant sind glutenfrei. Zum Backen können Sie Nuss- und Hülsenfrüchte-Mehle verwenden. Schauen Sie doch mal unter "Kochen bei Gluten-Unverträglichkeit": Bei iMpuls finden sich leckere Rezepte https://www.migros-impuls.ch/de/ernaehrung/gesundes-essen/glutenfreie-rezepte. Da findet sich sicher etwas, womit Sie Ihre Freundin überraschen können...

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Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Das klingt nach einer allergischen Reaktion. Ob es tatsächlich eine ist, lässt sich nur mittels Bluttest feststellen. Meist führen spezifische Eiweisse zu einer solchen Reaktion. Möglicherweise tritt die Reaktion nur bei bestimmten Sorten auf. So könnte der Reifegrad und die verwendeten Bakterienkulturen eine Rolle spielen. Ich rate Ihnen, verschiedene Käsesorten auszuprobieren und die Reaktion systematisch zu dokumentieren.

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Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Das könnte daran liegen, dass Ihr vegetatives Nervensystem ("Parasympatikus") übermässig aktiv ist. Dieses leitet das Blut nach dem Essen zu den Verdauungsorganen um, da es dort mehr gebraucht wird. Ich würde erwarten, dass regelmässige Ausdauerbewegung den Gegenspieler "Sympatikus" stärkt und das Problem weniger auftritt. Eiweissreiche Lebensmittel produzieren beim Verdauen mehr Wärme (Thermogenese). Auch das könnte helfen.

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Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Ja das ist möglich. Indem man versucht, den eigenen Körper dazu zu bringen, wieder toleranter zu werden. Das gelingt, indem man ihm grösser werdende Mengen des Lebensmittels zuführt. Normalerweise vertragen die meisten Menschen mit Intoleranzen kleine Mengen. Bei Ihnen scheint dies aber nicht der Fall zu sein. Konnte eine Allergie ausgeschlossen werden (z.B. mittels IgE-Test)? Denkbar wäre eine Toleranzentwicklung mit anderen Hülsenfrüchten (Soja, Linsen, Bohne etc...), da diese oft ähnliche Inhaltsstoffe haben.

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