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Gesünder leben?

Pia Martin

Pia Martin ist Ökotrophologin (M.Sc.) und arbeitet als Ernährungsberaterin und Rezeptautorin für iMpuls.
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Alle Antworten von Pia Martin

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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

Im Sommer bewegen wir uns bei gutem Wetter meist automatisch mehr. Bei heissem Wetter haben wir weniger Appetit und greifen oft automatisch zu Gerichten mit weniger Kalorien, wie Salat oder Früchten. Wenn es draussen kälter wird, so nimmt meist die Bewegung im Freien ab, kalorienreichere Mahlzeiten stehen wieder auf dem Speiseplan und zur Weihnachtszeit lauern wieder die feinen Süssigkeiten und kalorienreichen Getränke.

Versuchen Sie doch einmal mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Wie wäre es mit einem schönen Herbst-Spaziergang. Suchen Sie sich eine Sportart, die Sie auch bei schlechtem Wetter machen können. Das könnte ein Kurs sein oder der regelmässige Besuch im Schwimmbad. 

Essen Sie viel Gemüse und 2 Portionen Früchte pro Tag. Ersetzen Sie Back- und Teigwaren durch die jeweilige Vollkornvariante oder Hülsenfrüchte. Essen Sie ein paar Nüsse und proteinhaltige Lebensmittel, wie Hüttenkäse oder Poulet. Das sorgt für eine gute Sättigung. Trinken Sie am besten Wasser oder ungesüssten Tee und greifen Sie so wenig wie möglich zu Süssigkeiten. Der Genuss sollte aber zur Weihnachtszeit auch nicht zu kurz kommen. Stressen Sie sich also nicht allzu sehr. Der nächste Frühling kommt bestimmt.

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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

Wenn Sie nicht abnehmen wollen, so können Sie Vollmilch ohne schlechtes Gewissen trinken. Falls Sie aber an Gewicht verlieren möchten, eignen sich Magermilchprodukte besser. Sie enthalten weniger Fett und damit weniger Kalorien.

Vollmilch und fettarme Milch liefern u.a. Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine. Zum Beispiel Calcium und Vitamin D sind in beiden Sorten enthalten. Fettlösliche Vitamine (wie Vitamin A, D und E) sind aber in der Magermilch weniger vorhanden. Sie gehen beim entrahmen der Milch verloren.

Bei Milchprodukten, wie Milchgetränke oder Joghurts, sollten Sie auch darauf achten, die Nature-Variante zu wählen. Sorten mit Fruchtgeschmack enthalten oft viel zugesetzten Zucker.

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Ökotrophologin (M.Sc.)

In den Früchten ist die gleiche Fruktose enthalten. Es sind aber noch andere Zucker und in anderer Zusammensetzung in verschiedenen Früchten enthalten.
Äpfel oder auch Birnen enthalten sehr viel Fruktose und weniger Glukose. Ananas hingegen enthalten ungefähr den gleichhohen Anteil an Fruktose und Glukose. Auch Bananen enthalten etwa den gleichen Anteil an Fruktose und Glukose. Wenn Fruktose zusammen mit Glukose gegessen wird, werden Sie im Allgemeinen besser vertragen, da die Aufnahme in die Dünndarmwand durch Glukose erleichtert wird. So kann mehr Fruktose aufgenommen werden und weniger gelangt in den Dickdarm, wo sie Probleme auslösen würde.

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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

Mit Ihrem Gewicht und Ihrer Grösse haben Sie einen BMI von 25,7. Das wird zwar als leichtes Übergewicht bezeichnet, wenn Sie jedoch gesund sind und sich wohl fühlen ist es noch kein Grund 10-15 Kilogramm abzunehmen. Würden Sie zum Beispiel auf 62 kg abnehmen, so läge Ihr BMI im unteren Normalbereich. So viel müssen Sie gar nicht abnehmen. Überlegen Sie sich vielleicht auch kleinere, gut erreichbare Ziele und Zwischenziele. Das motiviert.
Ein schnelles Abnehmen durch strikte Diäten ist nicht zu empfehlen. Meist wird am Anfang viel Wasser, statt Fett verloren, das dann schnell wieder drauf ist. Ausserdem werden eher Proteine als Fett zur Energieverwendung verbraucht. Daher ist es wichtig, langsam und nachhaltig abzunehmen.
Super, dass Sie schon so viel Sport machen. Versuchen Sie vielleicht im Alltag noch etwas mehr Bewegung einzubauen, zum Beispiel durch Spaziergänge, Treppensteigen und Velofahren. Essen sie bewusst und ausgewogen. Versuchen Sie möglichst auf zuckerhaltige Getränke, Alkohol und Süssigkeiten zu verzichten. Essen Sie viel Gemüse und Früchte, Vollkornprodukte statt Weissmehlprodukte, fettarme Milchprodukte, Proteinquellen wie Fisch, Poulet und Hüttenkäse oder Magerquark.

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Pia Martin

Ökotrophologin (M.Sc.)

Ja, das könnte an der Schilddrüsenunterfunktion liegen. Durch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann der Energieverbrauch verringert sein. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Er kann Sie ganz genau untersuchen und beraten.

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